Chronik

Die Chronik informiert über rechtsmotivierte und rassistische Vorfälle in Sachsen. Genannt werden nicht nur Angriffe, sondern auch Vorfälle, wie Sachbeschädigungen, Schmierereien oder rechte Propagandaaktionen. Die Auflistung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die hier veröffentlichten Angriffe fließen auch in die Statistik ein. Nicht alle in die Statistik aufgenommene Angriffe finden sich jedoch in der Chronik wieder: Angriffe die nicht polizeibekannt sind, werden nicht veröffentlicht, ebensowenig Angriffe, die nicht bereits öffentlich sind und die Betroffenen dies nicht wünschen. Die Vorfälle können nach Landkreisen und Zeiträumen gefiltert betrachtet werden.

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Vorfall vom 8. Mai 2026 | Stadt Dresden

Dresden-Kaditz

Auto mit rechten Symbolen beschriftet

Unbekannte haben in der Nacht von Freitag auf Sonnabend, auf der Fechnerstraße ein Auto mit rechten Symbolen und Parolen beschriftet. Dabei brachten die Unbekannten eine weiße pulvrige Substanz auf das Auto auf und zeichneten in diese anschließend die Symbole und Parolen.

Quelle: Medieninformation PD Dresden, Nr. 229/26

Vorfall vom 7. Mai 2026 | Stadt Dresden

Dresden-Johannstadt

Verbotene Parolen gerufen

Eine Gruppe Männer wurde durch die Polizei gestellt, aus der verbotene Parolen gerufen wurden. Aus der Gruppe heraus wurden Hitlergrüße und Parolen gerufen. Vor Ort wurde ein 17-jähriger, ein 33-jähriger und ein 53-jähriger Mann durch die Polizei ermittelt. Eine Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen war die Folge.

Quelle: Medieninformation PD Dresden, Nr. 228/26

Vorfall vom 6. Mai 2026 | Stadt Dresden

Dresden - Wilsdruffer Vorstadt

Verfassungsfeindliche Parolen und Hitlergruß

In der Nähe der Schwimmhalle auf der Freiberger Straße skandierten am Abend des 6. Mai drei junge Männer nacheinander lautstark verfassungsfeindliche Parolen. Einer von ihnen zeigte zudem den Hitlergruß.

Quelle: Zeug*innenbericht

Vorfall vom 3. Mai 2026 | Stadt Dresden

Dresden-Dölzschen

Hakenkreuz und verbotene Parole geschmiert

An der Tharandter Straße haben Unbekannte ein etwa ein Meter großes Hakenkreuz sowie eine verbotene Parole an einen Fußgängertunnel geschmiert.

Quelle: Medieninformation der PD Dresden, Nr. 217/26

Vorfall vom 2. Mai 2026 | Stadt Dresden

Dresden - Johannstadt

Rassistische Beleidigung

Am Nachmittag wurde eine Person, die auf der Pfotenhauerstraße unterwegs war, von einem Mann mehrfach rassistisch beleidigt. Zudem zeigte er den Hitlergruß.

Quellen: Zeug*innenbericht

Vorfall vom 27. April 2026 | Stadt Dresden

Dresden - Äußere Neustadt

Hakenkreuzschmierereien

Unbekannte haben in der Nacht zum 27. April ein antifaschistische Graffiti im Alaunpark mit zwei großen Hakenkreuze in pinker Farbe übermalt.

Quelle: Zeug*innenbericht

Vorfall vom 27. April 2026 | Stadt Dresden

Dresden-Gorbitz

Rassistische Beleidigung

Eine Frau wurde mit drei Kindern an der Straßenbahnhaltestelle »Amalie-Dietrich-Platz« von einer 35-jährigen Frau rassistisch beleidigt, aufgrund ihrer vermeintlichen Herrkunft. Die Ermittlungen dazu, führt das Dezernat Staatsschutz.

