Sandförstgen
Hitlergrüße und Parolen
Eine Gruppe Jugendlicher bewegte sich durch den Ort und zeigte Hitlergrüße, dabei wurden ebenfalls rechtsextreme Parolen gerufen.
Quelle: Zeug*innenbericht
Die Chronik informiert über rechtsmotivierte und rassistische Vorfälle in Sachsen. Genannt werden nicht nur Angriffe, sondern auch Vorfälle, wie Sachbeschädigungen, Schmierereien oder rechte Propagandaaktionen. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die hier veröffentlichten Angriffe fließen auch in die Statistik ein. Nicht alle in die Statistik aufgenommene Angriffe finden sich jedoch in der Chronik wieder: Angriffe die nicht polizeibekannt sind, werden nicht veröffentlicht, ebensowenig Angriffe, die nicht bereits öffentlich sind und die Betroffenen dies nicht wünschen. Die Vorfälle können nach Landkreisen und Zeiträumen gefiltert betrachtet werden.
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Hitlergrüße und Parolen
Eine Gruppe Jugendlicher bewegte sich durch den Ort und zeigte Hitlergrüße, dabei wurden ebenfalls rechtsextreme Parolen gerufen.
Quelle: Zeug*innenbericht
Verfassungsfeindliche Parole gerufen
Mehrere Zeug*innen meldeten bei der Polizei am Abend des 04. Juli einen Mann in der Marie-Tilch-Straße und später in der Walter-Ranft-Straße welcher mehrfach verfassungsfeindliche Parolen gerufen hat. Die Beamt*innen fanden den 46-jährigen Mann und haben Ermittlungen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.
Quelle: Freie Presse vom 05.07.2026, Polizeidirektion Chemnitz vom 05.07.2026
Angriffe auf Teilnehmende des CSDs
Wie die Polizei und lokale Presse berichtet kam es während des CSDs in Chemnitz zu mehreren Angriffen auf Teilnehmende. Kurz nach dem Start der Demonstration auf dem Brühl warf eine unbekannte Person Eier aus einem Fenster an der Karl-Liebknecht-Straße auf die Teilnehmenden. Ein Mann im Rollstuhl wurde dabei am Arm getroffen und leicht verletzt.
Außerdem wurde später eine Person am Johannisplatz von einem 23-Jährigen gestoßen. Dieser hatte zuvor Teilnehmende beschimpft.
Quelle: Freie Presse vom 06.07.2026
Mann beleidigt Kinder volksverhetzend
Zwei Frauen hielten sich mit ihren beiden Kindern vor einem Mehrfamilienhaus in der Helmut-Just-Straße im Ortsteil Aue auf, als ein Mann aus dem Fenster schaute und die Kinder volksverhetzend beleidigte. Die Mütter riefen darauf die Polizei, die den 68-jährigen Mann ausfindig machten. Das Dezernat Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung übernommen.
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz, 01.07.2026
Gruppe nach Public Viewing verfolgt und angegriffen
Nach Angaben einer beobachtenden Person kam es im Anschluss an ein Public Viewing in Chemnitz zu einem Angriff auf eine fünfköpfige Gruppe von Migranten. Die Gruppe hatte zuvor die deutsche Nationalmannschaft angefeuert und war daraufhin von anderen Anwesenden zunächst beleidigt und provoziert worden.
Nach der Schilderung griff der Sicherheitsdienst zunächst ein und verwies anschließend die betroffene Gruppe vom Veranstaltungsgelände. Kurz darauf sollen ihnen etwa 20 Personen gefolgt sein. Dabei seien rassistische und antisemitische Beleidigungen gefallen. Zudem seien Warnbarken angehoben und in Richtung der flüchtenden Personen sowie Steine auf sie geworfen worden. Die Gruppe habe versucht zu fliehen, sei jedoch weiter verfolgt worden.
Quelle: Augenzeug*innenbericht
Hakenkreuz an Garage
Unbekannte malten ein 1,6 mal 1,5 Metergroßes Hakenkreuz an ein Garagentor an der Elisabethstraße/Fritz-Reuter-Straße.
Quelle: Polizeidirektion Zwickau 29.06.2026
Rechte Schmierereien auf Radweg
Zwischen dem 25. und dem 27. Juni 2026 haben unbekannte Personen zwei Hakenkreuze und zwei rassistische Sprüche geschmiert. Es wird wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie Sachbeschädigung ermittelt.
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz, 28.06.2026
verbotene Parolen
In der Nacht hat ein Mann in einem Freitaler Krankenhaus verbotene Parolen gerufen.
Quelle: Polizeidirektion Dresden, 26.06.2026
Hakenkreuze geschmiert
Im Stadtpark wurden 2 Hakenkreuze an einem Brückenpfeiler angebracht.
Quelle: Polizeidirektion Dresden, 26.06.2026
Parteistand angegriffen
Am 25. Juni 2026 griff eine Gruppe von bis zu zehn Personen einen Infostand der Linken Dresden am Amalie-Dietrich-Platz in Gorbitz an, beschimpfte die Beteiligten, überschüttete eine Helferin mit Bier und zündete eine entwendete Parteifahne an. Die Polizei stellte im Nachgang einen 44-jährigen deutschen Tatverdächtigen. Der Vorfall wird von den Ermittlungsbehörden als politisch motiviert eingestuft. Die Partei wertet die Tat als gezielten Versuch, ihre Arbeit vor Ort einzuschüchtern.
Quelle: Die Linke Dresden, 25.06.2026
Kind rassistisch beleidigt
Ein Mädchen spielte mit mehreren gleichaltrigen Kindern in der Richard-Wagner-Straße in Frankenberg, als ein 65-Jähriger Anwohner eine beleidigende Geste der Gruppe zeigte und im Anschluss das Mädchen rassistisch beleidigte. Die Kinder rannten nach Hause, vertrauten sich ihren Eltern an, welche die Polizei informierten. Das Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Chemnitz hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der verhetzenden Beleidigung übernommen.
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz, 26.06.2026; TAG24 vom 26.06.2026
Hakenkreuze geschmiert
Auf einem Kinderspielplatz wurden 3 Hakenkreuze auf eine Rutsche geschmiert.
Quelle: Polizeidirektion Dresden, 25.06.26
Hakenkreuze und Parolen geschmiert
In eine Unterführung wurden mehrere Hakenkreuze sowie verbotene Parolen geschmiert.
Quelle: Polizeidirektion Dresden, 24.06.2026
Rassistische Äußerungen
Ein Rentner äußerte sich mehrfach rassistisch und beleidigend in der Öffentlichkeit.
Quelle: Polizeiticker der Sächsischen Zeitung vom 24.06.26
Stolpersteine antisemitisch beschmiert
Zum wiederholten Mal binnen weniger Wochen sind mehrere auf der Königsbrücker Straße in der Dresdner Neustandt verlegte Stolpersteine, die an im Nationalsozialismus verfolgte und ermordete Juden und Jüdinnen erinnern, antisemitisch beschmiert worden. Nachdem Zeug*innen die Sachbeschädigung bemerkten, wurden die Steine wieder gereinigt.
Quelle: Zeug*innenbericht