25 Nov
Veranstaltung am 25. November 2021 um 09:30 Uhr

Normalität jüdischen Lebens!?: Fachtag zu jüdischer Regionalgeschichte in Ostsachsen

Ein Kooperationsprojekt mit der Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

Wo: Diakonie- und Kirchgemeindezentrum Pirna-Copitz, Schillerstraße 21a, 01796 Pirna

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„Normalität jüdischen Lebens“: Als politisches Ziel sind diese Worte heute vielfach zu hören. Ihrer Verwirklichung stehen jedoch zahlreiche Hürden im Weg: Neben dem grassierenden Antisemitismus besteht zum einen ein mangelhaftes Wissen über die lange Geschichte jüdischen Lebens in Deutschland. Zum anderen sind die vorhandenen Lern- und Begegnungsangebote zu jüdischem Leben und jüdischer Geschichte wenig bekannt. Der „Fachtag zu jüdischer Regionalgeschichte in Ostsachsen“ nimmt sich dieser Leerstellen an und trägt mit einem Vortrag und drei Workshops für Pädagog*innen zu ihrer Überwindung bei.

Der Fokus des Fachtags liegt sowohl auf inhaltlichen als auch methodischen Zugängen zur jüdischen Geschichte in Ostsachsen. Es wird folgenden Fragen nachgegangen: Welchen Mehrwert hat die Thematisierung jüdischer Geschichte jenseits des Holocausts für den Kampf gegen Antisemitismus? Welche Epochen und Quellen eignen sich für die Bearbeitung jüdischer Geschichte? Und welche Projekte können Sie im Rahmen Ihrer pädagogischen Tätigkeit besuchen und umsetzen? Den Abschluss des Fachtages bildet ein freiwilliger Stadtrundgang auf den Spuren der jüdischen Geschichte Pirnas.

Weitere Informationen zu den Workshops und zur Anmeldung folgen.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Anzahl der Teilnehmer*innen ist auf 60 Personen begrenzt.

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