Leipzig - Gohlis-Süd
Verbotene Symbole geschmiert
Unbekannte haben in der Nacht zum 1. November ein Hakenkreuz sowie ein SS-Symbol an eine Hauswand in der Stockstraße geschmiert.
Quellen: Zeug*innenbericht
Die Chronik informiert über rechtsmotivierte und rassistische Vorfälle in Sachsen. Genannt werden nicht nur Angriffe, sondern auch Vorfälle, wie Sachbeschädigungen, Schmierereien oder rechte Propagandaaktionen. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die hier veröffentlichten Angriffe fließen auch in die Statistik ein. Nicht alle in die Statistik aufgenommene Angriffe finden sich jedoch in der Chronik wieder: Angriffe die nicht polizeibekannt sind, werden nicht veröffentlicht, ebensowenig Angriffe, die nicht bereits öffentlich sind und die Betroffenen dies nicht wünschen. Die Vorfälle können nach Landkreisen und Zeiträumen gefiltert betrachtet werden.
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Verbotene Symbole geschmiert
Unbekannte haben in der Nacht zum 1. November ein Hakenkreuz sowie ein SS-Symbol an eine Hauswand in der Stockstraße geschmiert.
Quellen: Zeug*innenbericht
Rechte Schmierereien
Laut einem Polizeibericht haben Unbekannte in der Nacht zum 22. Oktober in Hainichen dutzende Farbschmierereien unter anderem an Hausfassaden, Fahrgastständen, Verteilerkästen und Müllcontainern angebracht, die zum Teil rechte Inhalte hatten. Die Polizei ermittelt und prüft Zusammenhänge zwischen den Taten.
Quelle: Medieninformation der Polizeidirektion Chemnitz Nr. 389|2026
Verfassungsfeindliche Symbole und Parolen in Bildungseinrichtung
Unbekannte verschafften sich unberechtigt Zutritt zu einer Bildungseinrichtung und hinterließen dort mehrere verfassungsfeindliche Symbole und Parolen in den Innnenräumen. Außerdem erledigten sie an mehreren Stellen im Gebäude ihrer Notdurft.
Quelle: Medieninformation Polizeidirektion Görlitz Nr. 443/26
Rechter Angriff und weitere Ermittlungen bei Demonstration
Am 17. Oktober fand in Schwarzenberg eine antifaschistische Demonstration unter dem Motto "Ungebrochen - Gegen den rechten Normalzustand" statt, an der sich etwa 450 Menschen beteiligten. Im Kontext der Demonstration versammelten sich ebenfalls etwa 75 Neonazis zu einer Gegenkundgebung.
Im Verlauf der Veranstaltungen kam es u.a. zu einem Angriff eines Teilnehmers der rechten Kundgebung auf einen Fotografen, bei dem dieser einen Schlag gegen den Kopf erlitt. Die Polizei stellte den Angreifer daraufhin und leitete Ermittlungen wegen Körperverletzung gegen den 35-Jährigen ein.
Zudem erhielt eine 45-jährige Frau eine Anzeige wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organistationen, nachdem sie den Hitlergruß gezeigt hatte. Die Polizei überprüfte außerdem mindestens zwei weitere Personen wegen mutmaßlicher Straftaten bei einer früheren Versammlung am 13. Dezember 2025. Dabei ging es um den Verdacht der Körperverletzung beziehungsweise gefährlichen Körperverletzung und einen möglichen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz.
Quellen: Zeug*innenbericht, Sächssiche Zeitung (18.10.26)
Verfassungsfeindliche Zeichen
Auf mehreren Verkehrsschildern wurden verfassungsfeindliche Zeichen angebracht.
Quelle: Medieninformation der PD Görlitz, Nr. 439/2026
Verfassungsfeindliche Parole
Mehrfach rief ein Mann in Bischofswerda eine verfassungsfeindliche Parole im öffentlichen Raum ehe er von Poliziekräften gestellt werden konnte.
