Ein Ort für die kritische Aufarbeitung von rassistisch- und rechtsmotiviertem Terror.

Im NSU-Komplex verdichtet sich ein auf vielschichtige Art und Weise der unzureichender Umgang der bundesdeutschen Gesellschaft mit rechter Gewalt und rechtsterroristischen Strukturen. Um diesen Umgang zu verändern, braucht es kontinuierliche, kritische gesellschaftliche Auseinandersetung. Und einen Ort, an dem die Erkenntnisse und Erfahrungen dieses Prozeses gesammelt, aufbereitet, vermittelt und diskutiert werden. Im Rahmen des Projekts soll genau so ein Ort entstehen - ein Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex. Das Projekt basiert auf den Aktivitäten und Arbeiten zahlreicher überwiegend zivilgesellschaftlicher Akteur*innen der NSU-Aufarbeitung. Es versteht sich als Beitrag zu einem „lebendigen Erinnern" an die Opfer des NSU:

Enver Şimʂek, Abdurrahim Özüdoğru, Süleyman Taʂköprü, Habil Kılıç, Mehmet Turgut, İsmail Yaʂar, Theodoros Boulgarides, Mehmet Kubaʂık, Halit Yozgat und Michèle Kiesewetter.

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Neuigkeit 17. Dezember 2021

Stellenausschreibung: Projektkoordination

Mit dem Projekt zur „Konzipierung eines Dokumentationszentrums zum NSU-Komplex“ wird die Umsetzung eines solchen Zentrums vorbereitet. Dafür wird eine Konzept- und Machbarkeitsstudie durchgeführt. Das Projekt versteht sich als Netzwerkprojekt, das die Kompetenzen, Perspektiven und Expertisen verschiedener Akteur*innen, Initiativen und Organisationen u.a. durch themenspezifische Fachforen bündelt und einbezieht. Für das Projekt suchen wir zum 1. März 2022 eine*n Referent*in.