Dresden - Gorbitz
Neonazistische Schmiererei
Unbekannte haben am Wölfnitzer Ring einen Neonazi-Slogan in der Größe von etwa einem mal zwei Metern auf eine Hauswand geschmiert.
Quellen: Zeug*innenbericht
Die Chronik informiert über rechtsmotivierte und rassistische Vorfälle in Sachsen. Genannt werden nicht nur Angriffe, sondern auch Vorfälle, wie Sachbeschädigungen, Schmierereien oder rechte Propagandaaktionen. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die hier veröffentlichten Angriffe fließen auch in die Statistik ein. Nicht alle in die Statistik aufgenommene Angriffe finden sich jedoch in der Chronik wieder: Angriffe die nicht polizeibekannt sind, werden nicht veröffentlicht, ebensowenig Angriffe, die nicht bereits öffentlich sind und die Betroffenen dies nicht wünschen. Die Vorfälle können nach Landkreisen und Zeiträumen gefiltert betrachtet werden.
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Neonazistische Schmiererei
Unbekannte haben am Wölfnitzer Ring einen Neonazi-Slogan in der Größe von etwa einem mal zwei Metern auf eine Hauswand geschmiert.
Quellen: Zeug*innenbericht
Verbotene Parolen am Kraftwerk Mitte skandiert
In den Abendstunden des 16. Mai sammelten sich zahlreiche Menschen auf dem Gelände des Kraftwerk Mitte, weil dort eine sogenannte "East Side Party" stattfand.
Obwohl sich die Veranstalter*innen zumindest auf ihrer Webseite von Intolleranz und Rassismus distanzieren, fanden sich laut Zeug*innenaussagen dennoch zahlreiche offen rechtsextreme Jugendliche vor Ort ein, um an der Party teilzunehmen.
So soll sich auf dem Gelände im Verlauf des Abends schließlich eine Gruppe von ca. 70-80 Personen aus dem rechten Spektrum versammelt haben, aus der u.a. "Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!" skandiert wurde. Zudem sollen einzelne Beteiligte am Bahnhof Mitte den Hitlergruß gezeigt haben.
Quellen: Zeug*innenbericht
Hitlergruß und Polizeimaßnahmen
Nachdem es in den vergangenen Jahren an Christi Himmelfahrt zu zahlreichen Vorfällen mit rechtsextremen Jugendgruppen am Dresdner Elbufer gekommen war, meldeten Antifaschist*innen in diesem Jahr erstmals eine Kundgebung am sogenannten "Milchpavillon" am Japanischen Palais an, um ein öffentliches Zeichen gegen diese Entwicklungen zu setzen.
Im Verlauf der Veranstaltung, an der sich etwa 200 Menschen beteiligten, kam es, wie erwartet, mehrfach zu Pöbeleien von vorbeiziehenden Personengruppen. Unweit der Kundgebung sammelten sich im weiteren Verlauf zudem bis zu 50 Rechte, die sich jedoch aufgrund der Polizeipräsenz zurückhielten.
Dennoch erhielt mindestens eine Person eine Anzeige, weil sie unweit der Veranstaltung einen Hitlergruß zeigte. Von einer weiteren Gruppe Rechter wurden die Personalien festgestellt, weil eine Person unerlaubte Handschuhe mit sich führte.
Quellen: Zeug*innenberichte
Auto mit rechten Symbolen beschriftet
Unbekannte haben in der Nacht von Freitag auf Sonnabend, auf der Fechnerstraße ein Auto mit rechten Symbolen und Parolen beschriftet. Dabei brachten die Unbekannten eine weiße pulvrige Substanz auf das Auto auf und zeichneten in diese anschließend die Symbole und Parolen.
Quelle: Medieninformation PD Dresden, Nr. 229/26
Verbotene Parolen gerufen
Eine Gruppe Männer wurde durch die Polizei gestellt, aus der verbotene Parolen gerufen wurden. Aus der Gruppe heraus wurden Hitlergrüße und Parolen gerufen. Vor Ort wurde ein 17-jähriger, ein 33-jähriger und ein 53-jähriger Mann durch die Polizei ermittelt. Eine Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen war die Folge.