Quelle: Medieninformation der PD Görlitz, Nr. 438/2026
Kinder rassistisch beleidigt
Im Stadtteil Gorbitz wurden drei Kinder, die sich auf einem Sportplatz am Wölfnitz-Ring aufhielten, von einem 65-jährigen Mann rassistisch beleidigt. Die Polizei leitete daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung gegen ihn ein.
Quelle: Medieninformation Polizeidirektion Dresden, Nr. 507/26
Verfassungsfeindliche Parolen gerufen
Drei Personen haben in der Görlitzer Innenstadt verfassungsfeindliche Parolen skandiert. Sie erhielten daraufhin eine Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen.
Quelle: Medieninformation der PD Görlitz Nr. 437/2026
Hakenkreuz auf Unterstand
Am Samstagmorgen wurde mit grüner Farbe ein Hakenkreuz auf einen Unterstand an der Rosa-Luxemburg-Straße gesprüht.
Quelle: Medieninformation der Polizeidirektion Zwickau Nr. 306|2026
Fensterscheibe eines CDU-Parteibüros beschädigt
Unbekannte haben die Fensterscheibe des CDU-Parteibüros in Leipzig-Möckern durch einen mutmaßlichen Steinwurf massiv beschädigt. Auf einen in unmittelbarer Nähe aufgefundenen Stein waren drei Hakenkreuze geschmiert worden, was auf einen rechten Tathintergrund schließen lässt.
Quelle: LVZ, Tag24, 09.10.2026
Anfeindungen gegen Ladengeschäft
Auf das Schaufenster des Ladengeschäfts "DIY Druckbar" wurde ein eindeutig rechter Sticker geklebt. Dieser ist als Bedrohung zu werten und enthält ein Hakenkreuz. Sticker mit dem gleichen Aufdruck wurden auch im Innenstadtbereich verklebt. Die "DIY Druckbar" wird regelmäßig Ziel von Einschüchterungsversuchen durch rechte Akteure.
Quelle: Betroffene*r
Rassistische Bedrohung und Beleidigung
Nachdem ein Mann an der Haltestelle Eisenbahnstraße Ecke Hermann-Liebmann-Straße mehrere Passant*innen aus rassistischen Motiven beleidigt, bedroht und bespuckt hatte, alarmierten diese die Polizei. Der Mann trug Springerstiefel und hatte ein Küchenmesser an seinen Rucksack geschnallt.
Quelle: ChronikLE
Rassistische Parolen
Polizeikräfte stellten in der Nacht vom 04. Oktober drei Jugendliche, nachdem diese am Obermarkt rassistische und verfassungsfeindliche Parolen gesungen und gerufen hatten. Die Verdächtigen im Alter zwischen 16 und 17 Jahren erhielten eine Anzeige wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und einen Platzverweis.
Quelle: Medieninformation der Polizeidirektion Chemnitz Nr. 368|2026
Hitlergruß in Straßenbahn gezeigt
Nachdem ein Paar an der Haltestelle Adler in eine Straßenbahn der Linie 1 in Richtung Mockau zustieg, zeigte ein junger Mann, der ebenfalls in der Bahn mitfuhr, ihnen gegenüber mehrfach den Hitlergruß. Der Vorfall wurde der Polizei gemeldet.
Quelle: Zeug*innenbericht
Verfassungsfeindliche Parole gerufen
Am Mittag des 3. Oktober verständigte ein Zeuge die Polizei, weil aus einer Gruppe von neun Jugendlichen im Alter zwischen 13 und 19 Jahren eine verfassungsfeindliche Parole gerufen worden war. Polzeikräfte konnten daraufhin einen Tatverdächtigen ermitteln, der eine Anzeige wegen des Verdachts der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen erhielt. Zudem wurde allen Jugendlichen ein Platzverweis ausgesprochen.
Quelle: Medieninformation der Polizeidirektion Chemnitz Nr. 368|2026