Niederkaina
Journalist*innen von Neonazis verfolgt
Im Zuge ihrer Berichterstattung über ein neonazistisches "Gedenken" in Niederkaina wurden zwei Journalist*innen gefilmt,dann per Fuß und später per Auto verfolgt.
Quelle: Kooperationspartner*innen
Die Chronik informiert über rechtsmotivierte und rassistische Vorfälle in Sachsen. Genannt werden nicht nur Angriffe, sondern auch Vorfälle, wie Sachbeschädigungen, Schmierereien oder rechte Propagandaaktionen. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die hier veröffentlichten Angriffe fließen auch in die Statistik ein. Nicht alle in die Statistik aufgenommene Angriffe finden sich jedoch in der Chronik wieder: Angriffe die nicht polizeibekannt sind, werden nicht veröffentlicht, ebensowenig Angriffe, die nicht bereits öffentlich sind und die Betroffenen dies nicht wünschen. Die Vorfälle können nach Landkreisen und Zeiträumen gefiltert betrachtet werden.
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Journalist*innen von Neonazis verfolgt
Im Zuge ihrer Berichterstattung über ein neonazistisches "Gedenken" in Niederkaina wurden zwei Journalist*innen gefilmt,dann per Fuß und später per Auto verfolgt.
Quelle: Kooperationspartner*innen
Rechte Schmierereien an Turnhalle
Am 18. Mai 2026 wurden an einer Fassade einer Turnhalle in der Bayerischen Straße in Döbeln vier Hakenkreuze entdeckt, die Unbekannte dort gesprüht hatten. Die Polizei ermittelt wegen Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und Sachbeschädigung.
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz, 18.05.2026
Hitlergruß und verbotene Musik
An Christi Himmelfahrt wurde eine Gruppe rechtsextremer Jugendlicher beobachtet, die auf einem Wanderweg von Rathen in Richtung Bastei unterwegs war und dabei laut verbotene Neonazimusik über eine Musikbox abspielte und mitgrölte. Zudem posierte die Gruppe für eine gemeinsames Foto, wobei eine Person einen Hitlergruß zeigte. Obwohl der Wanderweg zu diesem Zeitpunkt von sehr vielen Menschen besucht war, konnte die Gruppe ungestört agieren. Die Polizei wurde über den Vorfall informiert.
Quelle: Zeug*innenbericht
Hitlergruß und Polizeimaßnahmen
Nachdem es in den vergangenen Jahren an Christi Himmelfahrt zu zahlreichen Vorfällen mit rechtsextremen Jugendgruppen am Dresdner Elbufer gekommen war, meldeten Antifaschist*innen in diesem Jahr erstmals eine Kundgebung am sogenannten "Milchpavillon" am Japanischen Palais an, um ein öffentliches Zeichen gegen diese Entwicklungen zu setzen.
Im Verlauf der Veranstaltung, an der sich etwa 200 Menschen beteiligten, kam es, wie erwartet, mehrfach zu Pöbeleien von vorbeiziehenden Personengruppen. Unweit der Kundgebung sammelten sich im weiteren Verlauf zudem bis zu 50 Rechte, die sich jedoch aufgrund der Polizeipräsenz zurückhielten.
Dennoch erhielt mindestens eine Person eine Anzeige, weil sie unweit der Veranstaltung einen Hitlergruß zeigte. Von einer weiteren Gruppe Rechter wurden die Personalien festgestellt, weil eine Person unerlaubte Handschuhe mit sich führte.
Quellen: Zeug*innenberichte
Angriff und antisemitische Parolen am Männertag
Polizist*innen wurden zu einer körperlichen Auseinandersetzung im Großweitzschener Ortsteil Westewitz gerufen, da dort in einer Bungalowsiedlung mehrere Männer auf eine Gruppe Feiernder losgegangen sind und drei Personen verletzt haben. Außerdem haben sie antisemitische Parolen gerufen. Die Polizist*innen stellten fünf Personen om Alter zwischen 20 und 43 fest. Gegen sie wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung in Tateinheit mit Volksverhetzung ermittelt.
