Unterstützung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt

Das Projekt „Support“ des RAA Sachsen e.V. unterstützt Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt, deren Angehörige und Zeug*innen. Das Projekt „Support“ des RAA Sachsen e.V. unterstützt Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt, deren Angehörige und Zeug*innen. Wir unterstützen dabei Angriffsfolgen zu bewältigen und die eigenen Rechte wahrzunehmen. Wir geben Orientierungshilfen und entwickeln gemeinsam individuelle Lösungen. Unsere Arbeit hilft Betroffenen, das eigene Sicherheitsgefühl zu erhöhen, Selbstwirksamkeit zu erleben, die Kontrolle über das eigene Leben zurück zu erlangen und Solidarisierungsprozesse zu fördern. Wir informieren über die Situation Betroffener, machen auf deren Perspektive in Gesellschaft und Politik aufmerksam und berichten über Ausmaß, Folgen und Wirkungsweisen rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt. "Support" arbeitet parteilich, aufsuchend, kostenlos und vertraulich. Wir betreiben Beratungsstellen in Dresden, Chemnitz und Leipzig sowie eine Onlineberatung.
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Meldung 12. Juli 2019

Tödliche Ignoranz

Zehn Jahre nach dem Mord an Marwa el-Sherbini in Dresden wird das Ausmaß rassistischer Gewalt immer noch verkannt. Das ist eine Gefahr für uns alle.

Perspektivenbeitrag in der Sächsischen Zeitung vom 1. Juli 2019

Meldung 1. Juli 2019

Redebeitrag Marwa El-Sherbini 2019

Hier dokumentieren wir die Rede der Opferberatung Support des RAA Sachsen anlässlich des 10. Jahrestages des Mordes an Marwa El-Sherbin 2009 in Dresden. Die Rede wurde von Robert Kusche im Rahmen des stillen Gedenkesn im Landgericht Dresden für den zivilgesellschaftlichen Vorbereitungskreis des Marwa El-Sherbini-Gedenkens gehalten.

1. bis 5. Juli 2019 mit Austellungen, Gedenken, Friedensgebet, Mahngang, Buchlesung und Podien.
Marwa El-Sherbini (1977-2009), eine Sportlerin und studierte Pharmakologin, lebte hier in Dresden mit ihrer Familie. Während einer Strafverhandlung wurde sie am Landgericht Dresden aus islamfeindlichen und rassistischen Motiven erstochen. Wir gedenken 10 Jahre danach Marwa El-Sherbini, ihrer Familie und weiteren Opfern rassistischer Gewalt.

Meldung 13. Juni 2019

Bündnis gegen Rassismus: Forderungen zur Landtagswahl 2019

Die Landtagswahl 2019 könnte zu einer Richtungsentscheidung für die Zukunft Sachsens werden – deshalb wollen zivilgesellschaftliche Initiativen, Vertreter*innen von Religionsgemeinschaften, Gewerkschaften, Verbänden, Kunst, Kultur und Wissenschaft sowie Migrant*innenorganisationen in Sachsen im Vorfeld gemeinsam und hörbar ihre Werte in die öffentliche Debatte einbringen.

Meldung 5. Juni 2019

Zum Mord an Christopher W. in Aue

Am 17. April 2018 wurde Christopher W. in Aue brutal getötet. Drei Männer stehen seit Ende letzten Jahres vor dem Chemnitzer Landgericht. Am 7. Juni soll das Urteil fallen.

