Auerbach
Hakenkreuze an Schulgebäude
Über das Wochenende wurden an dem Hort in der Dittestraße zwei Hakenkreuze geschmiert. Die Polizei ermittelt wegen Aufgrund der Verwendung verfassungswidriger Organisationen.
Quelle: Freie Presse
Die Chronik informiert über rechtsmotivierte und rassistische Vorfälle in Sachsen. Genannt werden nicht nur Angriffe, sondern auch Vorfälle, wie Sachbeschädigungen, Schmierereien oder rechte Propagandaaktionen. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die hier veröffentlichten Angriffe fließen auch in die Statistik ein. Nicht alle in die Statistik aufgenommene Angriffe finden sich jedoch in der Chronik wieder: Angriffe die nicht polizeibekannt sind, werden nicht veröffentlicht, ebensowenig Angriffe, die nicht bereits öffentlich sind und die Betroffenen dies nicht wünschen. Die Vorfälle können nach Landkreisen und Zeiträumen gefiltert betrachtet werden.
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Hakenkreuze an Schulgebäude
Über das Wochenende wurden an dem Hort in der Dittestraße zwei Hakenkreuze geschmiert. Die Polizei ermittelt wegen Aufgrund der Verwendung verfassungswidriger Organisationen.
Quelle: Freie Presse
Bedrohung im Zug
Am Sonntagnachmittag dem 19. Juli 2026 bedrohte ein 42-jähriger Mann im Zug von Leipzig nach Chemnitz am Bahnhof Burgstädt mehrere Personen. Unter anderem drohte er die Personen umzubringen. Laut Polizei richteten sich hauptsächlich gegen homosexuelle und rassifizierte Personen.
Die Polizei wurde informiert und konnte den Mann am Chemnitzer Hauptbahnhof stellen. Gegen ihn wird nun wegen Bedrohung, Volksverhetzung und Beleidigung ermittelt.
Quelle: Bundespolizeiinspektion Chemnitz, 20.06.2026
Rassistische Beleidigungen und NS-Parolen
Aus einer Personengruppe, die sich in den Abendstunden zum Baden am Steinbruch in Bischofswerda aufhielt, wurden in Richtung anderer Gäste mehrfach rassistische Beleidigungen sowie verbotene NS-Parolen skandiert.
Quelle: Zeug*innenbericht
Rassistische Parole skandiert
In der späten Abendstunden hielt ein PKW mit vier Insassen vor einer Shisha-Bar auf der Alaunstraße. Nachdem die Personen aus dem Auto ausstiegen, spielten sie laut hörbar einen Song des Künstlers Gigi D’Agostino ab und skandierten dazu eine rassistische Parole.
Quelle: Zeug*innenbericht
Hakenkreuz auf Elberadweg
Unbekannte haben mit einer Flüssigkeit ein etwa 1 x 1 Meter großes Hakenkreuz auf dem Elberadweg im Stadtteil Fürstenhain hinterlassen.
Quelle: Zeug*innenbericht
Vorfälle beim MotoGP
Rund um die Veranstaltungen zum MotoGP 2026 kam es zu zwei Anzeigen aufgrund der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Quelle: Polizeidirektion Zwickau 12.07.2026
Rassistische Schmierereien
Unbekannte haben mehrere Steinbänke am Elberadweg im Umfeld des Pieschener Hafens mit rassistischen Parolen beschmiert.
Quelle: Zeug*innenbericht
Vorfälle beim CSD
Am 11. Juli 2026 fand in Freiberg der CSD mit knapp 500 Teilnehmenden statt.
Zu Beginn der Versammlung hatte ein 39-Jähriger die Versammlungsteilnehmer*innen bepöbelt und verhielt sich in der Folge aggresiv gegenüber Polizist*innen. Diese stellten Anzeigen wegen Beleidigung sowie Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. Es wurde auch noch eine weitere Anzeige wegen Beleidigung erstattet.
Während des CSDs kam es zusätzlich zu einem nicht-rechten queerfeindlichen Angriff. Ein 18-Jähriger warf ein Ei aus einem Fenster. Dabei wurde ein Teilnehmer der Versammlung verletzt.
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz, 11.07.2026
Verbotene Parolen gerufen
Die Polizei ermittelt gegen einen 17-jährigen Jugendlichen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.Dieser steht in Verdacht mehrfach verbotene Parolen auf der Hauptstraße in Heidenau skandiert zu haben.
Quelle: Polizeidirektion Dresden, 07.07.2026
Hitlergrüße und Parolen
Eine Gruppe Jugendlicher bewegte sich durch Sandförstgen, wobei mehrfach der Hitlergruß gezeigt und rechtsextreme Parolen skandiert wurden.
Quelle: Zeug*innenbericht
Verfassungsfeindliche Parole gerufen
Mehrere Zeug*innen meldeten der Polizei am Abend des 04. Juli einen Mann, der in der Marie-Tilch-Straße und später in der Walter-Ranft-Straße mehrfach verfassungsfeindliche Parolen gerufen hatte. Beamt*innen konnten den 46-Jährigen Tatverdächtigen stellen und leiteten Ermittlungen wegen des Verdachts der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein.
Quelle: Freie Presse vom 05.07.2026, Polizeidirektion Chemnitz vom 05.07.2026
Angriffe auf Teilnehmende des CSDs
Wie aus Meldungen der Polizei sowie der Lokalpresse hervorgeht, kam es während der diesjährigen CSD-Demonstartion in Chemnitz zu mehreren Angriffen. So warf eine unbekannte Person kurz nach dem Start der Parade Eier aus einem Fenster an der Karl-Liebknecht-Straße auf Teilnehmende, wobei eine Person im Rollstuhl am Arm getroffen und leicht verletzt wurde.
Im weiteren Verlauf der Demonstration wurde zudem eine Person am Johannisplatz von einem 23-jährigen Mann gestoßen, der die Teilnehmer*innen des CSDs zuvor lautstark beschimpft hatte.
Quelle: Freie Presse vom 06.07.2026
Zwei Hakenkreuze geschmiert
In Pirna wurden zwei Hakenkreuze an die Stadtbrücke gesprüht.
Quelle: Polizeidirektion Dresden, 03.07.2026
Kinder volksverhetzend beleidigt
Zwei Frauen hielten sich mit ihren beiden Kindern vor einem Mehrfamilienhaus in der Helmut-Just-Straße im Ortsteil Aue auf, als ein Mann aus dem Fenster schaute und die Kinder volksverhetzend beleidigte. Die Mütter riefen darauf die Polizei, die den 68-Jährigen ausfindig machen konnte. Das Dezernat Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Volksverhetzung übernommen.
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz, 01.07.2026
Personengruppe nach Public Viewing verfolgt und angegriffen
Laut Berichten von Augenzeug*innen kam es im Anschluss an ein Public Viewing in Chemnitz zu einem rechtsmotivierten Angriff auf eine fünfköpfige Gruppe von Migranten. Die Betroffenen hatten zuvor die deutsche Nationalmannschaft angefeuert, woraufhin sie von anderen Anwesenden zunächst beleidigt und provoziert worden waren.
Als darafhin der Sicherheitsdienst einschritt und die Gruppe vom Veranstaltungsgelände verwies, setzten ihr etwa 20 Personen nach, die u.a. rassistische und antisemitische Beleidigungen skandierten sowie Warnbarken und Steine in Richtung der Flüchtenden warfen.
Quelle: Augenzeug*innenbericht