Quelle: Medieninformation PD Dresden, Nr. 228/26
Verfassungsfeindliche Parolen und Hitlergruß
In der Nähe der Schwimmhalle auf der Freiberger Straße skandierten am Abend des 6. Mai drei junge Männer nacheinander lautstark verfassungsfeindliche Parolen. Einer von ihnen zeigte zudem den Hitlergruß.
Quelle: Zeug*innenbericht
Hakenkreuz und verbotene Parole geschmiert
An der Tharandter Straße haben Unbekannte ein etwa ein Meter großes Hakenkreuz sowie eine verbotene Parole an einen Fußgängertunnel geschmiert.
Quelle: Medieninformation der PD Dresden, Nr. 217/26
Rassistische Beleidigung
Am Nachmittag wurde eine Person, die auf der Pfotenhauerstraße unterwegs war, von einem Mann mehrfach rassistisch beleidigt. Zudem zeigte er den Hitlergruß.
Quellen: Zeug*innenbericht
Hakenkreuzschmierereien
Unbekannte haben in der Nacht zum 27. April ein antifaschistische Graffiti im Alaunpark mit zwei großen Hakenkreuze in pinker Farbe übermalt.
Quelle: Zeug*innenbericht
Rassistische Beleidigung
Eine Frau wurde mit drei Kindern an der Straßenbahnhaltestelle »Amalie-Dietrich-Platz« von einer 35-jährigen Frau rassistisch beleidigt, aufgrund ihrer vermeintlichen Herrkunft. Die Ermittlungen dazu, führt das Dezernat Staatsschutz.
Quelle: Medieninformation der PD Dresden, Nr. 218/26
rassistische Beleidigung und versuchte Körperverletzung
Ein Ermittlungsverfahren wurde gegen einen 28-jährigen Mann eingeleitet. Dieser hatte eine 39-jährige Frau und ihren 13-jährigen Sohn rassistisch beleidigt und nach dem Jungen geschlagen. Der Junge blieb dabei aber unverletzt. Das Dezernat für Staatsschutz hat die Ermittlungen dazu aufgenommen.
Quelle: Medieninformation der PD Dresden, Nr. 209/26
Mann rassistisch beleidigt
Das Dezernat für Staatsschutz der Dresdner Polizei ermittelt gegen gegen zwei Männer,wegen des Verdachts einer verhetzenden Beleidigung.Die beiden Männer beleidigten einen irakischen Staatsangehörigen rassistisch, aufgrund seiner vermeintlichen Herkunft. Der Vorfall ereignete sich auf einem Sportplatz an der Pirnaer Landstraße.
Quelle: Medieninformation der PD Dresden, Nr. 207/26
Antischwarze Beleidigung in der Straßenbahn
Zwei Reisende wurden in einer Straßenbahn von einer ebenfalls mitfahrenden Frau aufgrund ihrer Hautfarbe rassistisch beleidigt, woraufhin sie die Tram wieder verließen. Ein couragierter Mitfahrer informierte in der Folge die Polizei über den Vorfall.
Quelle: Zeug*in
Rechte Schmierereien entdeckt
Am 17. April entdeckten Zeug*innen im Bereich mehrerer Bushaltestellen in Cossebaude verfassungsfeindliche Symbole sowie rechte Aufkleber, die u.a. an Straßenschildern und Laternenmasten angebracht waren.
Quellen: Zeug*innenbericht
Stolperstein beschmiert
Am 14. April entdeckten Zeug*innen, dass ein in Dresden Gohlis verlegter Stolperstein in Erinnerung an Karl Blochwitz von Unbekannten mit grüner Farbe beschmiert wurde.
Karl Blochwitz wurde am 3. April 1940 auf einem Militär-Schießstand in Biesnitz bei Leipzig von SS-Männern hingerichtet, nachdem er als Zeuge Jehovas den Kriegsdienst unter dem nationalsozialistischem Regime verweigert hatte.
Quelle: Zeug*innenbericht