Unterstützung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt

Das Projekt „Support“ des RAA Sachsen e.V. unterstützt Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt, deren Angehörige und Zeug*innen. Wir unterstützen dabei Angriffsfolgen zu bewältigen und die eigenen Rechte wahrzunehmen. Wir geben Orientierungshilfen und entwickeln gemeinsam individuelle Lösungen. Unsere Arbeit hilft Betroffenen, das eigene Sicherheitsgefühl zu erhöhen, Selbstwirksamkeit zu erleben, die Kontrolle über das eigene Leben zurück zu erlangen und Solidarisierungsprozesse zu fördern. Wir informieren über die Situation Betroffener, machen auf deren Perspektive in Gesellschaft und Politik aufmerksam und berichten über Ausmaß, Folgen und Wirkungsweisen rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt. "Support" arbeitet parteilich, aufsuchend, kostenlos und vertraulich. Wir betreiben Beratungsstellen in Dresden, Chemnitz und Leipzig sowie eine Onlineberatung.

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Meldung 18. Dezember 2019

Erreichbarkeit zwischen Weihnachten und Neujahr // Availability between Christmas and the New Year

Vom 23.12.2019 bis zum 05.01.2020 sind unsere Berater*innen in Dresden, Leipzig und Chemnitz telefonisch nicht erreichbar. Ab dem 06.01. melden wir uns dann gern auf Eure und Ihre Anfragen zurück. Schöne Feiertage und einen guten Jahresabschluss!

From December 23rd until January 5th our consultants in Dresden, Leipzig and Chemnitz cannot be reached by telephone. From January 6th we will be happy to get back to you and your enquiries. Happy holidays and a good turn of the year!

Ausschreibung 22. November 2019

Projekt „Support für Betroffene rechter Gewalt“ sucht eine*n Berater*in in Dresden

Das Projekt „Support“ des RAA Sachsen e.V. unterstützt seit 2005 Betroffene rechtsmotivierter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, deren Angehörige sowie Zeug*innen. Zudem informieren wir regelmäßig über die Situation von Betroffenen in Sachsen und verweisen auf gesellschaftliche Zusammenhänge solcher Angriffe. Für das Projekt suchen wir zum nächst möglichen Zeitpunkt eine*n Berater*in in Dresden.

Pressemeldung 2. Oktober 2019

Absage für Gedenkveranstaltung in Hohenstein Ernstthal ist ein Skandal

Am 03.10.2019 wird in Hohenstein-Ernstthal dem vor 20 Jahren durch Neonazis zu Tode geschlagenen Patrick Thürmer gedacht. Patrick Thürmer ist ein offiziell anerkanntes Todesopfer rechter Gewalt in Sachsen. Der geplante Gedenkzug wird auch an der Mahntafel für Patrick Thürmer haltmachen und dort einen Kranz zum Gedenken ablegen. Im Anschluss ist eine Lesung der Journalistin Heike Kleffner geplant, die in dem Buch "Unter Sachsen" die Tat sowie die Umstände recherchiert hat.

Meldung 12. Juli 2019

Tödliche Ignoranz

Zehn Jahre nach dem Mord an Marwa el-Sherbini in Dresden wird das Ausmaß rassistischer Gewalt immer noch verkannt. Das ist eine Gefahr für uns alle.

Perspektivenbeitrag in der Sächsischen Zeitung vom 1. Juli 2019

Meldung 1. Juli 2019

Redebeitrag Marwa El-Sherbini 2019

Hier dokumentieren wir die Rede der Opferberatung Support des RAA Sachsen anlässlich des 10. Jahrestages des Mordes an Marwa El-Sherbin 2009 in Dresden. Die Rede wurde von Robert Kusche im Rahmen des stillen Gedenkesn im Landgericht Dresden für den zivilgesellschaftlichen Vorbereitungskreis des Marwa El-Sherbini-Gedenkens gehalten.