Stellungnahme der Opferberatung Support des RAA Sachsen e.V. und der LAG Queeres Netzwerk Sachsen

Bildungsangebot 3. April 2019

Ringvorlesung & Praxiswerkstätten

Im Rahmen der Ringvorlesung "Inklusive Schule in der Migrationsgesell­schaft - Handelnde Teilhabe für alle, aber wie?" im Sommersemester 2019 an der TU Dresden sind Wissenschaftler*innen eingeladen zur Frage zu referieren, was es bedeutet, die Schule in der Migrationsgesellschaft als einen inklusiven Ort zu verstehen. Ergänzent werden die Beiträge von lokalen Praxisakteur*innen. Wir sprechen am 22. und 23. Mai zum Thema "Rassismus im System Schule" sowie zu "Demokratiebildung im System Schule"

Meldung 2. April 2019

Erinnerungsgang zum Todestag von Jorge Gomondai

Samstag, 6. April 2019 15:45 am ALAUNPLATZ
Am 6. April jährt sich der Todestag von Jorge Gomondai zum 28. Mal. Aus diesem Anlass finden in diesem Jahr mehrere Aktivitäten rund um das Gedenken an den mosambikanischen Vertragsarbeiter statt, der 1991 an den Folgen eines rassistischen Überfalls in Dresden starb. Diese beginnen mit einem ERINNERUNGSGANG DURCH DIE DRESDNER NEUSTADT,* an denen Orte aufgesucht werden, die bereits Tage vor der Tat Schauplätze rechter Gewalt waren.

Pressemeldung 7. März 2019

Pressemitteilung zur Statistik 2018

Erneut 317 rechtsmotivierte und rassistische Angriffe in Sachsen mit mindestens 481 Betroffenen – Anstieg der Angriffe von 229 um 38% - ein Mensch wurde getötet. Hier Dokumentieren wir unsere Jahresstatistik 2018

Meldung 15. Januar 2019

Warum wir den Aufruf „Polizeigesetz stoppen“ unterstützen

Der RAA Sachsen e.V. schließt sich der Kritik am durch die Landesregierung eingebrachten Gesetzesentwurf für ein neues Polizeivollzugsdienstgesetz und Polizeibehördengesetz an und unterzeichnet den Aufruf des Bündnisses „Polizeigesetz stoppen!“

Weil der Schutz der Berufsgeheimnisträger eingeschränkt wird
Weil Racial Profiling begünstigt wird
Weil die Rechtssicherheit verletzt wird

Bildungsangebot 1. Januar 2019

Workshopangebot

Was sind rechte Motive? Woran erkenne ich, dass es sich bei einem Angriff um eine rechtsmotivierte Tat handelt? Wer ist betroffen von rechtsmotivierter Gewalt? Wie kann ich mich in einer solchen Situation verhalten, welche Rechte und Pflichten haben Betroffene und Zeug_innen? Wie verhalte ich mich, wenn mir Betroffene von einem Angriff berichten und wie kann ich selbst unterstützen?

Bildungsangebot 1. Januar 2019

Ausstellung „Rechte Gewalt in Sachsen“

Was ist rechte Gewalt? Wie häufig sind Menschen davon betroffen? Wie wirkt sich rechte Gewalt auf die Betroffenen aus und welchen Einfluss hat sie auf die Gesellschaft? Was führt zu rechter Gewalt und wer genau ist davon betroffen? Was kann jede_r Einzelne tun?

Meldung 10. September 2018

Solidarität nach erneutem rassistischen Angriff auf Familie bei Leipzig

Es ist der zweite Angriff auf den Menschenrechtsaktivisten innerhalb weniger Wochen. Zwei maskierte Männer versuchten in der Nacht des 1. September gewaltsam in die Wohnung von J. M. einzudringen, in der sich zu diesem Zeitpunkt die Ehefrau mit den fünf Kindern aufhielten. Der Vorfall ereignete sich in einer sächsischen Gemeinde bei Leipzig.

Pressemeldung 6. September 2018

Opferberatungsstellen befürchten weitere rassistische und rechte Angriffe

„Wir brauchen jetzt endlich dauerhafte gesellschaftliche und politische Solidarität mit Opfern rassistischer, rechter und antisemitischer Gewalt. Leugnen, Verharmlosen und Kleinreden stärkt hingegen die Täter*innen.“ Die unabhängigen Beratungsstellen für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt verzeichnen derzeit ein besorgniserregendes Ausmaß politisch rechts, rassistisch und antisemitisch motivierter Gewalt. Dies gilt nicht nur für Chemnitz und Sachsen, sondern auch bundesweit.