Dresden - Leubnitz Neuostra
Person rassistisch beleidigt
Laut einer Kleinen Anfrage der Partei die Linke zu rechten Straftaten in Sachsen wurde am 27.09.2022 eine Person aus Kroatien rassistisch beleidigt.
Quelle: Kleine Anfrage
Die Chronik informiert über rechtsmotivierte und rassistische Vorfälle in Sachsen. Genannt werden nicht nur Angriffe, sondern auch Vorfälle, wie Sachbeschädigungen, Schmierereien oder rechte Propagandaaktionen. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die hier veröffentlichten Angriffe fließen auch in die Statistik ein. Nicht alle in die Statistik aufgenommene Angriffe finden sich jedoch in der Chronik wieder: Angriffe die nicht polizeibekannt sind, werden nicht veröffentlicht, ebensowenig Angriffe, die nicht bereits öffentlich sind und die Betroffenen dies nicht wünschen. Die Vorfälle können nach Landkreisen und Zeiträumen gefiltert betrachtet werden.
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Person rassistisch beleidigt
Laut einer Kleinen Anfrage der Partei die Linke zu rechten Straftaten in Sachsen wurde am 27.09.2022 eine Person aus Kroatien rassistisch beleidigt.
Quelle: Kleine Anfrage
Angriff auf Gegendemonstrant*innen nach rechter Kundgebung
Am Augustusplatz wurde eine kleine Gruppe junger Antifaschist*innen von mehreren schwarz gekleideten Männern angegriffen, die sich aus der Richtung einer rechten Kundgebung näherten. Dabei wurden sieben Personen verletzt, vier von ihnen mussten im Krankhaus behandelt werden. Die Angreifer konnten in der Folge unerkannt entkommen.
Quelle: Chronik.LE, Presse
Verfassungsfeindliche Parolen
Wie aus einer Kleinen Anfrage der Partei die Linke zu rechten Straftaten in Sachsen hervorgeht, wurde in Dresden-Plauen eine rechte verfassungsfeindliche Parole geäußert.
Quelle: Kleine Anfrage
Gegenveranstaltungen zum CSD in Döbeln
Am Samstag, dem 24. September, fand in Döbeln der erste CSD statt, an dem etwa 400-450 Personen teilnahmen.
Rechte Akteure hatten ebenfalls zu Gegendemonstrationen aufgerufen, an denen sich jedoch deutlich weniger Teilnehmer*innen beteiligten. Bei einer Demonstration der JN (Jungen Nationalisten, Jugendorganisation der NPD) nahmen ungefähr 40 Personen teil, bei einer späteren Gegenveranstaltung der extrem rechten "Freien Sachsen" nahmen ungefähr 20 Personen teil. Außerdem hatten Rechte vor dem CSD die Route mit queerfeindlichen Grafittis besprüht.
Vor dem Beginn des CSDs kam es im Stadtgebiet zu einem Übergriff. Drei Teilnehmende, die sich auf dem Weg zum CSD befanden, wurden von zwei unbekannten Personen beleidigt und mit kleinen Steinen beworfen. Die Polizei ermittelt.
Quelle: Presse, Social Media, Polizei
Rechtes Symbol im Elsterflutbett
An einen Pfahl auf der Höhe der Straße Am Stausee wurde ein Hakenkreuz gemalt.
Quelle: Chronik.LE
Verfassungsfeindliche Parole
Wie aus einer Kleinen Anfrage der Partei die Linke zu rechten Straftaten in Sachsen hervorgeht, wurde am 23.09. in Dresden-Weißig eine rechte verfassungsfeindliche Parole gerufen.
Quelle: Kleine Anfrage
Hakenkreuze an Bäume geschmiert
Mit schwarzer und roter Farbe wurden im Dahlner Ortsteil Börln Hakenkreuze an zehn Bäume gesprüht. Die Symbole hatten eine Größe zwischen 30 und 100 Zentimetern. Die Polizei hat Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen.
Quelle: Presse, Chronik.LE
Hakenkreuz geschmiert
Unbekannte haben am Niedermarkt in Döbeln ein Hakenkreuz an der Tür eines Geschäftes angebracht. Die Polizei ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Quelle: Polizei
Körperverletzung
Ein 17-jähriger Jugendlicher, der sich in Begleitung zweier weiterer Minderjähriger befand, wurde von einem unbekannten Pärchen in einem Bus der Linie 61 bespuckt und geschlagen. Kurz vor der Haltestelle "S-Bf. Strehlen" kam das Pärchen auf den Jugendlichen zu und forderte ihn auf, still zu sein. Anschließend wurde der 17-jährige Betroffene von dem Mann geschlagen und von der Frau bespuckt. An der Haltestelle stieg das Pärchen aus und floh. Der Busfahrer rief die Polizei und wartete mit den Betroffenen bis diese eintraf.
Quelle: Betroffenenbericht
Geldstrafe für neonazistische Parole
Ein Erwachsener erhielt eine Geldstrafe, weil er im September 2022 in Böhlen eine neonazistische Parole gerufen und den Hitlergruß gezeigt hatte. Bei der Verurteilung wurde das politische Tatmotiv gemäß § 46 Absatz 2 Satz 2 StGB festgestellt und strafverschärfend berücksichtigt.
Quelle: Kleine Anfrage
Hakenkreuze im Park
In einem Park an der Karrasstraße wurden mehrere Bänke und eine Mauer mit Schriftzügen beschmiert. Dazu wurde auf einem Abfalleimer ein Hakenkreuz hinterlassen.
Wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung ermittelt die Polizei.
Quelle: Polizei
Rechte Graffiti in einer Kirche
In der Kirche in Machern sprühten Unbekannte zwei Hakenkreuze sowie zwei weitere nicht politische Symbole an eine Wand.
Quelle: Chronik.LE + Polizei
Queerfeindliche Anfeindungen gegen Demonstrierende
Während einer queeren Demonstration, die von der Gruppe "Queer Liberation Leipzig" organisiert wurde, kam es entlang der Aufzugsstrecke zu Anfeindungen gegen Teilnehmende. Zudem wurde einer der Teilnehmenden im Nachgang der Veranstaltung aus einem Auto heraus homofeindlich beleidigt.
Rassistische Beleidigung und tätlicher Angriff
An der Michelangelostraße forderte ein 42-jähriger Mann einen 30-Jährigen zunächst auf Deutsch zu sprechen. Daraufhin entwickelte sich eine Auseinandersetzung, in welcher der 30-Jährige rassistisch beleidigt und geschlagen wurde.
Gegen den Angreifer wird nun wegen Körperverletzung sowie Beleidigung ermittelt.
Quelle: Polizei
Rechte Schmierereien an einer Containertoilette
Unbekannte brachten an der Innenwand einer Containertoilette rechte Schriftzüge an.
Quelle: Chronik.LE