584 Einträge in der Chronik

: Dresden Blasewitz (Stadt Dresden)

Rassitischer Übergriff in Straßenbahn

Im Bereich der Haltestelle Schillerplatz beleidigte ein unbekannter, ca. 50 bis 60 Jahre alter Mann eine 25-jährige Studentin ägyptischer Herkunft. Als diese in eine Straßenbahn der Linie 12 stieg, folgte ihr der Mann und forderte sie auf Deutschland zu verlassen. Im Folgenden bedrängte der Mann die Studentin weiter und versuchte ihr das Telefon aus der Hand zu reißen. Beamt*innen des Staatsschutzes haben die Ermittlungen in dem Fall übernommen.

Quelle: Polizei, Presse

 

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: Dresden Tolkewitz (Stadt Dresden)

Mädchen aus Afghanistan in Straßenbahn angegriffen

Ein 17-jähriges Mädchen afghanischer Herkunft stieg am Montagnachmittag in Tolkewitz in eine Straßenbahn der Linie 4, woraufhin sie von einem bisher unbekannten Mann angesprochen wurde. Nach kurzer Zeit trat der ca. 30 bis 35 Jahre alte Unbekannte der 17-Jährigen gegen den Unterschenkel und beleidigte sie mit Gesten und Worten. Anschließend verließ er die Straßenbahn.

Quelle: Polizei, Presse

 

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: Dresden Gorbitz (Stadt Dresden)

Einschusslöcher in Wohnungsfenstern eines Geflüchteten

Am Sonntagabend machte ein 30-jähriger Mann eritreischer Herkunft eine besorgniseregende Entdeckung: Im fünften Stock einer dezentralen Unterkunft für Geflüchtete stellte er drei Einschusslöcher in zwei Fenstern seiner Wohnung fest. Glücklicherweise durchdrangen die Schüsse jedoch nur die Außenverglasung der Fenster. Das Dezernat Staatsschutz hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen.

Quelle: Polizei, Presse

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: Dresden Innere Altstadt (Stadt Dresden)

Rechte behindern Dreh eines Musikvideos

Im Rahmen der Gegenaktivitäten zum "Europa-Nostra"-Festival der Identitären Bewegung lud die Gruppe Singasylum für den Samsatgnachmittag öffentlich zu einem Videodreh auf den Theaterplatz ein. Von diesem Aufruf fühlten sich auch ca. ein Dutzend Rechte angesprochen. Mit Deutschlandfahnen, Plakaten (u.a. "Singen für Mörder und Vergewaltiger") sowie Sprechchören versuchten sie den Videodreh in unmittelbarer Nähe zu stören. Unterstützung erhielten sie dabei von einer Blaskapelle, die die Aufnahme des Videos durch das Spielen der deutschen Nationalhymne behinderte. Nachdem Polizist*innen am Ort des Geschehens eintrafen, verflüchtigte sich die Gruppe langsam und der Videodreh konnte erfolgreich abgeschlossen werden.

Quelle: Polizei, Betroffenenbericht, Zeug*innenberichte

 

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: Dresden Seevorstadt Ost (Stadt Dresden)

Provokationen und Behinderung von Journalist*innen bei Festival der Identitären Bewegung

Beim "Europa Nostra"-Festival der Identitären Bewegungen auf der Cockerwiese an der Lennéstraße kam es zu mehreren Zwischenfällen.

Auf dem Festivalgelände versuchten zunächst mehrere Teilnehmer*innen der Veranstaltung fünf Journalist*innen an Fotoaufnahmen zu hindern. Dazu bedrängten sie die Journalist*innen und griffen in Richtung der Objektive ihrer Kameras. Die Polizei schritt zügig ein und stellte die Personalien von fünf Männern und einer Frau fest. Gegen sie wird wegen des Verdachts der Nötigung ermittelt.

Auch außerhalb des Geländes gingen Teilnehmer*innen des Festivals gegen in ihren Augen missliebige Personen vor. So bewegten sich mehrmals größere Gruppen in Richtung des Gegenprotestes und versuchten diesen durch Provokationen zu stören. In einem Fall kam es dabei auch zu einem körperlichen Übregriff durch Teilnehmer*innen der rechten Veranstaltung.

