Unterstützung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt

Das Projekt „Support“ des RAA Sachsen e.V. unterstützt Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt, deren Angehörige und Zeug*innen. Wir unterstützen dabei Angriffsfolgen zu bewältigen und die eigenen Rechte wahrzunehmen. Wir geben Orientierungshilfen und entwickeln gemeinsam individuelle Lösungen. Unsere Arbeit hilft Betroffenen, das eigene Sicherheitsgefühl zu erhöhen, Selbstwirksamkeit zu erleben, die Kontrolle über das eigene Leben zurück zu erlangen und Solidarisierungsprozesse zu fördern. Wir informieren über die Situation Betroffener, machen auf deren Perspektive in Gesellschaft und Politik aufmerksam und berichten über Ausmaß, Folgen und Wirkungsweisen rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt. "Support" arbeitet parteilich, aufsuchend, kostenlos und vertraulich. Wir betreiben Beratungsstellen in Dresden, Chemnitz und Leipzig sowie eine Onlineberatung.

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Meldung 16. November 2021

Unser Beratungsangebot in der aktuellen Corona-Situation

Aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens reagieren wir in unseren Beratungsstellen mit zusätzlichen Sicherheitsvorkehrungen. Zu Ihrem und unserem Schutz und als Sicherheitsmaßnahme vor der weiteren Verbreitung des Virus bitten wir Sie, sich vor dem Beratungsgespräch zu testen. Dafür stehen Testzentren mit kostenlosen Bürger*innentests an allen Bürostandorten zur Verfügung. Hier finden Sie Übersichten zu Testangeboten in ...

Meldung 18. November 2021

Spendenaufruf für Betroffene von anhaltenden Naziangriffen in Zwickau

Schon wieder ist Zwickau in den Medien: als Ort rechter Gewalt. Während eines sogenannten Spaziergangs von Corona-Leugner*innen auf dem Hauptmarkt in Zwickau, zu welchem die extrem rechte Bewegung „Freie Sachsen“ und die „Volksstimme Bürgerbündnis Zwickau“ aufgerufen hatte, kam es zu einem Übergriff auf ein Kamerateam des MDR.

Publikation 3. November 2021

10 Jahre NSU Selbstenttarnung in Zwickau

Vor 10 Jahren enttarnte sich die rechtsterroristische Gruppe "Nationalsozialistischer Untergrund". So herrscht nun seit 10 Jahren die Gewissheit, dass Enver Şimşek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taşköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaşar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaşık, Halit Yozgat und die Polizistin Michèle Kiesewetter von Rechtsterrorist:innen ermordet wurden.

Veranstaltung 1. Oktober 2021

Gedenken an Patrick Thürmer

Am 2. Oktober 2021 wird in Hohenstein-Ernstthal erneut dem vor 22 Jahren durch Neonazis ermordeten Patrick Thürmer gedacht. Die Gedenkkundgebung findet ab 17:00 vor der Mahntafel für den 17-jährigen Punk statt.

Meldung 23. September 2021

30 Jahre Herbst 1991 - Bericht zum Critical Walk in Hoyerswerda

Am 18. September 2021 haben wir anlässlich des 30ten Jahrestages der rassistischen Ausschreitungen gegen ehemalige Vertragsarbeiter und Asylsuchende im Herbst 1991 einen Critical Walk in Hoyerswerda veranstaltet. Etwa 140 Personen, darunter auch Betroffene der Angriffe, beteiligten sich an dem Stadtrundgang, um an die damaligen Geschehnisse zu erinnern.

Meldung 9. September 2021

Prozessbericht: Urteil wegen Angriffs auf das "Schalom" in Chemnitz im August 2018

Am 8. September 2021 verhandelte das Amtsgericht Chemnitz gegen Kevin A. wegen des Angriffs auf das jüdische Restaurant „Schalom“ am 27. August 2018 durch eine Gruppe Neonazis. Nachdem am 26. August 2018 Daniel H. erstochen wurde, kam es zu Aufmärschen mit tausenden Neonazis, Hooligans und Rassist*innen und zu zahlreichen Angriffen in Chemnitz. Drei Jahre später wurde nun einer der Täter zu einer Freiheitsstrafe auf Bewährung wegen gefährlicher Körperverletzung und Landfriedensbruch verurteilt.