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz, 15.05.2026
Bedrohung von Jugendlichen und rechte Symbole am Männertag
Im Chemnitzer Ortsteil Grüna bedrohte eine Männergruppe mit Bollerwagen mehrere Jugendliche und suchten laut Polizei offenbar die Konfrontation. Polizist*innen stellten die Gruppierung auf einem Waldweg und beschlagnahmten neben zwei Bechern mit aufgebrachte Hakenkreuzen uns SS-Runen auch zwei Warnwesten, auf denen ebenso die verbotenen Symbole aufgebracht waren.
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz, 15.05.2026
Auto mit rechten Symbolen beschriftet
Unbekannte haben in der Nacht von Freitag auf Sonnabend, auf der Fechnerstraße ein Auto mit rechten Symbolen und Parolen beschriftet. Dabei brachten die Unbekannten eine weiße pulvrige Substanz auf das Auto auf und zeichneten in diese anschließend die Symbole und Parolen.
Quelle: Medieninformation PD Dresden, Nr. 229/26
Hausfassade beschrieben
An einer Hausfassade wurden verfassungsfeindliche Schriftzüge angebracht.
Quelle: Medieninformation der PD Görlitz, Nr. 193/2026
Verfassungswidrige Schriftzüge
Mehrere verfassungswidrige Schriftzüge sind an Wertstoffcontainern auf der Zittauer Straße angebracht worden.
Quelle: Medieninformation der PD Görlitz, Nr. 193/2026
Verbotene Parolen gerufen
Eine Gruppe Männer wurde durch die Polizei gestellt, aus der verbotene Parolen gerufen wurden. Aus der Gruppe heraus wurden Hitlergrüße und Parolen gerufen. Vor Ort wurde ein 17-jähriger, ein 33-jähriger und ein 53-jähriger Mann durch die Polizei ermittelt. Eine Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen war die Folge.
Quelle: Medieninformation PD Dresden, Nr. 228/26
Verfassungsfeindliche Parolen und Hitlergruß
In der Nähe der Schwimmhalle auf der Freiberger Straße skandierten am Abend des 6. Mai drei junge Männer nacheinander lautstark verfassungsfeindliche Parolen. Einer von ihnen zeigte zudem den Hitlergruß.
Quelle: Zeug*innenbericht
Verfassungsfeindliche Rufe und Gesten
Auf der Kreckwitzer Straße fuhr ein Mann am Nachmittag mit dem Fahrrad, dabei rief er verfassungsfeindliche Parolen und zeigte entsprechende Gesten.
Quelle: Polizeiticker sächsische Zeitung vom 07.06.2026
Verbotene Parolen gerufen
Die Polizeidirektion Dresden ermittelt gegen einen 22-jährigen und 24-jährigen Mann wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Die beiden deutschen Staatsangehörigen wurden beobachtet, wie sie verbotene rechtsextreme Parolen auf der Großenhainer Straße riefen. Das Dezernat für Staatsschutz hat die Ermittlungen dazu aufgenommen.
Quelle: Medieninformation PD Dresden, Nr. 225/26
Hakenkreuz an Garage geschmiert
Unbekannte haben im Bereich der Kolping- und der Clara-Zettkin-Straße mit blauer Farbe ein Hakenkreuz an eine Garage geschmiert.
Quelle: Zeug*innenbericht
Volksverhetzende Graffiti gesprüht
Im Zeitraum zwischen dem 30. April und dem 4. Mai haben Unbekannte zwei Schriftzüge an einer Wand am Parkplatz eines Einkaufsmarktes geschmiert. Die Polizei ermittelt u.a. wegen Volksverhetzung und sucht nach Zeug*innen.
Quelle: Polizeidirektion Chemnitz, 05.05.2026