Quelle: Polizei, Presse, Zeug*innenberichte

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: Dresden Johannstadt (Stadt Dresden)

Rechte Symbole an Supermarkt gesprüht

Von Montag auf Dienstag besprühten Unbekannte die Einkaufswagenstation eines Supermarktes auf der Dürerstraße mit mehreren ca. 25 Zentimeter großen rechten Symbolen.

Quelle: Polizei

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: Dresden Äußere Neustadt (Stadt Dresden)

Frau zeigt Hitlergruß in Straßenbahn

Am Freitagmorgen gegen 7 Uhr zeigte eine 32-jährige Frau in der Straßenbahnlinie 13 den Hitlergruß. Alarmierte Polizist*innen machten die Frau an der Haltestelle Sachsenplatz ausfindig und leiteten ein Ermittlungsverfahren gegen sie ein.

Quelle: Polizei

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: Dresden Prohlis (Stadt Dresden)

Rechten Schriftzug verbreitet

Auf diversen Gehwegen und Häuserwänden hinterließen Unbekannte mit Hilfe einer Schablone und weißer Farbe einen arabischen Schriftzug, der übersetzt "Geht zurück in eure Heimat" bedeutet.

Quelle: Augenzeug*inbericht

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: Dresden Innere Altstadt (Stadt Dresden)

Provokationen und Volksverhetzungen rund um PEGIDA

Rund um die PEGIDA-Demonstration auf dem Dresdner Neumarkt kam es zu Provokationen gegenüber Teilnehmer*innen der Gegenkundgebung. In zwei Fällen ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft außerdem wegen des Verdachts der Volksverhetzung.

Die erste Volksverhetzung wird im Kontext eines Infostandes der Heidenauer Wellenlänge geprüft. Unter dem Titel "Freiheit für Haverbeck" warben die Veranstalter*innen für die Freilassung von Ursula Haverbeck, die bereits mehrfach wegen Volksverhetzung und Holocaustleugnung verurteilt wurde. Zu diesem Zweck legten sie DVD's aus, auf deren Cover ein Mann den Hitlergruß zeigt, sowie Flugblätter mit volksverhetzenden Inhalten. Durch Bürger*innen informierte Polizist*innen sichteten das Material und stellten es sicher.

Im Anschluss an die polizeiliche Maßnahme begaben sich fünf Aktivist*innen und Sympathisant*innen der Heidenauer Wellenlänge, darunter auch Mitglieder der AfD, zu einer Kundgebung gegen PEGIDA. Dort stellten sie sich in die Mitte der Kundgebungsteilnehmer*innen und provozierten diese. Nach Angabe der Polizei kam es zu Rangeleien, als die unerwünschten Gäste mit Transparenten umstellt wurden. Nach Hinweisen des Ordnungsamtes reagierte die Polizei und sprach den Störer*innen Platzverweise aus.

Dies sollte nicht die letzte Störung des Gegenprotestes sein. Aufgrund der räumlichen Nähe zwischen Gegenprotest und der PEGIDA-Demonstration versuchten mehrere Teilnehmer*innen von PEGIDA, die Transparente der Gegenseite mit ausgerollten Deutschlandfahnen zu verdecken.

Auch in einem anderen Kontext fielen Teilnehmer*innen der Aufzugs von PEGIDA an diesem Tag negativ auf. Als Siegfried Däbritz während seiner Rede auf das zu diesem Zeitpunkt im Mittelmeer umherirrende und voll mit Geflüchteten besetzte Schiff Mission Lifeline zu sprechen kam, skandierten Teilnehmer*innen unter Applaus "Absaufen! Absaufen!". Nach mehreren Anzeigen, die aus dem gesamten Bundesgebiet eingingen, prüft nun die Staatsanwaltschaft, ob es sich hierbei um volksverhetzende Aussagen handelt.

Quelle: Polizei, Presse, Augezeug*innenberichte

 

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: Dresden Seevorstadt West (Stadt Dresden)

Angriff auf Reisegruppe aus China

Eine 15-köpfige Reisegruppe aus Dresdens chinesicher Partnerstadt Hangzhou reiste für einen Tagesausflug von Prag nach Dresden. Angekommen am Hauptbahnhof wurde ein 15-jähriges Mitglied der Gruppe von einem Mann attackiert und u.a. ins Gesicht geschlagen. Auf Englisch beleidigte der Täter die Reisegruppe aufgrund ihrer Herkunft. Er zerstörte außerdem das Handy des betroffenen 15-Jährigen.

Quelle: Presse

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