Der Stadtrat von Heidenau hat am 24. September beschlossen, dass im öffentlichen Straßen- und Gehwegbereich keine weiteren Stolpersteine verlegt werden sollen. Stattdessen sieht der beschlossene Antrag von CDU und AfD einen Gedenkort auf einem Friedhof vor. Die Stadtverwaltung hatte dem Vorhaben widersprochen.
Die Sächsische Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und unser Bündnis gegen Antisemitismus Dresden und Ostsachsen nehmen dazu gemeinsam Stellung.
Anfang September waren Jugendliche des Peer Leadership Sachsen – YOUth lead the change auf Madeira. Gemeinsam mit jungen Menschen aus Luxemburg, Belgien und Portugal arbeiteten sie dort an einem internationalen Filmprojekt zu Vielfalt, Diskriminierung, Rassismus und Inklusion.
Die Transformationsbrücken Lausitz waren beim Tag der offenen Tür des Deutschen Zentrums für Astrophysik in Görlitz dabei.
Wenn im Notfall die gemeinsame Sprache fehlt, kann die Helpline Sachsen unterstützen. Rund um die Uhr ermöglichen ehrenamtliche Sprachmittler*innen die Verständigung mit Polizei, Rettungskräften, medizinischem Personal und anderen Anlaufstellen. Mehr als 60 Freiwillige aus 13 Nationen engagieren sich dafür.
Beim jährlichen Teamtag am 20. August kam das RAA-Kollegium in der Oberlausitz zum besseren Kennenlernen beim Paddeln und Grillen zusammen. Außerdem wurde RAA-Gründerin Helga Nickich zur Ehrenvorsitzenden gekürt und aus dem aktiven Dienst verabschiedet.
Mit dem Schuljahr 2026/27 startet der 16. Jahrgang von Peer Leadership Sachsen – YOUth lead the change. Dafür sucht das Projekt sachsenweit Schulen, die mit einer Gruppe von fünf bis acht Jugendlichen ab Klasse 7 teilnehmen möchten.
Das Team der Helpline Sachsen besuchte im Juli die Feuer- und Rettungswache 1 in Dresden. Neben einem Blick hinter die Kulissen stand vor allem der Austausch über die Zusammenarbeit im Notfall im Mittelpunkt.
Die Helpline unterstützt Menschen, wenn Sprachbarrieren die Verständigung mit Feuerwehr und Rettungsdienst erschweren. Ehrenamtliche Sprachmittler*innen können in solchen Situationen telefonisch hinzugezogen werden und so die Kommunikation unterstützen.
Fast sechs Jahre nach einem Polizeieinsatz in Chemnitz hat das Verwaltungsgericht Chemnitz wesentliche Teile des Vorgehens gegen zwei Betroffene für rechtswidrig erklärt. Die beiden Männer hatten sich nach dem Vorfall im Jahr 2020 an die Beratungsstelle SUPPORT gewandt und wurden während des anschließenden Verfahrens begleitet.
Die Helpline Sachsen hat im Mai neue Ehrenamtliche für ihre Arbeit qualifiziert. In einem zweitägigen Seminar bereiteten sich die Teilnehmenden auf ihre zukünftigen Einsätze am Telefon vor und setzten sich mit Themen wie Sprachmittlung in Krisensituationen, aktivem Zuhören und der Vermittlung an passende Unterstützungsangebote auseinander.
Am 27. Mai jährte sich der tödliche Angriff auf André K. in Oschatz zum 15. Mal. Mehr als ein Dutzend Menschen kamen am Südbahnhof zu einer Gedenkkundgebung zusammen, um an ihn zu erinnern und ein Zeichen gegen rechte Gewalt zu setzen.
Das RAA-projekt SUPPORT hat die Statistik zu rechtsmotivierter Gewald in Sachsen veröffentlicht. Insgesamt wurden 292 Angriffe dokumentiert, mindestens 456 Menschen waren direkt betroffen.
Am 9. April 2026 haben sich die Sprecher_innen des Netzwerks Tolerantes Sachsen mit Ministerpräsident Michael Kretschmer in Wurzen getroffen. Thema des Gesprächs war die Rolle der Zivilgesellschaft für den demokratischen Zusammenhalt in Sachsen.
Die Bundesregierung plant einen Umbau des Bundesprogramms "Demokratie leben!". Über 1.000 Organisationen und Akteure aus der Zivilgesellschaft haben sich deshalb mit einem offenen Brief an Bundesfamilienministerin Karin Prien gewandt – darunter auch wir.
Die Unterzeichnenden warnen vor den möglichen Folgen dieser Neuausrichtung. Sie sehen die Gefahr, dass gewachsene Strukturen der Demokratieförderung geschwächt werden und wichtige Expertise verloren geht.
Anlässlich des Internationalen Tags gegen Rassismus am 21. März hat die Helpline Sachsen eine Meldung veröffentlicht, die sich mit Rassismus und konkreten Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene auseinandersetzt. Im Mittelpunkt stehen dabei niedrigschwellige Zugänge zu Hilfe sowie die Frage, an wen sich Menschen nach rassistischen Erfahrungen wenden können.
Künftig bieten die Berater*innen von SUPPORT zusammen mit den Kolleg*innen der Mobilen Beratung des Kulturbüro Sachsen e.V. und der Schulberatung des Courage – Werkstatt für demokratische Bildungsarbeit e.V. Beratungen in gemeinsamen Räumlichkeiten in Bautzen an.