Geschichte

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RAA in Deutschland

Regionale Arbeitsstellen zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien und Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) sind auf Inklusion und Integration spezialisierte Agenturen im Bildungsbereich. Ihr Zweck ist die Unterstützung und Weiterentwicklung der Schulen, Erziehungs- und Jugendhilfe-Institutionen der Länder von der frühen Kindheit bis zur beruflichen Bildung.

Schwerpunkte der Arbeit der RAA sind die Herstellung von mehr Bildungsgerechtigkeit, d.h. Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche, und die Förderung einer demokratischen Kultur in Schule und Gesellschaft. Die RAA werden von der öffentlichen Hand (Länder, Kommunen, Bund, EU) sowie durch Stiftungsprogramme finanziert und unterstützen ressort- und organisationsübergreifende Kooperationen auf allen Ebenen von Schule, Jugendhilfe, Sozialem, Gesundheit, Kultur etc. Daher sind in den Teams der RAA selbst stets Expert_innen verschiedener Professionen zu finden.

Die ersten RAA wurden 1980 in NRW unter dem Namen "Regionale Arbeitsstellen für Ausländerfragen" gegründet, auf den das zweite "A" im Kürzel RAA zurückgeht. Ihnen ging das Projekt Weinheim voraus, das mit Unterstützung der Firma Freudenberg 1979 als Prototyp und Modell für künftige regionale Agenturen entwickelt wurde. Ab 1991 wurde ein Netz von RAA in den Neuen Bundesländern aufgebaut, das von Rostock bis Erfurt reichte und heute nach mehreren Verwaltungsumstellungen und ihnen folgenden Gründungen, Schließungen und Strukturwandeln in RAA in vier Länder umfasst.

RAA in Sachsen

In Sachsen existieren neben der RAA Sachsen e.V. die RAA Hoyerswerda/Ostsachsen e.V. – Regionale Arbeitsstellen für Bildung, Demokratie und Lebensperspektiven und die RAA Leipzig e.V. – Verein für interkulturelle Bildung, Jugendarbeit und Schule. Beide Vereine sind Mitglied in der RAA Sachsen.