Pressemeldung 7. September 2021

Prozessauftakt zum antisemitisch motivierten Angriff auf jüdisches Restaurant “Schalom” in Chemnitz

Am morgigen Mittwoch, den 08.09.2021, wird am Amtsgericht Chemnitz der Prozess gegen einen 30-jährigen Beschuldigten eröffnet, dem vorgeworfen wird, am Angriff auf das jüdische Restaurant “Schalom” im Jahr 2018 beteiligt gewesen zu sein. Der Beschuldigte stammt aus Niedersachsen, ist in der Vergangenheit schon im Umfeld der neonazistischen Gruppe "Rechtes Plenum" in Chemnitz aufgefallen. "Support" wird den Prozess beobachten und dazu berichten.

18 Sep
Veranstaltung am 18. September 2021 um 11:30 Uhr

30 Jahre Herbst 1991: Critical Walk in Hoyerswerda.

Anlässlich des 30ten Jahrestages der rassistischen Ausschreitungen gegen ehemalige Vertragsarbeiter*innen und Asylsuchende in Hoyerswerda veranstalten wir am 18. September 2021 einen Critical Walk, um die Erinnerung an die Geschehnisse im öffentlichen Stadtbild präsent zu machen. Der Stadtrundgang startet um 11.30Uhr am Bahnhofsvorplatz (Altstadt) und endet am Lausitzer Platz. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Gedenkwochenendes "Erinnerungen.Einsichten.Perspektiven" in Hoyerswerda statt.

Ausschreibung 22. Juni 2021

Ausschreibung eines Werkvertrags zur Unterstützung unserer Onlineberatung

Für den Aufbau von Informations- und Verweiskompetenzen unserer Onlineberatung zum Thema »Hatespeech und Rechte Gewalt im Netz« suchen wir bei Support für Betroffene rechter und rassistischer Gewalt Unterstützung durch ein*e externe*n Berater*in. Bis Ende 2021 soll der/die Berater*in Materialen in verschiedenen Formaten zum Thema erstellen.

Meldung 3. Juni 2021

Verrschleppte Strafverfolgung und ihre Folgen, Chemnitz 2018

Hier zum nachhören die Veranstaltung "Verrschleppte Strafverfolgung und ihre Folgen, Chemnitz 2018", mit Rechtsanwältin Dr. Kati Lang, André Löscher, Martin Steinhagen, Statements von Betroffenen sowie einer Analyse von NSU Watch Sachsen. Moderiert von Katharina Warda

Publikation 1. Juni 2021

Broschüre online - "Rechte Angriffe im Netz - Auswirkungen und Handlungsempfehlungen"

Unter dem Titel „Rechte Angriffe im Netz. Auswirkungen und Handlungsempfehlungen“ haben wir eine Broschüre erstellt, die sich insbesondere an betroffene Politiker:innen und aktive Mitglieder der Zivilgesellschaft richtet. Veröffentlicht wurde die Publikation von den Fachberatungsstellen Opferperspektive aus Brandenburg, SUPPORT aus Sachsen und ZEBRA aus Schleswig-Holstein.

Meldung 25. Mai 2021

Emanzipatorisch gegen Islamismus und Queerfeindlichkeit

Zusammen mit dem Gerede e.V. haben wir am 21.05.2021 die Kundgebung „Emanzipatorisch gegen Islamismus & Queerfeindlichkeit" anlässlich der Urteilsverkündung gegen den islamistischen Attentäter Abdullah A. mit einem Redebeitrag unterstützt. Für seinen am 04.10.2020 in Dresden begangenen homofeindlich & fundamentalistisch motivierten Messerangriff auf ein schwules Paar, bei dem ein Mensch starb und sein Partner schwer verletzt überlebte, wurde der Täter zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.