Im Jahr 2025 wurden insgesamt 245 Vorfälle an sächsischen Schulen durch das Staatsministerium für Kultus registriert, die aus verfassungsfeindlich-rechtsextremen Beweggründen den Schulalltag störten. Auf die Landkreise Bautzen und Görlitz entfallen 32 davon. Darunter fallen 18 Fälle, in denen rechtsextreme Schriftzüge, Symbole oder Inhalte verbreitet oder angebracht wurden.
Unsere Broschüre „Rechte Angriffe im Netz - Auswirkungen und Handlungsempfehlungen“ ist in einer erweiterten Neuauflage erschienen. Die Publikation richtet sich sowohl an Betroffene von digitalen Anfeindungen, als auch an Muliplikator*innen sowie alle am Themenfeld Interessierten. Sie steht im PDF-Format zum Download zur Verfügung und kann auf Anfrage auch in gedruckter Form versendet werden.
RAA Sachsen e.V. sucht für das Projekt „Support“ eine*n Fachreferent*in für Bildungs- Öffentlichkeits- und Pressearbeit zum 1. Februar 2026
Am 19.09.2025 fand der 2. Prozesstag am Landgericht Chemnitz in dem Verfahren, in dem zu Straftaten im Rahmen der rechten Ausschreitungen am 01.09.2018 in Chemnitz verhandelt wurde, statt. Der Prozess endete mit vorläufigen Einstellungen.
Nach nur zwei kurzen Verhandlungstagen hat das Landgericht Chemnitz das dritte Verfahren im Zusammenhang mit den Angriffen auf Teilnehmende der Gegendemonstration „Herz statt Hetze“ am 1. September 2018 eingestellt. Bereits am ersten Prozesstag deutete das Gericht diese Entscheidung an. Am zweiten Tag erfolgte schließlich die vorläufige Einstellung des Verfahrens gegen eine Geldauflage von 750€ für beide Angeklagten.
Am 08.09.2025 begann der dritte Prozess am Landgericht Chemnitz in dem zu Straftaten im Rahmen der rechten Ausschreitungen am 01.09.2018 in Chemnitz verhandelt wird.
Am 8. September 2025 beginnt in Chemnitz das dritte Verfahren zu den Angriffen auf Teilnehmende der Gegendemonstration „Herz statt Hetze“ am 1. September 2018 vor dem Landgericht Chemnitz. An diesem Tag hatte eine Gruppe bundesweit angereister Neonazis und rechter Gewalttäter gezielt Menschen attackiert, die gegen rechte Gewalt demonstrierten.
Der 15. und letzte Prozesstag am 27.08.2025 begann verspätet anstelle der angesetzten Startzeit von 09:00 Uhr um 09:20, da sich einer der Verteidiger Lasse Richeis sowie dieser selbst erneut verspätet war.
Chemnitz, 27. August 2025 – Nach 14 Verhandlungstagen am Landgericht Chemnitz steht fest: Im Zusammenhang mit den rechten Ausschreitungen im Sommer 2018 wird es im zweiten Verfahren vor dem Landgericht Chemnitz keine Verurteilung der Angeklagten geben. Drei der im Verfahren Angeklagten wurden freigesprochen. Das Verfahren gegen den bundesweit bekannten Braunschweiger Neonazi Lasse Richei wurde ohne Auflagen eingestellt.
Beim dritten Christopher Street Day in Bautzen haben Veranstaltende und Unterstützende ein starkes Zeichen für Solidarität, Vielfalt und den Einsatz für Vielfalt und Selbstbestimmung gesetzt. Das engagierte Netzwerk hinter der Veranstaltung hat mit intensiver Vorbereitung dafür gesorgt, dass der Tag nicht nur bunt, sondern auch kraftvoll wurde.
Der 14. Prozesstag am 11.08.2025 begann verspätet anstelle der angesetzten Startzeit von 09:00 Uhr um 09:25, da auf den Angeklagten Lasse Richei gewartet wurde. Als klar wurde, dass dieser, nach eigener Aussage da sein Wecker ausgefallen sei, frühestens mit fünf Stunden Verspätung in Chemnitz erscheinen könnte, wurde entschieden die Verhandlung in Abwesenheit des Angeklagten fortzusetzen.
Der 13. Prozesstag am 28.07.2025 begann mit 50 Minuten Verzögerung durch das verspätete Erscheinen zweier Angeklagter um 09:50 Uhr. Geladen waren ursprünglich drei ehemalige Angeklagte sowie zwei Polizeibeamte und ein unbeteiligter Zeuge. Letztlich erschienen jedoch nur einer der ehemaligen Angeklagten und die beiden Polizeibeamten.
Vom 01. bis zum 03. Juli sagten zwei Polizist*innen und zehn frühere Mitbeschuldigte aus. Ursprünglich waren 19 frühere Mitbeschuldigte geladen, allerdings erschienen neun nicht oder sagten ab.
Mit unseren Workshops informieren und sensibilisieren wir für rechtsmotivierte und rassistische Gewalt, zu Folgen und Wirkungsweisen, zur Situation (potentiell) Betroffener, zu Handlungsmöglichkeiten (potentiell) Betroffener, Zeug*innen oder auch Fachkräften in der Schul-, Jugend-, oder Flüchtlingssozialarbeit. Die Workshops können auf Ihre Bedarfe und Fragen spezifisch zugeschnitten werden. Fragen Sie uns und wir entwickeln gern gemeinsam ein für sie passendes Angebot.
Was ist rechte Gewalt? Wie häufig sind Menschen davon betroffen? Wie wirkt sich rechte Gewalt auf die Betroffenen aus und welchen Einfluss hat sie auf die Gesellschaft? Was führt zu rechter Gewalt und wer genau ist davon betroffen? Was kann jede_r Einzelne tun?