26
Sep
Veranstaltung
am 26. September 2026
um 14:00 Uhr
Am 25. Februar 1993 verstarb Mike Zerna im Alter von nur 22 Jahren infolge eines Überfalls
junger Neonazis auf den Club „Nachtasyl“ in Hoyerswerda. Gemeinsam mit Angehörigen und
der Stadt Hoyerswerda laden wir am 26. September 2026 zur feierlichen Einweihung eines
Gedenksteins ein, der am damaligen Ort des Geschehens dauerhaft an Mike Zerna und die
Umstände seines Todes erinnern wird.
Fast acht Jahre nach den rechten Angriffen auf Teilnehmer*innen der „Herz statt Hetze“-Kundgebung in Chemnitz muss sich Lasse R. erneut vor Gericht verantworten. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 12. August 2026 das Urteil des Landgerichts Chemnitz aufgehoben, soweit es das Verfahren gegen ihn betrifft. Das Verfahren muss vor einer anderen Strafkammer des Landgerichts Chemnitz neu verhandelt werden.
Die Freisprüche von drei weiteren Angeklagten bleiben dagegen bestehen.
01
Jul
Veranstaltung
am 1. Juli 2026
um 17:30 Uhr
Öffentliche Gedenkveranstaltungen am 1. Juli 2026, dem Tag gegen antimuslimischen Rassismus:
• Dresden: Die Landeshauptstadt, das Justizministerium und der Initiativkreis Gedenken.Erinnern.Mahnen laden 17:30 Uhr in den Marwa-El-Sherbini-Park vor dem Landgericht an der neuen Gedenkstele ein.
• Das Leipziger Bündnis gegen antimuslimischen Rassismus und andere laden 19 Uhr an die kleine Bühne im Lene-Voigt-Park (Höhe Heinrich/Josephinenstraße) ein.
Gerne können Blumen mitgebracht werden!
Fast sechs Jahre nach einem Polizeieinsatz in der Chemnitzer Innenstadt hat das Verwaltungsgericht Chemnitz am 11. Mai 2026 entschieden, dass die polizeiliche Maßnahme gegen zwei Betroffene in wesentlichen Teilen rechtswidrig war.
Am 27.05.2026 jährte sich der rechte Angriff auf André K. In Oschatz zum 15. mal. Mehr als ein dutzend Menschen kamen zu einer Gedenkkundgebung am Tatort Südbahnhof.
Wir erinnern an André K., der vor 15 Jahren am 1. Juni 2011 infolge eines rechten Angriffs verstarb. Das Oschatzer Bündnis für Demokratie, Menschlichkeit und Toleranz, das Soziokulturelle Zentrum E-Werk, die Evangelische Kirchengemeinde Oschatz und SUPPORT Leipzig laden gemeinsam am Mittwoch, den 27. Mai um 17 Uhr zu einer Gedenkkundgebung Uhr vor dem Südbahnhof Oschatz ein.
Gedenkkundgebung am Mittwoch, den 27.05.2026, um 17 Uhr am Südbahnhof Oschatz
Die Opferberatungsstellen des RAA Sachsen e.V. verzeichneten 292 rechtsmotivierte Angriffe im Jahr 2025 in Sachsen, -11 % im Vergleich zum Vorjahr. Trotz des leichten Rückgangs bleiben die Gewalttaten im Langzeitvergleich der letzten 15 Jahre auf hohem Niveau. Mit 456 waren zehn Menschen mehr direkt von den Gewalttaten betroffen.
Künftig bieten die Berater*innen von SUPPORT zusammen mit den Kolleg*innen der Mobilen Beratung des Kulturbüro Sachsen e.V. und der Schulberatung des Courage – Werkstatt für demokratische Bildungsarbeit e.V. Beratungen in gemeinsamen Räumlichkeiten in Bautzen an. Betroffene rechter, rassistischer, antisemitischer und anderer menschenfeindlicher Gewalt und Ratsuchende im Umgang mit Rechtsextremismus in Gemeinwesen und Schulen können nun vor Ort begleitet und unterstützt werden.
Im Jahr 2025 wurden insgesamt 245 Vorfälle an sächsischen Schulen durch das Staatsministerium für Kultus registriert, die aus verfassungsfeindlich-rechtsextremen Beweggründen den Schulalltag störten. Auf die Landkreise Bautzen und Görlitz entfallen 32 davon. Darunter fallen 18 Fälle, in denen rechtsextreme Schriftzüge, Symbole oder Inhalte verbreitet oder angebracht wurden.
Unsere Broschüre „Rechte Angriffe im Netz - Auswirkungen und Handlungsempfehlungen“ ist in einer erweiterten Neuauflage erschienen. Die Publikation richtet sich sowohl an Betroffene von digitalen Anfeindungen, als auch an Muliplikator*innen sowie alle am Themenfeld Interessierten. Sie steht im PDF-Format zum Download zur Verfügung und kann auf Anfrage auch in gedruckter Form versendet werden.
Am 19.09.2025 fand der 2. Prozesstag am Landgericht Chemnitz in dem Verfahren, in dem zu Straftaten im Rahmen der rechten Ausschreitungen am 01.09.2018 in Chemnitz verhandelt wurde, statt. Der Prozess endete mit vorläufigen Einstellungen.
Nach nur zwei kurzen Verhandlungstagen hat das Landgericht Chemnitz das dritte Verfahren im Zusammenhang mit den Angriffen auf Teilnehmende der Gegendemonstration „Herz statt Hetze“ am 1. September 2018 eingestellt. Bereits am ersten Prozesstag deutete das Gericht diese Entscheidung an. Am zweiten Tag erfolgte schließlich die vorläufige Einstellung des Verfahrens gegen eine Geldauflage von 750€ für beide Angeklagten.
Am 08.09.2025 begann der dritte Prozess am Landgericht Chemnitz in dem zu Straftaten im Rahmen der rechten Ausschreitungen am 01.09.2018 in Chemnitz verhandelt wird.
Am 8. September 2025 beginnt in Chemnitz das dritte Verfahren zu den Angriffen auf Teilnehmende der Gegendemonstration „Herz statt Hetze“ am 1. September 2018 vor dem Landgericht Chemnitz. An diesem Tag hatte eine Gruppe bundesweit angereister Neonazis und rechter Gewalttäter gezielt Menschen attackiert, die gegen rechte Gewalt demonstrierten.
Der 15. und letzte Prozesstag am 27.08.2025 begann verspätet anstelle der angesetzten Startzeit von 09:00 Uhr um 09:20, da sich einer der Verteidiger Lasse Richeis sowie dieser selbst erneut verspätet war.