Chronik

Die Chronik informiert über rechtsmotivierte und rassistische Vorfälle in Sachsen. Genannt werden nicht nur Angriffe, sondern auch Vorfälle, wie Sachbeschädigungen, Schmierereien oder rechte Propagandaaktionen. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die hier veröffentlichten Angriffe fließen auch in die Statistik ein. Nicht alle in die Statistik aufgenommene Angriffe finden sich jedoch in der Chronik wieder: Angriffe die nicht polizeibekannt sind, werden nicht veröffentlicht, ebensowenig Angriffe, die nicht bereits öffentlich sind und die Betroffenen dies nicht wünschen. Die Vorfälle können nach Landkreisen und Zeiträumen gefiltert betrachtet werden.

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2 Einträge zum Suchwort "taktlos". Zurücksetzen
Vorfall vom 30. Dezember 2025 | LK Zwickau

Glauchau

Sticker mit NSU-Bezug

In Glauchau im Landkreis Zwickau wurden Ende Dezember neonazistische Sticker in der Öffentlichkeit verklebt, auf denen die Gebäude der "Jugendhilfestation H2" sowie des "Café Taktlos" in einem Fadenkreuz dargestellt wurden sowie ein Hakenkreuz und ein SS-Totenkopf im Stadtwappen abgebildet waren. Zudem enthielten die Aufkleber einen direken Verweis auf die rechtsextreme Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU). Neben dessen Logo war auch die für dessen Bekennervideos verwendete Trickfigur "Paulchen Panther" sowie der Satz "Wir kommen wieder" dargestellt. Der Staatsschutz ermittelt.

Quelle: Tag24, 12.01.2026

Vorfall vom 25. Dezember 2012 | LK Zwickau

Glauchau

Angriff im Café Taktlos

In den frühen Morgenstunden, des 25.12.2012 kam es in Glauchau zu einem Angiff durch Neonazis. Gegen 5.00Uhr wollten sich 5-6 Rechte Zugang in den Jugendclub Cafe Taktlos beschaffen. Der Aufforderung das Gelände zu verlassen kamen die Neonazis nicht nach, sondern schlugen einen Besucher ins Gesicht, dabei wurde dieser verletzt. Außerdem traten sie gegen ein davor abgestelltes Motorrad, welches auch einen erheblichen Sachschaden erlitt.

Dem engagierten Handeln, der noch anwesenden Besuchern war es zu verdanken, dass es nicht mehr Verletzte gab und die Neonazis schließlich die Flucht ergriffen.

Quelle: Kooperationspartner