Zwickau
Verfassungsfeindliche Graffiti
An der Mauritiusbrücke über die Zwickauer Mulde entdeckten Zeug*innen Hakenkreuze und andere Graffiti mit verfassungsfeindlichem Inhalt in grüner Farbe.
Quelle: Polizeidirektion Zwickau, 02.09.2026
Die Chronik informiert über rechtsmotivierte und rassistische Vorfälle in Sachsen. Genannt werden nicht nur Angriffe, sondern auch Vorfälle, wie Sachbeschädigungen, Schmierereien oder rechte Propagandaaktionen. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die hier veröffentlichten Angriffe fließen auch in die Statistik ein. Nicht alle in die Statistik aufgenommene Angriffe finden sich jedoch in der Chronik wieder: Angriffe die nicht polizeibekannt sind, werden nicht veröffentlicht, ebensowenig Angriffe, die nicht bereits öffentlich sind und die Betroffenen dies nicht wünschen. Die Vorfälle können nach Landkreisen und Zeiträumen gefiltert betrachtet werden.
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Verfassungsfeindliche Graffiti
An der Mauritiusbrücke über die Zwickauer Mulde entdeckten Zeug*innen Hakenkreuze und andere Graffiti mit verfassungsfeindlichem Inhalt in grüner Farbe.
Quelle: Polizeidirektion Zwickau, 02.09.2026
Sticker im Neubaugebiet West
Rund um das Neubaugebiet West werden seit längerer Zeit regelmäßig rechte Aufkleber, teilweise mit Bezug zur rechtsextremen Kleinstpartei III. Weg, aufgefunden. Die Polizei entfernt diese und bestreift das Gebiet in der Folge stärker.
Quelle: Freie Presse, 01.09.2026
Verbotenen Gruß gezeigt
An der Wilsdruffer Straße fiel den Mitarbeiter*innen eines Lokals ein 68-jähriger Mann, durch sein aggressives Verhalten auf. Als dieser das Lokal verlassen sollte, weigerte sich dieser und zeigte mehrfach den Hitlergruß. Der Mann wurde von der Polizei gestellt und erhielt einen Platzverweis.
Quelle: Polizeidirektion Dresden, 24.08.2026
Skaterbahn beschmiert
In Dresden Gorbitz beschmierten Unbekannte eine Skaterbahn mit Hakenkreuzen und Symbolen.
Quelle: Polizeidirektion Dresden, 20.08.2026
Kippa gestohlen
In Dresden Neustadt wurde ein 55-jähriger Mann auf seine Kippa angesprochen. Der Unbekannte fragte im weiteren Gespräch, ob er sich die Kippa ansehen dürfe. Nachdem der Mann diese ausgehändigt hatte, floh der Unbekannte mit der Kippa.
Quelle: Mediendirektion Dresden, 20.08.2026
Parolen gerufen
In der Gutenbergstraße in Frankenberg rief am 19. August ein Mann u.a. verfassungsfeindliche Parolen und belästigte Passant*innen. Polizist*innen konnten den Mann stellen, gegen den 45-Jährigen wurde Anzeige wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen erstattet.
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz, 20.08.2026
Grafitti geschmiert
In Pirna haben Unbekannte mehrere Schmierereien hinterlassen. In der Robert-Koch-Straße, der Königsteiner Straße, der Bahnhofstraße, der Lauterbachstraße sowie der Breiten Straße hinterließen sie mehrere Hakenkreuze. Die Unbekannten beschmierten dabei auch Schulgebäude und ein Abgeordnetenbüro.
Quelle: Polizeidirektion Dresden, 19.08.2026
Verfassungsfeindliche und antisemitische Schmierereien und bedrohlicher Brief
Zwischen dem 8. und 18. August drangen Unbekannte in den Hinterhof des Kultur Klubs in Reichenbach ein und beschmierten dort eine Tür und ein Fenster mit antisemitischen und verfassungsfeindlichen Symbolen und Schriftzügen. Zusätzlich warfen sie einen Brief mit einer bedrohlich wirkenden Botschaft in den Briefkasten.
Quelle: Kooperationspartner
Anzeigen beim CSD Vogtland
Im Umfeld des CSD Vogtland in Plauen fertigte die Polizei zwei Anzeigen wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aus. Eine zuvor angekündigte Gegendemonstration gegen die Demonstration anlässlich des "Christopher Street Day" fand jedoch nicht statt.
Quelle: Polizeidirektion Zwickau, 15.08.2026; Freie Presse
Mann nach verbotenem Gruß im Gewahrsam
In Dresden Bühlau wurde ein 19-jähriger Mann in Gewahrsam genommen, der zuvor unter anderem den Hitlergruß zeigte. Nachdem mehrere Zeug*innen, an der Haltestelle Ullersdorfer Platz, den Mann beobachteten, wie er verbotene Parolen rief und den Hitlergruß zeigte, entblößte sich der Mann und beleidigte sie. Auch mit eintreffen der Polizei rief der 19-jährige weiterhin verbotene Parolen und beleidigte weiter umstehende Menschen. Letztendlich wurde er in Gewahrsam genommen.
Quelle: Polizeidirektion Dresden, 14.08.2026
Verfassungsfeindliches Symbol gelegt
Eine Anwohnerin hatte auf dem Chemnitzer Sonnenberg ein aus Holzlatten gelegtes Hakenkreuz in einem Park in der Tschaikowskistraße gesehen und die Polizei informiert. Die Polizeibeamt*innen trafen vier Personen, drei Männer im Alter zwischen 43 und 50, sowie eine 39-jährige Frau, an. Bei der Kontrolle kam heruas, dass der 47-jährige Mann einen offenen Haftbefahl hatte. Die Beamt*innen räumten das gelegte Hakenkreuz weg und gegen die vier Personen wird wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz, 13.08.2026
Verbotene Musik gespielt
Ein 66-jähriger Mann muss sich wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten. Nach einer Zeug*innenmeldung ermittelt die Polizei, da aus einem Haus, Musik mit verfassungswidrigen Inhalt abgespielt wurde. In der Wohnung des Mannes wurden zudem mehrere CD`s sichergestellt, auf denen sich möglicherweise verbotene Lieder befinden.
Quelle: Polizeidirektion Dresden, 12.08.2026
Verfassungsfeindliche Parole und Bedrohung von Polizist*innen
Bei einer Polizeikontrolle ließ ein 42-jähriger Mann eine verfassungsfeindliche Parole verlauten, beleidigte und bedrohte die Einsatzkräfte und kam einem erteilten Platzverweis nicht nach. Zusätzlich fanden die Beamt*innen bei ihm ein Einhandmesser.
Quelle: Medieninformation der PD Görlitz, Nr. 343/2026
Verbotene Zeichen gesprüht
Unbekannte haben an Spielplätzen in Dresden mehrere Hakenkreuze und ein verbotenes Zeichen gesprüht. An der Mühlenstraße sprühten die Unbekannten mit schwarzer Farbe mehrere Hakenkreuze und am Großenhainer Platz hinterließen sie ein verbotenes Zeichen.
Quelle: Polizeidirektion Dresden, 11.08.2026
Hakenkreuz an Bushaltestelle
Unbekannte bringen ein großes Hakenkreuz auf der Scheibe der Bushaltestelle Edlichstraße an.
Quelle: Zeug*in