Unterstützung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt

Das Projekt „Support“ des RAA Sachsen e.V. unterstützt Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt, deren Angehörige und Zeug*innen. Wir unterstützen dabei Angriffsfolgen zu bewältigen und die eigenen Rechte wahrzunehmen. Wir geben Orientierungshilfen und entwickeln gemeinsam individuelle Lösungen. Unsere Arbeit hilft Betroffenen, das eigene Sicherheitsgefühl zu erhöhen, Selbstwirksamkeit zu erleben, die Kontrolle über das eigene Leben zurück zu erlangen und Solidarisierungsprozesse zu fördern. Wir informieren über die Situation Betroffener, machen auf deren Perspektive in Gesellschaft und Politik aufmerksam und berichten über Ausmaß, Folgen und Wirkungsweisen rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt. "Support" arbeitet parteilich, aufsuchend, kostenlos und vertraulich. Wir betreiben Beratungsstellen in Dresden, Chemnitz und Leipzig sowie eine Onlineberatung.

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Ausschreibung 22. Juni 2021

Ausschreibung eines Werkvertrags zur Unterstützung unserer Onlineberatung

Für den Aufbau von Informations- und Verweiskompetenzen unserer Onlineberatung zum Thema »Hatespeech und Rechte Gewalt im Netz« suchen wir bei Support für Betroffene rechter und rassistischer Gewalt Unterstützung durch ein*e externe*n Berater*in. Bis Ende 2021 soll der/die Berater*in Materialen in verschiedenen Formaten zum Thema erstellen.

Meldung 3. Juni 2021

Verrschleppte Strafverfolgung und ihre Folgen, Chemnitz 2018

Hier zum nachhören die Veranstaltung "Verrschleppte Strafverfolgung und ihre Folgen, Chemnitz 2018", mit Rechtsanwältin Dr. Kati Lang, André Löscher, Martin Steinhagen, Statements von Betroffenen sowie einer Analyse von NSU Watch Sachsen. Moderiert von Katharina Warda

Publikation 1. Juni 2021

Broschüre online - "Rechte Angriffe im Netz - Auswirkungen und Handlungsempfehlungen"

Unter dem Titel „Rechte Angriffe im Netz. Auswirkungen und Handlungsempfehlungen“ haben wir eine Broschüre erstellt, die sich insbesondere an betroffene Politiker:innen und aktive Mitglieder der Zivilgesellschaft richtet. Veröffentlicht wurde die Publikation von den Fachberatungsstellen Opferperspektive aus Brandenburg, SUPPORT aus Sachsen und ZEBRA aus Schleswig-Holstein.

Meldung 25. Mai 2021

Emanzipatorisch gegen Islamismus und Queerfeindlichkeit

Zusammen mit dem Gerede e.V. haben wir am 21.05.2021 die Kundgebung „Emanzipatorisch gegen Islamismus & Queerfeindlichkeit" anlässlich der Urteilsverkündung gegen den islamistischen Attentäter Abdullah A. mit einem Redebeitrag unterstützt. Für seinen am 04.10.2020 in Dresden begangenen homofeindlich & fundamentalistisch motivierten Messerangriff auf ein schwules Paar, bei dem ein Mensch starb und sein Partner schwer verletzt überlebte, wurde der Täter zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.

Publikation 21. April 2021

Ratgeber: Bedroht zu werden, gehört nicht zum Mandat.

Der Bundesverband Mobile Beratung (BMB) und der Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG) haben einen Ratgeber zum Umgang mit rechten Angriffen und Bedrohungen für Kommunalpolitiker*innen und Kommunalverwaltungen veröffentlicht. Dieser richtet sich mit praktischen Handlungsmöglichkeiten an direkt Betroffene sowie deren Familie und Freund*innen, an Vorgesetzte und Verantwortungsträger*innen in Kommunen und demokratischen Parteien.

Meldung 24. März 2021

Online-Umfrage zu Diskriminierungserfahrungen in Sachsen gestartet

Seit Anfang März diesen Jahres können sich Interessierte unter www.diskriminierung-sachsen.de an einer Online-Umfrage des DeZIM-Instituts über "Diskriminierungserfahrungen in Sachsen" beteiligen. Die Studie hat das Ziel, ein differenziertes Bild des Lebens der von Diskriminierung betroffenen Menschen in Sachsen zu zeichnen. Erstmals werden mit der Umfrage verschiedene Formen von Diskriminierung und ihr Zusammenwirken erfasst.

Pressemeldung 15. März 2021

Angriffsstatistik Opferberatung Support 2020

208 rechtsmotivierte und rassistische Angriffe in Sachsen mit mindestens 304 Betroffenen – anhaltend hohes Niveau rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt – vier besonders schwere Gewalttaten – ein Mensch wurde aufgrund seiner sexuellen Orientierung getötet.

Meldung 3. März 2021

Stellungnahme zum Entwurf eines Gesetzes zum Schutz vor sogenannten Feindeslisten

Seit langem fordern engagierte Demokrat:innen, Initiativen und die im Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. zusammengeschlossenen unabhängigen Opferberatungsstellen sowie die im Bundesverband Mobile Beratung e.V. zusammengeschlossenen Mobilen Beratungsteams, dass die Ermittlungs- und Strafverfolgungsbehörden die Bedrohungen durch neonazistische und extrem rechte „Feindes“- bzw. „Todeslisten“ wesentlich ernster nehmen müssen.

Meldung 23. Februar 2021

Leipziger Zustände 2021 erschienen

Die neue Ausgabe der Broschüre „Leipziger Zustände“ des Projekts chronic.LE ist erschienen. U.a. mit einem Artikel unserer Kollegin aus Leipzig zum Thema Rassismus bei der sächsischen Polizei und deren Folgen für Betroffene.