Gorbitz
Hakenkreuz geschmiert
Unbekannte haben an einer Trafostation, an der Harther Straße in Dresden, ein Hakenkreuz sowie unleserliche Zeichen in goldener Farbe gesprüht.
Quelle: Polizeidirektion Dresden, 10.06.2026
Die Chronik informiert über rechtsmotivierte und rassistische Vorfälle in Sachsen. Genannt werden nicht nur Angriffe, sondern auch Vorfälle, wie Sachbeschädigungen, Schmierereien oder rechte Propagandaaktionen. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die hier veröffentlichten Angriffe fließen auch in die Statistik ein. Nicht alle in die Statistik aufgenommene Angriffe finden sich jedoch in der Chronik wieder: Angriffe die nicht polizeibekannt sind, werden nicht veröffentlicht, ebensowenig Angriffe, die nicht bereits öffentlich sind und die Betroffenen dies nicht wünschen. Die Vorfälle können nach Landkreisen und Zeiträumen gefiltert betrachtet werden.
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Hakenkreuz geschmiert
Unbekannte haben an einer Trafostation, an der Harther Straße in Dresden, ein Hakenkreuz sowie unleserliche Zeichen in goldener Farbe gesprüht.
Quelle: Polizeidirektion Dresden, 10.06.2026
Mann zeigte Hitlergruß
Am 06.06.2026 fand in Dresden zum 33-mal der Cristopher Street Day statt. Hier zogen mehrere tausend Teilnehmer*innen durch die Stadt. Während einer parallel stattfindenden Demonstration der „Freien Sachsen“, zeigte ein Teilnehmer den Hitlergruß.
Quelle: Polizeidirektion Dresden, 06.06.2026
Verbotene Parolen skandiert
In Dresden Gorbitz zeigte ein 56-jähriger Mann, an der Straßenbahnhaltestelle „Julius-Vahlteich-Straße, mehrfach den Hitlergruß. Zudem beleidigte er Fahrgäste rassistisch und skandierte verbotene Parolen. Der Mann konnte durch die Polizei gestellt werden.
Quelle: Polizeidirektion Dresden, 05.06.2026
Grafitti gesprüht
In Dresden Mickten, besprühten Unbekannte ein Hochspannungsmast mit "SS" Runen und einem Schriftzug.
Quelle: Polizeidirektion Dresden, 05.06.2026
Fassade beschmiert
Unbekannte haben die Fassade eines Firmengebäudes mit einem Hakenkreuz beschmiert.
Quelle: Polizeidirektion Dresden, 01.06.2026
Hakenkreuzschmierereien
Unbekannte haben auf dem Gehweg, an der Marienstraße und an an einer Hausfassade, an der Cämmerswalder Straße, mehrere große Hakenkreuzschmierereien hinterlassen. In beiden Fällen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Quelle: Polizeidirektion Dresden, 26.05.2026
Neonazistische Schmiererei
Unbekannte haben am Wölfnitzer Ring einen Neonazi-Slogan in der Größe von etwa einem mal zwei Metern auf eine Hauswand geschmiert.
Quellen: Zeug*innenbericht
Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen
Während eines Polizeieinsatzes in der Dresdner Innenstadt, leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren gegen einen 42-jährigen Mann ein. Dieser muss sich wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verantworten.
Quelle: Polizeidirektion Dresden, 19.05.2026
Verbotene Parolen am Kraftwerk Mitte skandiert
In den Abendstunden des 16. Mai sammelten sich zahlreiche Menschen auf dem Gelände des Kraftwerk Mitte, weil dort eine sogenannte "East Side Party" stattfand.
Obwohl sich die Veranstalter*innen zumindest auf ihrer Webseite von Intolleranz und Rassismus distanzieren, fanden sich laut Zeug*innenaussagen dennoch zahlreiche offen rechtsextreme Jugendliche vor Ort ein, um an der Party teilzunehmen.
So soll sich auf dem Gelände im Verlauf des Abends schließlich eine Gruppe von ca. 70-80 Personen aus dem rechten Spektrum versammelt haben, aus der u.a. "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!" skandiert wurde. Zudem sollen einzelne Beteiligte am Bahnhof Mitte den Hitlergruß gezeigt haben.
Quellen: Zeug*innenbericht
Hitlergruß und Polizeimaßnahmen
Nachdem es in den vergangenen Jahren an Christi Himmelfahrt zu zahlreichen Vorfällen mit rechtsextremen Jugendgruppen am Dresdner Elbufer gekommen war, meldeten Antifaschist*innen in diesem Jahr erstmals eine Kundgebung am sogenannten "Milchpavillon" am Japanischen Palais an, um ein öffentliches Zeichen gegen diese Entwicklungen zu setzen.
Im Verlauf der Veranstaltung, an der sich etwa 200 Menschen beteiligten, kam es, wie erwartet, mehrfach zu Pöbeleien von vorbeiziehenden Personengruppen. Unweit der Kundgebung sammelten sich im weiteren Verlauf zudem bis zu 50 Rechte, die sich jedoch aufgrund der Polizeipräsenz zurückhielten.
Dennoch erhielt mindestens eine Person eine Anzeige, weil sie unweit der Veranstaltung einen Hitlergruß zeigte. Von einer weiteren Gruppe Rechter wurden die Personalien festgestellt, weil eine Person unerlaubte Handschuhe mit sich führte.
Quellen: Zeug*innenberichte
Auto mit rechten Symbolen beschriftet
Unbekannte haben in der Nacht von Freitag auf Sonnabend, auf der Fechnerstraße ein Auto mit rechten Symbolen und Parolen beschriftet. Dabei brachten die Unbekannten eine weiße pulvrige Substanz auf das Auto auf und zeichneten in diese anschließend die Symbole und Parolen.
Quelle: Medieninformation PD Dresden, Nr. 229/26
Verbotene Parolen gerufen
Eine Gruppe Männer wurde durch die Polizei gestellt, aus der verbotene Parolen gerufen wurden. Aus der Gruppe heraus wurden Hitlergrüße und Parolen gerufen. Vor Ort wurde ein 17-jähriger, ein 33-jähriger und ein 53-jähriger Mann durch die Polizei ermittelt. Eine Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen war die Folge.
Quelle: Medieninformation PD Dresden, Nr. 228/26
Verfassungsfeindliche Parolen und Hitlergruß
In der Nähe der Schwimmhalle auf der Freiberger Straße skandierten am Abend des 6. Mai drei junge Männer nacheinander lautstark verfassungsfeindliche Parolen. Einer von ihnen zeigte zudem den Hitlergruß.
Quelle: Zeug*innenbericht
Hakenkreuz und verbotene Parole geschmiert
An der Tharandter Straße haben Unbekannte ein etwa ein Meter großes Hakenkreuz sowie eine verbotene Parole an einen Fußgängertunnel geschmiert.
Quelle: Medieninformation der PD Dresden, Nr. 217/26
Rassistische Beleidigung
Am Nachmittag wurde eine Person, die auf der Pfotenhauerstraße unterwegs war, von einem Mann mehrfach rassistisch beleidigt. Zudem zeigte er den Hitlergruß.
Quellen: Zeug*innenbericht