Mehrere Verletzte bei Auseinandersetzung
In der Neujahrsnacht kam es in Dresden zu einem Neonaziangriff, bei dem mehrere Jugendliche verletzt wurden.
Zunächst waren vier junge Frauen an der Haltestelle »Höckendorfer Weg« auf der Kohlenstraße in Dresden-Pestwitz mit etwa zehn Männern in Streit geraten, weil diese sich rechtsextrem geäußert hatten. Beide Gruppen stiegen anschließend in einen Bus, wobei sich die Streitigkeiten im Bus fortsetzten. Als die Frauen den Bus an der Haltestelle "Müntzteichweg" verließen, wurden sie von den Männren verfolgt, woraufhin sie in der Friebelstraße eine Gruppe von dort befindlichen Jugendlichen um Hilfe baten. Als sich diese den zehn Männern in den Weg stellten, um sie von der Verfolgung der Frauen abzuhalten, wurden sie von ihnen unvermittlet angegriffen und zum Teil erheblich verletzt.
Während des Angriffs skandierten die Täter mehrfach verbotene rechte Parolen und skandierten den Hitlergruß. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung sowie wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Quelle: Polizeidirektion Dresden, 02.01.2025