Quelle: Medieninformation der PD Dresden, Nr. 218/26

Vorfall vom 27. April 2026 | Stadt Dresden

Dresden-Leuben

rassistische Beleidigung und versuchte Körperverletzung

Ein Ermittlungsverfahren wurde gegen einen 28-jährigen Mann eingeleitet. Dieser hatte eine 39-jährige Frau und ihren 13-jährigen Sohn rassistisch beleidigt und nach dem Jungen geschlagen. Der Junge blieb dabei aber unverletzt. Das Dezernat für Staatsschutz hat die Ermittlungen dazu aufgenommen.

Quelle: Medieninformation der PD Dresden, Nr. 209/26

Vorfall vom 26. April 2026 | Stadt Dresden

Dresden-Leuben

Mann rassistisch beleidigt

Das Dezernat für Staatsschutz der Dresdner Polizei ermittelt gegen gegen zwei Männer,wegen des Verdachts einer verhetzenden Beleidigung.Die beiden Männer beleidigten einen irakischen Staatsangehörigen rassistisch, aufgrund seiner vermeintlichen Herkunft. Der Vorfall ereignete sich auf einem Sportplatz an der Pirnaer Landstraße.

Quelle: Medieninformation der PD Dresden, Nr. 207/26

Vorfall vom 22. April 2026 | Stadt Dresden

Dresden - Äußere Neustadt

Antischwarze Beleidigung in der Straßenbahn

Zwei Reisende wurden in einer Straßenbahn von einer ebenfalls mitfahrenden Frau aufgrund ihrer Hautfarbe rassistisch beleidigt, woraufhin sie die Tram wieder verließen. Ein couragierter Mitfahrer informierte in der Folge die Polizei über den Vorfall.

Quelle: Zeug*in

Vorfall vom 17. April 2026 | Stadt Dresden

Dresden - Cossebaude

Rechte Schmierereien entdeckt

Am 17. April entdeckten Zeug*innen im Bereich mehrerer Bushaltestellen in Cossebaude verfassungsfeindliche Symbole sowie rechte Aufkleber, die u.a. an Straßenschildern und Laternenmasten angebracht waren.

Quellen: Zeug*innenbericht

Vorfall vom 14. April 2026 | Stadt Dresden

Dresden - Gohlis

Stolperstein beschmiert

Am 14. April entdeckten Zeug*innen, dass ein in Dresden Gohlis verlegter Stolperstein in Erinnerung an Karl Blochwitz von Unbekannten mit grüner Farbe beschmiert wurde.

Karl Blochwitz wurde am 3. April 1940 auf einem Militär-Schießstand in Biesnitz bei Leipzig von SS-Männern hingerichtet, nachdem er als Zeuge Jehovas den Kriegsdienst unter dem nationalsozialistischem Regime verweigert hatte.

Quelle: Zeug*innenbericht

Vorfall vom 8. April 2026 | Stadt Dresden

Dresden - Seevorstadt Ost

Frauen rassistisch beleidigt

Ein unbekannter Mann pöbelte am Nachmittag des 8. April unvermittelt zwei Frauen in Prager Straße an. Dabei äußerte er mehrfach rassistische Beleidigungen.

Quellen: Zeug*innenbericht

Vorfall vom 3. April 2026 | Stadt Dresden

Dresden - Seevorstadt

Hitlergruß gezeigt

Am Nachmittag des 3. April skandierte 47-jährige Person aus Finnland auf dem Vorplatz des Dresdner Hauptbahnhofs mehrfach den Hitlergruß. Auch beim Eintreffen von Polizeikräften setzte die alkoholisierte Person das Verhalten fort, woraufhin sie in Gewahrsam verbracht wurde. Die Polizei leitete zudem Ermittlungen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gegen sie ein.

Quelle: Polizeidirektion Dresden, 06.04.2026

Vorfall vom 23. März 2026 | Stadt Dresden

Dresden - Blasewitz

Jugendlicher nach volksverhetzenden Äußerungen gestellt

Polizeikräfte haben am Montag einen 17-jährigen Jugendlichen am Elberadweg gestellt, der zuvor volksverhetzende Parolen gerufen haben soll. Zeug*innen hatten die Polizei alarmiert, nachdem aus einer Jugendgruppe heraus entsprechende verbotene Aussagen geäußert worden waren. Gegen ihn wird nun wegen Volksverhetzung ermittelt.

Quelle: Polizeidirektion Dresden, 24.03.2026