Neuigkeit 20. Dezember 2019

Unser Jahresrückblick 2019

Das Jahr 2019 war politisch spannend, gleichzeitig anstrengend und teilweise zermürbend. Es gab 2019 viele rechte Übergriffe, Anfeindungen und Anschläge. Erwähnt seien der Mord an Walter Lübcke sowie der Terroranschlag in Halle. Dennoch haben wir 2019 mit vielen tollen Menschen zusammengearbeitet und vieles erreicht, unter anderem die Kampagne #100PROZENTMENSCH des Bündnisses gegen Rassismus, das Tribunal "NSU-Komplex auflösen" oder unsere Wahrnehmungsstudie. Hier für euch zusammengefasst ...

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Wahrnehmungstudie

Auch uns haben natürlich die Kommunal- und Landtagswahlen in Sachsen sowie die Europawahlen beschäftigt. Daher haben wir uns schon früh auf den Weg gemacht zu erkunden, welche Themen die Menschen in Sachsen besonders bewegen und wie eine zukünftige Gesellschaft aussehen kann. Herausgekommen ist die Studie „Wahrnehmungen aus der sächsischen Gesellschaft“, welche tiefere Einblicke in individuelle Lebensrealitäten von Menschen in Sachsen aufzeigt. Ohne Anspruch auf Repräsentativität legt die Studienmethodik den Fokus auf die subjektiven Eindrücke der Interviewpartner*innen, die Rückschlüsse auf gesellschaftliche Zusammenhänge zulassen und uns Aufschluss darüber geben, welche Themen die Menschen in Sachsen beschäftigen. (Link zur Studie)

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Relaunch unserer Webseite

In diesem Jahr ist endlich unsere Webseite in neuem Design online - eine von zahlreichen Verbesserungen unserer Arbeit und der Struktur der Organisation. Schauen Sie doch mal vorbei: www.raa-sachsen.de

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Starke Frauen im Osten

Unter dem Titel „Starke Frauen im Osten“ fand am 26. August 2019 in Hoyerswerda ein Fachtag anlässlich des 70. Geburtstages unserer Vorstandsvorsitzenden Helga Nickich statt. Prof. Dr. Ulrike Gräßel von der Hochschule Zittau-Görlitz präsentierte eine spannende Gegenüberstellung von Frauenstrukturen und -quoten im Westen und Osten Deutschlands und erläuterte, welchen unterschiedlichen Barrieren viele Frauen in ihrem Leben ausgesetzt sind. Den gesamten Fachbeitrag haben wir hier für Sie dokumentiert.

Frau Prof. Dr. Ulrike Gräßel

Kleine Anfrage

PS: Anscheinend ist unsere Arbeit so interessant, dass wir sogar Bestandteil einer kleinen Anfrage geworden sind (Link zur Anfrage). Kennen wir schon, auch aus anderen Bundesländern. Wir lassen uns davon sicher nicht aus der Ruhe bringen. Aber wir sehen: Die Zeiten werden rauer, und es bedarf gegenseitiger Unterstützung. Solidarität statt Ausgrenzung!

Jahresrückblick Opferberatung "Support"

Im Projekt "Support für Betroffene rechter Gewalt" wurden auch 2019 in vielen Fällen Menschen beraten, begleitet und unterstützt. Unsere Statistik zu rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Sachsen sowie zu unserer Beratungsarbeit im Jahr 2019 werden wir voraussichtlich Anfang März veröffentlichen. Über unsere tagtägliche Arbeit hinaus haben wir uns auch in diesem Jahr intensiv in Debatten eingebracht. Schwerpunkte waren einerseits die Erinnerung an Todesopfer rechter und rassistischer Gewalt sowie andererseits die Kontinuitäten rechter Gewalt in Sachsen.

Ausstellung: "Todesopfer rechter Gewalt seit 1990“

Wir zeigten an drei Orten die Ausstellung "Todesopfer rechter Gewalt seit 1990“, um an diese Menschen zu erinnern und zugleich die anhaltende Verdrängung rechter Gewalt und die Ausblenung der Folgen in der Öffentlichkeit aufzuzeigen.

Gedenken an Jorge Gomondai

Am 31. März 1991 wurde der 28-jährige Mosambikaner Jorge Gomondai aus einer fahrenden Straßenbahn gestoßen und zog sich in der Folge tödliche Kopfverletzungen zu. Jorge Gomondai ist das erste Todesopfer rassistischer Gewalt in Dresden seit der Wiedervereinigung. Wir haben uns mit einem Redebeitrag und der Organisation des diesjährigen Mahngangs am Gedenken für Jorge Gomondai beteiligt.

