Chronik

Die Chronik informiert über rechtsmotivierte und rassistische Vorfälle in Sachsen. Genannt werden nicht nur Angriffe, sondern auch Vorfälle, wie Sachbeschädigungen, Schmierereien oder rechte Propagandaaktionen. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die hier veröffentlichten Angriffe fließen auch in die Statistik ein. Nicht alle in die Statistik aufgenommene Angriffe finden sich jedoch in der Chronik wieder: Angriffe die nicht polizeibekannt sind, werden nicht veröffentlicht, ebensowenig Angriffe, die nicht bereits öffentlich sind und die Betroffenen dies nicht wünschen. Die Vorfälle können nach Landkreisen und Zeiträumen gefiltert betrachtet werden.

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Vorfall vom 30. April 2026 | LK Zwickau

Zwickau - Mitte

Antisemitische und nationalsozialistische Parolen im Schwanenteichpark

Unbekannte haben in den letzten Tagen mit roter und schwarzer Farbe mehrere antisemitische und nationalsozialistische Parolen sowie verbotene Zeichen auf einem Betonfundament im Schwanenteichpark hinterlassen.

Quellen: Zeug*innenbericht

Vorfall vom 27. April 2026 | Stadt Dresden

Dresden - Äußere Neustadt

Hakenkreuzschmierereien

Unbekannte haben in der Nacht zum 27. April ein antifaschistische Graffiti im Alaunpark mit zwei großen Hakenkreuze in pinker Farbe übermalt.

Quelle: Zeug*innenbericht

Vorfall vom 26. April 2026 | LK Zwickau

Zwickau

Volksverhetzende Botschaft im Zug

In einem Zugabteil eines Regionalexpress, der am Morgen von Zwickau nach Dresden unterwegs war, entdeckte ein Zeuge eine volksverhetzende Borschaft, die auf einen Tisch geschmiert worden war. Das Zugpersonal wurde informiert.

Quellen: Zeug*innenbericht

Vorfall vom 26. April 2026 | Mittelsachsen

Leisnig

Rassistisches Graffiti gesprüht

Ein Zeuge beobachtete zwei Jugendliche (15 und 17 Jahre alt), welche in der Johannistalstraße in Leisnig an eine Mauer ein rassistisches Wort gesprüht haben. Gegen die beiden Jugendlichen wird wegen Sachbeschädigung ermittelt.

Quelle: Polizeidirektion Chemnitz, 28.04.2026

Vorfall vom 26. April 2026 | LK Zwickau

Zwickau

Mehrere Schmierereien

Eine Gedenktafel am Georgenplatz wurde mit einem antisemitischen Schriftzug versehen. Die Gedenktafel erinnert an im Zweiten Weltkrieg deportierte Jüdinnen und Juden. Die Polizei hat Ermittlungen wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung und Volksverhetzung eingeleitet.

Außerdem wurde an einer Hauswand auf der Bosestraße ein Hakenkreuz und an einer gegenüberliegenden Haltestelle ein antisemitischer Schriftzug mit Fußballbezug angebracht.

Quelle: Polizei Zwickau, 27.04.2026, Zeug*in

Vorfall vom 25. April 2026 | Stadt Chemnitz

Chemnitz - Sonnenberg

Frau geschlagen und verfassungsfeindliche Parole gerufen

Am Samstagabend dem 25. April 2026 informierte ein Zeuge die Polizei nachdem er beobachtet hatte, wie ein Mann eine Frau in der Glockenstraße schlug, trat und anschließend eine verfassungsfeindliche Parole rief.

Die Polizei konnte den 35-Jährigen Mann in der Nähe stellen. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen Körperverletzung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen. Die Frau hatte den Ort schon verlassen, deswegen sucht die olizei nun nach weiteren Zeug*innen.

Quelle: Polizeidirektion Chemnitz, 26.04.2026

Vorfall vom 22. April 2026 | Stadt Dresden

Dresden - Äußere Neustadt

Antischwarze Beleidigung in der Straßenbahn

Zwei Reisende wurden in einer Straßenbahn von einer ebenfalls mitfahrenden Frau aufgrund ihrer Hautfarbe rassistisch beleidigt, woraufhin sie die Tram wieder verließen. Ein couragierter Mitfahrer informierte in der Folge die Polizei über den Vorfall.

Quelle: Zeug*in

Vorfall vom 21. April 2026 | LK Görlitz

Zittau

verfassungsfeindliche Gesten und Parolen

Am Mandauer Berg in Zittau wurden am Abend des 21.04. verfassungsfeindliche Parolen gerufen sowie entsprechende Gesten gezeigt.

Quelle: Polizeidirektion Görlitz, 22.04.2026

Vorfall vom 21. April 2026 | Stadt Chemnitz

Chemnitz

Hakenkreuz gemalt

Im Chemnitzer Zentrum haben Personen an Laternen-Mästen ein Hakenkreuz und weitere rechte Schriftzüge geschmiert.

Quelle: Zeug*innen

Vorfall vom 21. April 2026 | LK Zwickau

Limbach-Oberfrohna

Hakenkreuz an Bushaltestelle

An einer Bushaltestelle an der Bräunsdorfer Straße/Wolkenburger Straße wurde unter anderem ein pinkes Hakenkreuz angebracht. Die Polizei ermittelt wegen gemeinschädlicher Sachbeschädigung und Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Quelle: Polizeidirektion Zwickau, 22.04.2026

Vorfall vom 18. April 2026 | LK Görlitz

Görlitz

Hitlergrüße gezeigt

Am Samstagnachmittag zeigte eine männliche Person im Tierpark zweifach den Hitlergruß und beleidigte einen Augenzeugen.

Quelle: Zeuge

Vorfall vom 18. April 2026 | LK Bautzen

Bischofswerda

verfassungsfeindliche Symbole

In Bischofswerda wurden mit schwarzer Farbe verfassungsfeindliche Symbole auf ein Schild und eine Wanderkarte an der Straße Zum Wiesengrund angebracht.

Quelle: Polizeidirektion Görlitz, 20.04.2026

Vorfall vom 17. April 2026 | LK Görlitz

Görlitz

Verfassungsfeindliche Symbole

In einem Wald bei Neißeaue wurden zwei verfassungsfeindliche Symbole in die Rinde eines Baumes geritzt.

Quelle: Polizeidirektion Görlitz, 17.04.2026

Vorfall vom 17. April 2026 | Stadt Chemnitz

Chemnitz - Bernsdorf

Rassistisch motivierte Körperverletzung

Am Abend des 17. April beleidigten und bedrohten drei Jugendliche im Alter zwischen 15 und 17 Jahren zwei Mädchen (16 und 14 Jahre alt) in der Bernsdorfer Straße rassistisch. Anschließend schlug ein 17-jähriger Begleiter der Gruppe das 16-jährige Mädchen mit einem Schlagring. Die Polizei stellte die Tatverdächtigen wenig später in einem nahegelegenen Netto. Beim 17-Jährigen wurde die verbotene Waffe sichergestellt. Das Dezernat Staatsschutz ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung, Volksverhetzung, Beleidigung und Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Quelle: Polizeidirektion Chemnitz, 17.04.2026; TAG24

Vorfall vom 17. April 2026 | Stadt Dresden

Dresden - Cossebaude

Rechte Schmierereien entdeckt

Am 17. April entdeckten Zeug*innen im Bereich mehrerer Bushaltestellen in Cossebaude verfassungsfeindliche Symbole sowie rechte Aufkleber, die u.a. an Straßenschildern und Laternenmasten angebracht waren.

Quellen: Zeug*innenbericht