1. bis 5. Juli 2019 mit Austellungen, Gedenken, Friedensgebet, Mahngang, Buchlesung und Podien.
Marwa El-Sherbini (1977-2009), eine Sportlerin und studierte Pharmakologin, lebte hier in Dresden mit ihrer Familie. Während einer Strafverhandlung wurde sie am Landgericht Dresden aus islamfeindlichen und rassistischen Motiven erstochen. Wir gedenken 10 Jahre danach Marwa El-Sherbini, ihrer Familie und weiteren Opfern rassistischer Gewalt.

Meldung 13. Juni 2019

Bündnis gegen Rassismus: Forderungen zur Landtagswahl 2019

Die Landtagswahl 2019 könnte zu einer Richtungsentscheidung für die Zukunft Sachsens werden – deshalb wollen zivilgesellschaftliche Initiativen, Vertreter*innen von Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, Verbänden, Kunst, Kultur und Wissenschaft sowie Migrant*innenorganisationen in Sachsen im Vorfeld gemeinsam und hörbar ihre Werte in die öffentliche Debatte einbringen.

Meldung 5. Juni 2019

Zum Mord an Christopher W. in Aue

Am 17. April 2018 wurde Christopher W. in Aue brutal getötet. Drei Männer stehen seit Ende letzten Jahres vor dem Chemnitzer Landgericht. Am 7. Juni soll das Urteil fallen.

Stellungnahme der Opferberatung Support des RAA Sachsen e.V. und der LAG Queeres Netzwerk Sachsen

Bildungsangebot 3. April 2019

Ringvorlesung & Praxiswerkstätten

Im Rahmen der Ringvorlesung "Inklusive Schule in der Migrationsgesell­schaft - Handelnde Teilhabe für alle, aber wie?" im Sommersemester 2019 an der TU Dresden sind Wissenschaftler*innen eingeladen zur Frage zu referieren, was es bedeutet, die Schule in der Migrationsgesellschaft als einen inklusiven Ort zu verstehen. Ergänzent werden die Beiträge von lokalen Praxisakteur*innen. Wir sprechen am 22. und 23. Mai zum Thema "Rassismus im System Schule" sowie zu "Demokratiebildung im System Schule"

Meldung 2. April 2019

Erinnerungsgang zum Todestag von Jorge Gomondai

Samstag, 6. April 2019 15:45 am ALAUNPLATZ
Am 6. April jährt sich der Todestag von Jorge Gomondai zum 28. Mal. Aus diesem Anlass finden in diesem Jahr mehrere Aktivitäten rund um das Gedenken an den mosambikanischen Vertragsarbeiter statt, der 1991 an den Folgen eines rassistischen Überfalls in Dresden starb. Diese beginnen mit einem ERINNERUNGSGANG DURCH DIE DRESDNER NEUSTADT,* an denen Orte aufgesucht werden, die bereits Tage vor der Tat Schauplätze rechter Gewalt waren.

Pressemeldung 7. März 2019

Pressemitteilung zur Statistik 2018

Erneut 317 rechtsmotivierte und rassistische Angriffe in Sachsen mit mindestens 481 Betroffenen – Anstieg der Angriffe von 229 um 38% - ein Mensch wurde getötet. Hier Dokumentieren wir unsere Jahresstatistik 2018

Meldung 15. Januar 2019

Warum wir den Aufruf „Polizeigesetz stoppen“ unterstützen

Der RAA Sachsen e.V. schließt sich der Kritik am durch die Landesregierung eingebrachten Gesetzesentwurf für ein neues Polizeivollzugsdienstgesetz und Polizeibehördengesetz an und unterzeichnet den Aufruf des Bündnisses „Polizeigesetz stoppen!“

Weil der Schutz der Berufsgeheimnisträger eingeschränkt wird
Weil Racial Profiling begünstigt wird
Weil die Rechtssicherheit verletzt wird