Aktuelles zum Prozess gegen die "Gruppe Freital"

27. September 2017: 51. Verhandlungstag

Am heutigen Prozesstag gibt es keine Vernehmungen, stattdessen entscheidet das Gericht über verschiedene Beweisanträge. Seitens der Verteidigung wird die Vernehmung weiterer Zeugen beantragt. Die Angeklagten Justin S. und Patrick F. schildern außerdem ihre persönlichen Lebensumstände, Patrick F. beantwortet Nachfragen des Senats zu einer Attacke gegen eine Dresdner Asylunterkunft.

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26. September 2017: 50. Verhandlungstag

Heute ist lediglich eine Vernehmung geplant, die ist allerdings umfangreicher: Oberstaatsanwalt Dr. Christian Richter soll über die Aussagen von Angeklagten in den bisherigen zwei Prozessen gegen die Freie Kameradschaft Dresden (FKD) berichten und Verbindungen zur Freitaler Gruppierung aufzeigen.

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22. September 2017: 49. Verhandlungstag

Ein kurzer Verhandlungstag: Das Gericht vernimmt nur einen Zeugen zum Anschlag auf den PKW des linken Stadtratsabgeordneten im Juli 2015. Der Zeuge hatte damals die Explosion beobachtet.

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20. September 2017: 48. Verhandlungstag

Die Vernehmung des OAZ-Beamten Marcel W. wird fortgesetzt. Der Beamte leitet die Ermittlungen zur Freien Kameradschaft Dresden und berichtet heute über die Vernehmungen von Robert S. und Florian N. Im Mittelpunkt stehen dabei die Verknüpfungen und Verbindungen mit der Gruppe Freital. Noch ein weiteres Mal werden Chatprotkolle verlesen, die Nebenklagevertreter_innen geben dazu eine Erklärung ab.

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19. September 2017: 47. Verhandlungstag

Das Gericht setzt heute die unterbrochene Befragung eines Zeugen des Angriffs auf das Wohnprojekt Overbeckstraße fort. Dessen Aussagen bleiben aber erneut widersprüchlich. Ein zweiter Zeuge, Beamter beim BKA, erläutert die Auswertung der Internetaccounts und -profile der Angeklagten, sowie seine Erkenntnisse zu den Facebookseiten der Bürgerwehr/FTL 360 und Widerstand Freital.

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6. September 2017: 46. Verhandlungstag

Das Gericht vernimmt heute eine BKA-Beamtin. Der von ihr gefertigte Vermerk zum Angeklagten Rico K., setzt sich vor allem aus zusammenkopierten Erkenntnissen anderer Kollegen zusammen. Eigene Wahrnehmungen, insbesondere zu den politischen Bezügen des Angeklagten kann die Beamtin kaum oder gar nicht wiedergeben. Anschließend verliest das Gericht weitere Auszüge aus Chat-Protokollen.

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5. September 2017: 45. Verhandlungstag

Das Gericht vernimmt heute drei Zeugen. Der erste berichtet über die gemeinsame Ausbildung mit Justin S. zum Gleisbauer. Die nächsten beiden Freitaler Zeugen schildern ihre Wahrnehmungen zum Anschlag auf das Linken-Parteibüro am 20. September 2015. Im Anschluss daran verliest das Gericht mehrere Kakaotalk-Chatverläufe.inzelgänger gewesen. Justin S. habe auch die Ausbildung ernstgenommen, wenngleich er sich manchmal etwas »tollpatschig« angestellt habe.

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30. August 2017: 44. Verhandlungstag

Drei Zeugen stehen heute auf dem Programm. Ein weiterer Bewohner des Hausprojekts Overbeckstraße schildert seine Wahrnehmungen vom Angriff. Anschließend fällt eine Freitaler Zeugin mit einer sehr selektiven und von größeren Erinnerungslücken bestimmten Aussage auf. Ein LKA-Mitarbeiter berichtet über die Identifikation von Pyrotechnik, die beim Anschlag Overbeckstraße eingesetzt wurde. Abschließend verliest das Gericht mehrere Ausschnitte aus Chatprotokollen.

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23. August 2017: 43. Verhandlungstag

Heute vernimmt das Gericht mit Matthias Ro. den leitenden Sachbearbeiter der Ermittlungsgruppe Deuben. Der wichtige Zeuge wurde kurzfristig geladen, nachdem zuvor angesetzte Vernehmungen verschoben werden mussten. Auch sonst setzt das Gericht auf Tempo: Trotz umfangreicher Ermittlungsbeteiligung wird Ro.s  Befragung am heutigen Verhandlungstag beendet.

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22. August 2017: 42. Verhandlungstag

Nachdem mehrere geplante Vernehmungen abgesagt werden, steht heute nur noch die Befragung eines OAZ-Beamten auf dem Programm. Dieser berichtet über die Beschuldigtenvernehmung von Torsten L. im März 2016. Bevor der Zeuge zu weiteren Themenkomplexen, insbesondere zu Verbindungen zwischen der Gruppe Freital und der Freien Kameradschaft Dresden befragt werden kann, müssen jedoch weitere Akten hinzugezogen werden.

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