Unterstützung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt

Das Projekt „Support“ des RAA Sachsen e.V. unterstützt Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt, deren Angehörige und Zeug*innen. Wir unterstützen dabei Angriffsfolgen zu bewältigen und die eigenen Rechte wahrzunehmen. Wir geben Orientierungshilfen und entwickeln gemeinsam individuelle Lösungen. Unsere Arbeit hilft Betroffenen, das eigene Sicherheitsgefühl zu erhöhen, Selbstwirksamkeit zu erleben, die Kontrolle über das eigene Leben zurück zu erlangen und Solidarisierungsprozesse zu fördern. Wir informieren über die Situation Betroffener, machen auf deren Perspektive in Gesellschaft und Politik aufmerksam und berichten über Ausmaß, Folgen und Wirkungsweisen rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt. "Support" arbeitet parteilich, aufsuchend, kostenlos und vertraulich. Wir betreiben Beratungsstellen in Dresden, Chemnitz und Leipzig sowie eine Onlineberatung.

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Meldung 24. März 2021

Online-Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen in Sachsen gestartet

Seit Anfang März diesen Jahres können sich Interessierte unter www.diskriminierung-sachsen.de an einer Online-Umfrage des DeZIM-Instituts über "Diskriminierungserfahrungen in Sachsen" beteiligen. Die Studie hat das Ziel, ein differenziertes Bild des Lebens der von Diskriminierung betroffenen Menschen in Sachsen zu zeichnen. Erstmals werden mit der Umfrage verschiedene Formen von Diskriminierung und ihr Zusammenwirken erfasst.

Meldung 3. März 2021

Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zum Schutz vor sogenannten Feindeslisten

Seit langem fordern engagierte Demokrat:innen, Initiativen und die im Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. zusammengeschlossenen unabhängigen Opferberatungsstellen sowie die im Bundesverband Mobile Beratung e.V. zusammengeschlossenen Mobilen Beratungsteams, dass die Ermittlungs- und Strafverfolgungsbehörden die Bedrohungen durch neonazistische und extrem rechte „Feindes“- bzw. „Todeslisten“ wesentlich ernster nehmen müssen.

Meldung 23. Februar 2021

Leipziger Zustände 2021 erschienen

Die neue Ausgabe der Broschüre „Leipziger Zustände“ des Projekts chronic.LE ist erschienen. U.a. mit einem Artikel unserer Kollegin aus Leipzig zum Thema Rassismus bei der sächsischen Polizei und deren Folgen für Betroffene.

Meldung 16. Februar 2021

Ein Jahr Hanau. Erinnern heißt verändern!

Wir trauern und erinnern uns. An Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin.

Gedenkkundgebungen anlässlich des ersten Jahrestages des rassistischen Terroranschlags in Hanau am 19.02.2021

Dresden | 17:00 Uhr | Jorge-Gomondai-Platz
Chemnitz | 16:00 | Neumarkt
Leipzig | 18:00 Uhr | Rabet/Graffiti Wand im Osten | Wolfgang-Heinze-Str./Mathildenstraße in Connewitz | Karl-Heine-Park im Westen

Meldung 15. Juni 2020

Rassistisch motivierte Polizeigewalt gibt es auch hier

Seit dem brutalen Tod George Floyds durch Polizeibeamte in Minneapolis (USA) wird auch hierzulande über Rassismus und Polizeigewalt gesprochen. Das ist höchste Zeit! Denn entgegen der Darstellung, die dieser Tage immer wieder zu lesen und zu hören war, dass Deutschland nicht die USA sei und es hierzulande keine solche Probleme gäbe, zeichnen die Erfahrungen von Black, Indigenous and People of Color (BIPoC) ein anderes Bild.

Meldung 29. Mai 2020

Erneuter Angriff auf das Büro des Vereins Bon Courage e.V.

In der Nacht vom 26. auf den 27. Mai erfolgte erneut ein Angriff auf das Büro des Vereins Bon Courage e.V. in Borna. Hierbei zerstörten Unbekannte gezielt eine Scheibe an der Rückseite des Büros. Der Schaden wurde am Vormittag gegen 10.30 Uhr von zwei Mitarbeiterinnen des Vereins entdeckt, die daraufhin die Polizei verständigten und Anzeige erstatteten, wobei der Vorfall als politisch motivierte Tat eingestuft wird.