Unterstützung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt

Das Projekt „Support“ des RAA Sachsen e.V. unterstützt Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt, deren Angehörige und Zeug*innen. Wir unterstützen dabei Angriffsfolgen zu bewältigen und die eigenen Rechte wahrzunehmen. Wir geben Orientierungshilfen und entwickeln gemeinsam individuelle Lösungen. Unsere Arbeit hilft Betroffenen, das eigene Sicherheitsgefühl zu erhöhen, Selbstwirksamkeit zu erleben, die Kontrolle über das eigene Leben zurück zu erlangen und Solidarisierungsprozesse zu fördern. Wir informieren über die Situation Betroffener, machen auf deren Perspektive in Gesellschaft und Politik aufmerksam und berichten über Ausmaß, Folgen und Wirkungsweisen rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt. "Support" arbeitet parteilich, aufsuchend, kostenlos und vertraulich. Wir betreiben Beratungsstellen in Dresden, Chemnitz und Leipzig sowie eine Onlineberatung.

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Meldung 23. Februar 2021

Leipziger Zustände 2021 erschienen

Die neue Ausgabe der Broschüre „Leipziger Zustände“ des Projekts chronic.LE ist erschienen. U.a. mit einem Artikel unserer Kollegin aus Leipzig zum Thema Rassismus bei der sächsischen Polizei und deren Folgen für Betroffene.

Pressemeldung 23. Februar 2021

PM: Zur rassistischen Polizeigewalt gegen eine Familie aus Chemnitz am 30. Januar 2021

Erneut schildert eine Familie aus Chemnitz einen Polizeieinsatz, bei dem es zu unverhältnismäßiger Gewaltanwendung und rassistischen Äußerungen gekommen sein soll. MDR Sachsen berichtete. Bereits im April 2020 eskalierte ein ähnlicher Einsatz der Chemnitzer Polizei. Ein Ermittlungsverfahren gegen die Polizeibeamten wird verfolgt, die Aufklärung jedoch läuft schleppend. 

Meldung 16. Februar 2021

Ein Jahr Hanau. Erinnern heißt verändern!

Wir trauern und erinnern uns. An Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin.

Gedenkkundgebungen anlässlich des ersten Jahrestages des rassistischen Terroranschlags in Hanau am 19.02.2021

Dresden | 17:00 Uhr | Jorge-Gomondai-Platz
Chemnitz | 16:00 | Neumarkt
Leipzig | 18:00 Uhr | Rabet/Graffiti Wand im Osten | Wolfgang-Heinze-Str./Mathildenstraße in Connewitz | Karl-Heine-Park im Westen

Pressemeldung 8. Dezember 2020

Warnung vor „Querdenken“-Mobilisierung in Dresden!

Für den 12. Dezember 2020 mobilisiert die Bewegung „Querdenken“ zu einer bundesweiten Demonstration nach Dresden.

Das Kulturbüro Sachsen e.V. und der RAA Sachsen e.V. blicken mit Sorge auf die Mobilisierung.

Pressemeldung 19. Oktober 2020

Büroeröffnung Görlitz

Sachsens Sozialministerin Petra Köpping, die Geschäftsführerin des Kulturbüro Sachsen e.V. Grit Hanneforth und der Geschäftsführer der Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie (RAA Sachsen e.V.) Robert Kusche haben heute gemeinsam die neuen Beratungsräume des „Mobilen Beratungsteams Ost“ sowie der Opferberatung „Support für Betroffene rechter Gewalt“ in Görlitz eröffnet und die neuen Beratungsteams vorgestellt.

Bildungsangebot 5. August 2020

Ausstellung "Kontinuität rechten Terrors in Sachsen seit 1990"

Im Herbst 2019 fand in Chemnitz das „NSU Tribunal“ statt, bei dem wir die „Kontinuität rechten Terrors in Sachsen“ aufzeigten. Die Ergebnisse sind hier zu sehen: „Stationen“ und Zitate der Erzählungen und Berichte, die Betroffene geteilt haben und Zeichnungen, die die Erzählungen per Graphic Recording festhielten.

Pressemeldung 16. Juli 2020

Marwa-El-Sherbini-Platz – ein Platz für Marwa, ein Platz für Alle!

Gemeinsame Presseerklärung des Vorbereitungskreises, Gedenken an Jorge João Gomondai und Marwa EL-Sherbini, zum interfraktionellen Antrag - Ehrung des Andenkens an Marwa El-Sherbini - durch die Fraktionen BÜNDNIS 90/ Die Grünen, die Linke und der SPD.

Meldung 15. Juni 2020

Rassistisch motivierte Polizeigewalt gibt es auch hier

Seit dem brutalen Tod George Floyds durch Polizeibeamte in Minneapolis (USA) wird auch hierzulande über Rassismus und Polizeigewalt gesprochen. Das ist höchste Zeit! Denn entgegen der Darstellung, die dieser Tage immer wieder zu lesen und zu hören war, dass Deutschland nicht die USA sei und es hierzulande keine solche Probleme gäbe, zeichnen die Erfahrungen von Black, Indigenous and People of Color (BIPoC) ein anderes Bild.