| Sachsen weist die höchste Zahl rechtsmotivierter Gewalttaten auf. Dies ergeben statistische Erhebungen innerhalb der östlichen Bundesländer und Berlin. Jeder kann - unverhofft und ohne Schuld - Betroffener einer rechten Straftat werden. Ausgesetzt sind diesen Übergriffen vor allem Menschen, die aus rassistischen Motiven angegriffen werden, alternative bzw. nicht rechts orientierte Jugendliche, Homo- und Transsexuelle, Behinderte und sozial Benachteiligte. Bei durchschnittlich fünf Vorfällen pro Woche werden in Sachsen Menschen aus rechtsextremen, rassistischen oder antisemitischen Motiven heraus beleidigt, angegriffen, zutiefst gedemütigt oder schwer verletzt. Ein solches Erlebnis hat immer psychische, soziale und materielle Auswirkungen. Für das Leben des Einzelnen sind sie zum Teil von erheblicher Tragweite. An diesem Punkt setzt die Opferberatung des RAA Sachsen e. V. an. Wir beraten und unterstützen Betroffene und Zeugen rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt sowie deren Angehörige. Wesentliches Ziel unserer Arbeit ist darüber hinaus, BürgerInnen innerhalb verschiedener Präventionsangebote für das Auftreten rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt zu sensibilisieren. | |
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