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Gedenken an Marwa El-Sherbini

Am 1. Juli 2009, vor 10 Jahren, wurde die schwangere Ägypterin Marwa El-Sherbini (31) im Dresdner Landgericht erstochen, und ihr Ehemann Elwy Okaz wurde schwer verletzt. Der Täter hatte die Frau im August 2008 auf einem Spielplatz rassistisch beschimpft. Mit einem Redebeitrag bei der Gedenkveranstaltung im Landgericht und mit einem Meinungsartikel in der Sächsischen Zeitung haben wir an den Fall erinnert und auf die zunehmende rechte und rassistische Gewalt hingewiesen (Artikel in der Sächsischen Zeitung).

Marwa Gedenken 2019
Marwa Gedenken 2019

Gedenken an Patrick Thürmer

Der 17-jährige Patrick Thürmer wurde in der Nacht des 3. Oktober 1999 auf dem Heimweg von einem Punkfestival in Hohenstein-Ernstthal von drei Männern überfallen, die mit ihrem Auto Jagd auf Punks machten. Mit einem Axtstiel und einem Billardqueue fügten sie dem Malerlehrling tödliche Kopfverletzungen zu. In diesem Jahr erinnerte eine Gedenkdemonstration in Hohenstein-Ernstthal an den Tod vor 20 Jahren. Wir begleiteten das Gedenken an Patrick Thürmer gemeinsam mit vielen anderen Menschen und verlasen bei einer bewegenden Gedenkveranstaltung einen Brief der Schwester an ihren Bruder. Traurige Realität: Die Gemeinde untersagte eine Lesung aus dem Buch „Unter Sachsen“ in Räumlichkeiten der Stadt (Artikel der Freien Presse).

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#trbnl Chemnitz

Beim NSU-Tribunal in Chemnitz im November 2019 haben Betroffene ihre eigenen Geschichten und Erlebnisse geteilt und damit Zeugnis von mehr als 30 Jahren rechter und rassistischer Gewalt in Sachsen abgelegt. Noch einmal großen Dank an alle Menschen für ihren Mut, ihre Erfahrungen mit rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt mit uns geteilt zu haben. Die Veranstaltung wurde grafisch und filmisch dokumentiert. Hier ein paar erste Einblicke:

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Rechte Gewalt 2018

Im März 2019 haben wir unsere Jahresstatistik 2018 rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt präsentiert. Ziel war es, Quantität und Qualität rechter und rassistischer Gewalt im Freistaat darzustellen und vertiefend auf den brutalen homofeindlich motivierten Mord an Christopher W. in Aue einzugehen. Dazu trugen Dr. Oliver Decker sowie unsere Kolleg*innen der LAG Queeres Netzwerk Sachsen mit Inputs zur Verbreitung rechter Einstellungen einerseits und den Lebensbedingungen von LGBTTIQ* in Sachsen andererseits bei. Zum Abschluss diskutierten wir die aktuelle Situation mit der Staatsministerin für Gleichstellung und Integration Petra Köpping. Erwähnenswert ist hier noch einmal die erste Studie zu Gewalterfahrungen von LSBTTIQ* in Sachsen der LAG Queeres Netzwerk Sachsen.

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Ausbau unserer Onlineberatung

Wir konnten im Jahr 2019 endlich unsere Onlineberatung ausbauen. Sie erscheint in neuem Design und mit mehr men*women power. Vielleicht haben Sie es bereits gemerkt, dass wir unsere Präsenz in den sozialen Medien sowie unsere Expertise bei der Onlineberatung immer weiter ausbauen. Werfen sie doch einmal einen Blick darauf, wir veröffentlichen jetzt auch regelmäßig unsere Chronikeinträge bei Facebook.

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#unteilbar Demonstration in Dresden für eine offene und freie Gesellschaft

"40.000 Menschen haben am 24. August 2019 die Straßen Dresdens mit Solidarität gefüllt – das war kein Zeichen, das ist eine Ansage! Wir haben unmissverständlich klargemacht: Gemeinsam stellen wir uns nicht nur gegen den Rechtsruck, sondern kämpfen für eine andere, eine offene und freie Gesellschaft, in der Menschen mit verschiedenen Religionen, Herkünften und Geschlechtern gleichberechtigt zusammenleben und in der Armut, Ungerechtigkeit und Diskriminierung der Vergangenheit angehören!"

Auch wir haben uns bei der #unteilbar Demonstration in Dresden für eine offene und freie Gesellschaft eingesetzt und sprachen auf der großen Bühne zusammen mit unserem Bundesverband VBRG. Für uns und alle anderen zivilgesellschaftlichen Initiativen in Sachsen war die Veranstaltung ein wichtiges Signal, um unserer Arbeit den Rücken zu stärken und deutlich zu machen, dass das Bundesland mit einer Vielzahl von Akteur*innen dem Rechtsruck und der gesellschaftlichen Verrohung etwas entgegenhält.

