Dresden Pieschen
Keltenkreuz gemalt
Unbekannte haben auf der Bürgerstraße ein Keltenkreuz gemalt.
Quelle: Augenzeug_inbericht
Die Chronik informiert über rechtsmotivierte und rassistische Vorfälle in Sachsen. Genannt werden nicht nur Angriffe, sondern auch Vorfälle, wie Sachbeschädigungen, Schmierereien oder rechte Propagandaaktionen. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die hier veröffentlichten Angriffe fließen auch in die Statistik ein. Nicht alle in die Statistik aufgenommene Angriffe finden sich jedoch in der Chronik wieder: Angriffe die nicht polizeibekannt sind, werden nicht veröffentlicht, ebensowenig Angriffe, die nicht bereits öffentlich sind und die Betroffenen dies nicht wünschen. Die Vorfälle können nach Landkreisen und Zeiträumen gefiltert betrachtet werden.
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Keltenkreuz gemalt
Unbekannte haben auf der Bürgerstraße ein Keltenkreuz gemalt.
Quelle: Augenzeug_inbericht
Bedrohung durch Neonazis
Leipzig. Der Leipziger Politiker und Rechtsanwalt Jürgen Kasek wird seit Dienstagmorgen massiv bedroht. Die rechtspopulistische Initiative Legida und die Partei „Wir für Leipzig“ von Ex-NPD-Stadtrat Enrico Böhm unterstellen Kasek, verantwortlich für den Überfall auf einen Legida-Ordner in Böhlen zu sein. Entsprechende Einträge auf Facebook-Seiten wurden inzwischen mehr als 2000 Mal geteilt. Seitdem rufen einzelne Nutzer offen zur Gewalt gegen den Landesvorsitzenden der Grünen auf.
Im Gespräch mit LVZ.de sprach Kasek von einer neuen Qualität der Bedrohung. „Ich kam heute in mein Büro und hab schon gesehen, dass da diese Behauptungen im Netz kursieren. Seitdem bekomme ich zahllose Mails und anonyme Anrufe“, sagte er. Dabei würden Fotos des Grünen-Politikers und die Adresse der Anwaltskanzlei verbreitet, außerdem die Privatanschrift anderer Familienangehöriger mit Fotos. „Das ist eine sehr harte Bedrohungslage und der Höhepunkt einer Kampagne, die seit Wochen gegen mich läuft“, sagte Kasek.
Die von Legida und Böhm aufgestellten Behauptungen seien ohne jede Grundlage, so der Politiker. Weder habe er Fotos des Ordners gemacht, noch ihm gedroht, Schläger vorbeizuschicken. „Ich kenne den Betroffenen nicht“, sagte er. Kasek geht nun juristisch gegen die Veröffentlichungen bei Facebook vor, hat Anzeige gegen Legida und gegen ‚Wir für Leipzig‘ bei der Staatsanwaltschaft gestellt. Per einstweiliger Verfügung will er die Behauptung stoppen, er habe den Überfall in Auftrag gegeben. Mit einer Gerichtsentscheidung rechnet er am Mittwoch. Indes verurteilte er den Überfall auf den Ordner. „Das ist wie jeder Akt der Gewalt nicht akzeptabel.“
Ein Sprecher der Polizei Leipzig bestätigte LVZ.de, dass die Ermittler die Vorgänge im Internet genau beobachten. Auch das Operative Abwehrzentrum (OAZ) beschäftige sich mit den Drohungen.
chg
LVZ
Übergriffe nach EM-Viertelfinale
Nach dem Sieg der deutschen Nationalmannschaft im EM-Viertefinale kam es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 20-jährigen Mann aus Libyen und einem 43-jährigen Mann aus Bautzen, der den Mann aus Libyen zuvor bedrohte. Die eintreffende Polizei konnte die beiden Männer voneinander trennen und brachte den 20-jährigen zu seiner Unterkunft, um weitere Ausschreitungen zu verhindern. Kurz darauf versammelte sich jedoch bereits eine Gruppe von etwa zehn Personen vor einem Haus, in dem ein Mann aus Syrien lebt. Dieser war wiederrum in die vorherige Auseinandersetzung involviert, weil er den Mann aus Libyen begleitete. Die Gruppe skandierte rechte Parolen und versuchte sich Zutritt zum Haus zu verschaffen. Erst die Polizei konnte dem Treiben ein Ende setzen.
