Neuigkeit 28. Oktober 2026

Sächsische Zeitung berichtet über die Helpline

In der Ausgabe der Sächsischen Zeitung vom 27.10.2026 berichtet Connor Endt über die aktuelle Situation der Helpline Sachsen.

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Das Interview mit dem Mitarbeitenden der Helpline Sachsen Stefanie Dittrich und Katharina Wüstefeld dreht sich um das drohende Aus des Projektes. Wir berichten in dem Artikel davon, dass wir im vergangenen Jahr über 1200 Anrufe angenommen haben und, dass es mit der Kürzung des Projektes dazu kommen könnte, dass es in vielen Regionen und Gemeinden in Sachsen keine Anlaufstellen für Menschen mit geringen oder fehlenden Deutschkenntnissen gibt – insbesondere in Notfallsituationen. Und das in einer Zeit, in der die Nachfrage nach dem Angebot stetig steigt. Auch die Themen der Hilfesuchenden werden immer existenzieller. So hat Stefanie Dittrich davon berichtet, dass die psychische Belastung bei den Anrufenden stark zugenommen hat. Beispielsweise Suizid und psychische Krisen häufen sich in diesem Jahr.

Grund für das drohende Aus des Projekts ist die novellierte Förderrichtlinie "Integrative Maßnahmen", die abgelöst wurde von der Richtlinie "Integration von Zugewanderten". Hier ist eine Förderung von sachsenweiten Projekten nicht mehr vorgesehen. Auch die Helpline ist davon betroffen und Katharina Wüstefeld sagt, dass Integration und damit integrative Projekte wie unseres, obwohl sie gesellschaftlich so wichtig sind und absehbar nicht an Relevanz verlieren, zu den freiwilligen Aufgaben gehören und bei knappen Haushaltskassen als Erstes gekürzt werden.

Derzeit suchen wir nach alternativen Finanzierungsmöglichkeiten. Wir bemühen uns um öffentliche Gelder, aber auch Partner*innen aus Wissenschaft und Wirtschaft können eine große Unterstützung sein. Mit der TU Dresden, der Heilpädagogik Bonnewitz, den drei Dresdner Max-Planck-Instituten, dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf und dem Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung haben wir bereits gewinnen können und sind offen für Gespräche mit weiteren potentiellen Unterstützenden!

Nehmen Sie gern Kontakt mit uns auf.

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