RAA Sachsen Opferberatung

Unterstützung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt

Aktuelles

Spendenaufruf

Rechte „Gruppe Freital“ vor Gericht: Unterstütze die Prozessdokumentation

Ihre Spenden unterstützen eine unabhängige Beobachtung und Dokumentation des Prozesses.

Am 7. März 2017 startet vor dem Oberlandesgericht in Dresden der Prozess gegen die rechte „Gruppe Freital“ u.a. wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung und versuchten Mordes in vier Fällen. Der Prozess ist von großer Bedeutung für die Aufarbeitung der rechten und rassistischen Anschläge in Freital. 2015 registrierten die Beratungsstellen für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt so viele Angriffe, wie noch nie. Die Stadt Freital war ein Schwerpunkt.

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07.02./08.02. Kundgebung und Podiumsdiskussion

„Alltag und Rassismus im Landkreis Leipzig“

Seit etwa zwei Jahren steigen Angriffe auf Menschen stark an, die als fremd wahrgenommen werden. Diese reichen von Parolen an Häuserwänden über verbale Attacken bis zu körperlicher Gewalt und Brandanschlägen auf Gemeinschaftsunterkünfte von Asylbewerber*innen. Das Ausmaß solcher Taten (nicht nur) in Sachsen ist erschreckend. Der Landkreis Leipzig macht hier – leider – keine Ausnahme.

Die Vertreter*innen der landkreisweiten Initiative Runder Tisch Migration möchten in zwei öffentlichen Veranstaltungen diese Problematik thematisieren.

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Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistsicher und antisemitischer Gewalt (VBRG)

PE Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG)

Opferberatungen begrüßen Erlass zum Bleiberecht für Opfer rassistischer Gewaltstraftaten in Brandenburg und fordern bundesweite Regelung

Die im VBRG organisierten Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt begrüßen ausdrücklich die Entscheidung des brandenburgischen Innenministeriums, Ermessenspielräume zu nutzen, um Opfern rassistischer Gewalt ohne sicheren Aufenthaltstitel ein Bleiberecht zu gewähren. Brandenburg setzt damit ein deutliches Zeichen gegen rassistische Gewalt und die menschenverachtende Intention rechter und rassistischer Gewalttäter und Gewalttäterinnen.

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Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistsicher und antisemitischer Gewalt (VBRG)

PE Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG)

Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt fordern deutlich mehr  Budgets

„Gewaltopfer haben ein Recht auf Beratung und Unterstützung.“

Das Ausmaß rechter und rassistischer Gewalt im Jahr 2016 ist dramatisch hoch. Nachdem bereits für das Jahr 2015 eine Verdoppelung rechtsmotivierter und insbesondere rassistischer Gewalttaten festgestellt werden musste, verweisen die aktuellen Zahlen der Bundesregierung auf einen erneuten massiven Anstieg, der das Ausmaß des vergangenen Jahres noch übertreffen wird. Eine Trendwende für 2016 ist nicht absehbar. Damit einher geht seit Herbst 2014 eine stark gestiegene Nachfrage von Betroffenen nach professioneller Unterstützung und Beratung zur Bewältigung der materiellen und immateriellen Tatfolgen.

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Erklärung zu den Ereignissen in Bautzen

Erklärung des RAA Sachsen e.V. zu den Ereignissen in Bautzen

In der Nacht von Mittwoch zu Donnerstag kam es in Bautzen zu Auseinandersetzungen auf dem Kornmarkt in Bautzen. Laut Polizei ging die Eskalation von geflüchteten Jugendlichen aus.

Die Situation auf dem Kornmarkt in Bautzen ist nicht neu. Seit Wochen sammeln sich dort immer wieder Neonazis und rechte Jugendliche. Jugendliche Geflüchtete, die sich ebenfalls auf der sogenannten „Platte“ aufhalten, werden angepöbelt und angefeindet. In den vergangenen Wochen und Monaten gab es immer wieder rassistische Angriffe in Bautzen

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UNESCO-Städtekoalition gegen Rassismus

Dresden tritt der UNESCO-Städtekoalition gegen Rassismus bei. Der interfraktionelle Antrag von Linke, Bündnis 90/Die Grünen und SPD auf Mitgliedschaft wurde in der gestrigen Sitzung des Stadtrates angenommen.

Der RAA Sachsen e.V. sprach als Gast in der Stadtratssitzung:

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Hate Crime Victim Support in Europe – A Practical Guide

Release Statement “Hate Crime Victim Support in Europe – A Practical Guide”

The German civil society organisation RAA Saxony and their project "Guidelines and Support Standards for Victims of Hate Crimes", gathered together specialist victim support providers from across Europe to share knowledge about good practice. In 2015 RAA Saxony invited 23 independent civil society Hate Crime Victim Support organisations from 18 European OSCE-countries, along with several academics, to two symposia in Berlin to share their knowledge and expertise. The goal was to combine and share practitioner understanding about supporting and counselling victims of hate crime.

The short book, Hate Crime Victim Support in Europe – A Practical Guide, presents the knowledge gathered and provides useful practical case study illustrations of supporting hate crime victims. This comprehensive guide shares the deep experience and knowledge of hate crime victim support providers with a broader audience. It also provides practitioners, criminal justice professionals, civil servants, policy-makers and politicians a comprehensive approach about how to fulfill EU Directive 2012/29/EU on establishing minimum standards on rights, support and protection of victims of crime and the OSCE decision No. 9/09 on Combating Hate Crimes.

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