Quelle: Polizei, Presse
Sachbeschädigung an Wohnung von Geflüchteten
In der Nacht von Samstag, den 02.07 auf Sonntag den 03.07 zerstörten Unbekannte die Fensterscheiben eines Wohnhauses, in dem mehrere geflüchtete Familien wohnen. Zusätzlich äußerten Sie rassistische Beleidigungen.
chronik.LE
Rechte Graffitis an alternativem Wohnprojekt
An die Fassade eines alternativen Wohnprojektes wurden mit Sprühschablone drei Graffitis mit Hakenkreuz und SS-Runen angebracht.
Quelle: Augenzeug_inbericht
Rassistische Beleidigungen gegen Geflüchtete in Wurzen
In Wurzen wurde ein Geflüchtete aus einem vorbeifahrenden Auto mit Gesten und Aussagen rassistisch beleidigt.
chronik.LE
Gruppe skandiert rechte Parole
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag wurde aus einer Gruppe heraus mehrfach die Parole "Sieg Heil" skandiert.
Quelle: Augenzeug_inbericht
Rechte Graffitis
Seit mehreren Wochen werden vermehrt rechte Graffitis in der Umgebung der Columbusstraße gesprüht. Inhalte der Graffitis sind u.a. "Refugees not welcome", "Antifa aufs Maul" und "Antifa jagen".
Quelle: Augenzeug_inbericht
Mann skandiert rechte Parolen
Ein alkoholisierter 59-Jähriger skandierte mehrmals verschiedene rechte Parolen.
Quelle: Polizei
Rechte Parolen im Hauptbahnhof skandiert
Zwei Brüder im Alter von 29 und 36 Jahren haben unter Drogen- und Alkoholeinfluss die Parolen "Sieg Heil" und "Heil Hitler" im Hauptbhanhof skandiert. Außerdem zeigte einer der Brüder sein Unterarmtattoo mit deutlich erkennbarer SS-Rune.
Quelle: Presse
Rechte Graffitis gesprüht
Am Omsewitzer Ring sind mehrere rechte Graffitis gesprüht worden. Die Inhalte der Graffitis sind unter anderem "Frei Sozial National" und "Nazi-Kiez".
Quelle: Augenzeug_inbericht
Hakenkreuz an Rathaus gemalt
Über das Wochenende haben Unbekannte die Fassade des Rathauses in Potschappel mit einem grünen Hakenkreuz bemalt. Außerdem schrieben sie einen Spruch an die Fassade, der sich gegen den Bürgermeister richtet.
Quelle: Polizei
Bundespräsident beleidigt und bedrängt
Anlässlich des 116. Deutschen Wandertages besuchte der Bundespräsident, Joachim Gauck, die Stadt Sebnitz. Im Verlauf des Besuches mischten sich erst etwa 50, später sogar etwa 180 rechte Störer unter die Menge der Besucher_innen des Wandertages, bedrängten den Bundespräsidenten massiv und skandierten gegen ihn gerichtete Parolen. Einer der Rechten wurde in Gewahrsam genommen, als er einen Gegenstand in Richtung des Bundespräsidenten werfen wollte.
Quelle: Polizei, Presse
Werbetafeln mit rassistischen Parolen beschmiert
Am Wochenende vom 25. bis 27.06. wurden mehrere Werbetafeln mit rassistischen Parolen beschmiert.
Freie Presse
Auto beschädigt, Hitlergruß gezeigt und "Sieg Heil" gerufen
Eine Gruppe von fünf Jugendlichen lief lärmend die Bachgasse entlang und beschädigte ein Auto. Als die Besitzerfamilie dazu kam, wurde sie von den Jugendlichen angegriffen und leicht verletzt. Die Täter riefen dabei "Sieg Heil" und zeigten den Hitlergruß
PD Chemnitz