Bereits in den Sommermonaten beteiligten wir uns mit Infoständen und Redebeiträgen an der #WannWennNichtJetzt Tour in Zwickau, Bautzen, Annaberg-Buchholz, Plauen und Grimma.

Jahresrückblick Helpline Dresden

Die Helpline Dresden (24-Stunden-Informations- und Notfalltelefon für Migrant*innen, Geflüchtete, Internationals... auf Deutsch und Englisch) stand 2019 das zweite Jahr der Öffentlichkeit zur Verfügung. Wir freuen uns sehr, dass es gelungen ist, die Helpline in Dresden und darüber hinaus bekannter zu machen - unter Netzwerkpartner*innen, wissenschaftlichen Instituten, anderen Trägern und nicht zuletzt bei den potentiell Anrufenden. Dafür sind wir in Unternehmen gegangen, zu Treffpunkten für Geflüchtete und zu Beratungsstellen und haben die Helpline den internationalen Mitarbeiter*innen und den Besucher*innen und Hilfesuchenden in kleinen Workshops vorgestellt.

Die Kooperation mit der Polizei konnte intensiviert und erste Kontakte zur Intgerierten Regionalleitstelle Dresden der Feuerwehr und des Rettungsdienstes geknüpft werden.

Die Helpline hat seit 2019 neues Informationsmaterial, das nun auch auf Arabisch vorliegt - denn seit Sommer 2019 ist die Helpline zu bestimmten Zeiten auch auf Arabisch erreichbar. Wir haben es geschafft, in zwei Wochenendseminaren engagierte neue Freiwillige zu finden, die aller drei Sprachen mächtig sind und die Erreichbarkeit der Helpline auf Deutsch, Englisch und Arabisch zu festgelegten Zeiten absichern können. Damit hat die Helpline jetzt ein internationales Team, auf das wir sehr stolz sind.

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Jahresrückblick Peerleadership Sachsen

Bei "Peerleadership" steht ein Generationenwechsel an. Zur Zeit bereiten sich unsere „neuen“ Peertrainer*innen – ehemalige Peerleaders aus den Jahrgängen 2014-2017 – auf ihre eigenständige Arbeit vor, da auch der letzte „alte“ Peertrainer aus persönlichen Gründen aus dem Projekt aussteigen wird. Die jungen Menschen begeistern uns immer wieder, denn wir konnten sie begleiten auf ihrem Weg: von suchenden 14-Jährigen - über hoch aktive Peerleaders, die an ihren Schulen Projekte und Strukturen für demokratische Prozesse, gegen Diskriminierung und für gesellschaftliche Teilhabe durchgeführt haben - bis hin zu selbstständigen Trainer*innen, die anderen Schüler*innen mit hoher Methodenkompetenz die gleichen Themen beibringen.

Jedes Jahr beginnt eine neue Gruppe die zweijährige Ausbildung, und von einer Gruppe müssen wir uns verabschieden. Fertig ausgebildet sind Schüler*innen aus Leipzig, Pirna, Lichtenstein und Markkleeberg, wir begrüßen seit gut vier Wochen junge Aktive aus Görlitz, Meerane und Raschau-Markersbach. Damit zeigt sich wieder einmal, dass Peerleadership eine gute Mischung aus Stadt und Land in ganz Sachsen zusammenbringt und qualifiziert.

Bedanken möchten wir uns bei unseren Kooperationspartnern Sächsische Jugendstiftung und Arbeitsgemeinschaft der Jugendfreizeitstätten Sachsen. Die AGJF hat uns für ein Projekt ins Boot geholt, das internationale Jugendarbeit fördert und uns so einen spannenden Fokus beschert. In der SJS ist Peer Training neu verankert worden, und unsere beiden Projekte haben sich hervorragend befruchtet. Ein gutes Beispiel für eine gelungene Netzwerkarbeit im Bereich der Demokratie- und Jugendarbeit in Sachsen!

Jahresrückblick lokale Arbeit in Bernsdorf

Im 6000-Einwohner*innen-Ort Bernsdorf im Landkreis Bautzen betreiben wir seit 2005 aktiv Gemeinwesenarbeit. Dreh- und Angelpunkt ist das Mehrgenerationenhaus (MGH), das auch 2019 mit ungefähr 50 regelmäßigen Angeboten für alle Generationen eine wichtige Anlaufstelle für Menschen aus der Region ist (hier unsere Angebote). Wir sind immer wieder stolz auf das Team von Ehrenamtlichen und Honorarkräften, die ihre ganz individuellen Fähigkeiten dem Haus zur Verfügung stellen und dadurch Begegnung, Diskussion, Weiterbildung und Kompetenzsteigerung ermöglichen. Ohne die Fachkräfte im Haus wäre diese Arbeit jedoch nicht möglich, sodass wir uns sehr freuen, nach längerer Suche eine neue Kollegin im Team zu haben, die nun die Jugendarbeit federführend übernimmt.

Im vergangenen Jahr war ein Schwerpunktthema „Digitales“. Neben vielen Angeboten zur Beratung und individuellen Hilfe gibt es auch das Projekt „Digital trifft analog“. Schüler*innen bringen ihre digitale Erfahrungswelt der Eltern- und Großelterngeneration näher. Dies geschieht durch thematische Elternabende in der Schule und im Rahmen von Seniorenveranstaltungen im MGH. Das Projekt wird filmisch begleitet.

Nach vielen Komplikationen durch einen Vermieterwechsel und damit einhergehender Mieterhöhung und räumlicher Einschränkung hat uns die Information aus dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sehr gefreut, dass nach 12 Jahren Arbeit im kommenden Jahr eine Anpassung der Förderung vorgesehen ist. Dafür haben wir auf Bundes- und Landesebene in unseren Netzwerken lange gekämpft. Die MGH sind seit 2006 ständig gewachsen, haben ihr Portfolio erweitert und mehr und mehr Aufgaben übernommen. Mit der gleichbleibenden finanziellen Ausstattung sind viele Häuser an den Rand der Überlastung gekommen, so dass das Signal der Bundesebene dringend notwendig war.

Im Programm Ein Quadratkilometer Bildung befinden wir uns in einem Transferprozess. Neun Jahre Bildungsentwicklung im Sozialraum haben Erfolge gebracht und vor allem viele Erfahrungen. Während unser Hauptpartner, die Grundschule, gerade mit einer neuen Schulleiterin durchstartet und sich vieles verändert, konnte die Oberschule ihr 10-jähriges Jubiläum feiern, und wir 10 Jahre enge Kooperation in den Themenfeldern Kinderrechte, Demokratieentwicklung und Soziales Lernen.

Im km2 Bildung haben wir eine Konzeptsammlung entwickelt, die unsere Erfahrungen auch an anderen Standorten nachvollziehbar und umsetzbar machen soll. Wir feilen noch am Endprodukt und sind gespannt auf die Praxistauglichkeit.

Jahresrückblick OFFEN

Mit dem Modellprojekt „OFFEN – Organisation von Fortbildungen in der Feuerwehr für Engagement und Neuausrichtung“ verfolgten die RAAs Sachsen und Hoyerswerda in Kooperation mit dem Landesfeuerwehrverband Sachsen das Ziel, durch Vermittlung interkultureller Kompetenz die Handlungssicherheit im Einsatz sowie die demokratische Grundhaltung der Kamerad*innen zu stärken.

Dazu wurden seit 2017 18 Tagesseminare und zwei modulare Ausbildungen für Multiplikator*innen an der Landesfeuerwehrschule Sachsen durchgeführt. Knapp 160 Feuerwehrmänner und –frauen haben sich zum Thema Interkulturalität, Diversitätsorientierung, Öffnung von Institutionen und demokratischen Werten fortgebildet.

2019 konnte das Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. In der gemeinsamen Abschlusstagung von OFFEN und "Handeln bevor es brennt" wurde deutlich, wie gut wir mit unserem Thema in den Feuerwehrstrukturen angekommen sind. Teile unserer Seminare sind in die Regelausbildung an der Feuerwehrschule übernommen worden, das Thema Interkulturelle Öffnung soll in den Feldern Nachwuchs und Führungskräfte stärker in den Fokus rücken, und ab dem Jahr 2020 verschmelzen OFFEN und "Handeln bevor es brennt" zu einem neuen Projekt im Landesfeuerwehrverband. Da ist es ein schönes Detail, dass unsere Projektleiterin ebenfalls in den Verband wechselt und so für Kontinuität sorgt.

Unser größter Erfolg ist aber das Handbuch „Interkulturelle Kompetenz in der sächsischen Feuerwehr“. Auf 112 (!) Seiten haben wir das theoretische Wissen, aber auch die Erfahrungen aus den Seminaren und Multiplikator*innenschulungen praxisnah aufbereitet, so dass Feuerwehren in Sachsen, aber auch bundesweit problemlos eigene Schulungen anbieten können.

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Frohe Feiertage

Wir wünschen allen frohe Weihnachten, ein schönes Chanukka und ein gutes neues Jahr!

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