Ausschreibung 22. November 2019

Projekt „Support für Betroffene rechter Gewalt“ sucht eine*n Berater*in in Dresden

Das Projekt „Support“ des RAA Sachsen e.V. unterstützt seit 2005 Betroffene rechtsmotivierter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, deren Angehörige sowie Zeug*innen. Zudem informieren wir regelmäßig über die Situation von Betroffenen in Sachsen und verweisen auf gesellschaftliche Zusammenhänge solcher Angriffe. Für das Projekt suchen wir zum nächst möglichen Zeitpunkt eine*n Berater*in in Dresden.

36136123223_0027efd0bd_w.jpg

RAA Sachsen e.V. hat es sich als landesweiter Träger zur Aufgabe gemacht, eine demokratische und tolerante Gesellschaft zu fördern. Dies betreiben wir aktiv in verschiedenen Arbeitsgebieten auf der praktischen und der politischen Ebene. Mit einem multiprofessionellen Team reagieren wir auf gesellschaftliche Prozesse, geben Denkanstöße und stehen als Partner für Kinder und Jugendliche, Fachkräfte der sozialen Arbeit, Betroffene rechter und rassistischer Gewalt, Schulen, gesellschaftliche Initiativen, Politik und weitere interessierte Menschen zur Verfügung. Die RAA Sachsen e.V. versteht sich selbst als Initiator, Motor, Berater, Helfer und Unterstützer.

Das Projekt Opferberatung „Support“ innerhalb des RAA Sachsen e.V. unterstützt seit 2005 Betroffene rechtsmotivierter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, deren Angehörige sowie Zeug*innen. Zudem informieren wir regelmäßig über die Situation von Betroffenen in Sachsen und verweisen auf gesellschaftliche Zusammenhänge solcher Angriffe. Damit leisten wir einen Beitrag für eine inklusive Gesellschaft, in der Formen der Ungleichwertigkeit entschlossen entgegengetreten wird.

Für das Projekt suchen wir zusätzlich zum nächst möglichen Zeitpunkt eine*n Berater*in Dresden.

Aufgaben des*r Berater*in:

  • psychosoziale Beratungstätigkeit Betroffener, deren Angehörigen und Zeug*innen

  • Betreuung und Begleitung in juristischen Zusammenhängen

  • Gremien- und gemeinwesenorientierte Arbeit

  • Netzwerkarbeit und Kooperation mit anderen Stellen und Akteuren

  • Öffentlichkeitsarbeit

  • Recherche und Dokumentation rechtsmotivierter Angriffe

  • Mitwirkung am Berichtswesen und der Statistik

Wir suchen eine/n Mitarbeiter*in mit möglichst folgendem Kompetenzprofil:

  • Hochschul- bzw. Fachhochschulabschluss in den Bereichen Sozialwissenschaften, Sozialpädagogik oder Soziale Arbeit bzw. adäquate Kenntnisse durch entsprechende Berufserfahrung im sozialpädagogischen / -arbeiterischen Bereich

  • Kenntnisse im Bereich Rechtsextremismus und Rassismus sowie der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (GMF)

  • Kenntnis von rechtlichen Grundlagen der Arbeit (Straf-, Sozial- und Ausländerrecht)

  • gute Kommunikations-, Handlungs- und Konfliktlösungsfähigkeiten

  • selbständiges, eigenverantwortliches Arbeiten

  • Einsatzbereitschaft, Flexibilität, Mobilität und Teamfähigkeit

Von Vorteil sind:

  • Fremdsprachenkenntnisse

  • Fahrerlaubnis aufgrund der aufsuchenden Beratungsarbeit

  • regionale Verankerung in beruflichen Zusammenhängen und fundierte Kenntnisse relevanter regionaler Strukturen

  • Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit Institutionen, Behörden, regionalen Trägern und Initiativen sowie sonstigen Gremien im Arbeitsfeld

  • Erfahrungen mit psychosozialer Beratung

Was wir bieten:

  • 25h-Beschäftigungsverhältnis als Elternzeitvertretung voraussichtlich bis Ende 2020

  • Vergütung angelehnt an TV-L, Entgeltgruppe 10

  • Arbeiten in einem 3er Team

  • Flache Hierarchien und viele Mitgestaltungsmöglichkeiten im Träger

  • Engagiertes und kreatives Gesamtteam

  • Flexible Arbeitszeiten

  • Entwicklungs- und Gestaltungsmöglichkeiten

Marginalisierte Perspektiven/eigene Diskriminierungserfahrungen stellen bei der Arbeit an der Seite von Betroffenen rechtsmotivierter Gewalt eine Ressource dar. Wir ermutigen deshalb insbesondere Migrant*innen, People of Color, Juden und Jüdinnen, Rom*nja und Sinte*zza sowie Schwarze Menschen und Muslim*innen zu einer Bewerbung.

Bitte richten Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen ausschließlich per E-Mail (max. 5 MB) bis zum 8. Dezember 2019 an:

bewerbung@raa-sachsen.de

Bewerbungsgespräche sind für den 16. Und 17. Dezember 2019 geplant. Die Besetzung der Stelle erfolgt als bald als möglich, vorbehaltlich der Zusage der Fördermittel durch den Mittelgeber. Das Projekt Opferberatung Support wird gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben“ sowie durch Mittel des Freistaat Sachsens.

Information zum Datenschutz

Ihre personenbezogenen Daten werden nur für den Zweck des Bewerbungsverfahrens verwendet und gespeichert. Eine Übermittlung an Dritte zu anderen als den genannten Zwecken findet nicht statt. Wir halten uns an die Grundsätze der Datenvermeidung und Datensparsamkeit. Nach Abschluss des Bewerbungsverfahrens werden Ihre Daten wieder gelöscht. Die temporäre Speicherung erfolgt unter Anwendung geeigneter technischer und organisatorischer Maßnahmen gemäß Art. 32 DSGVO um die Sicherheit Ihrer personenbezogenen Daten zu gewährleisten.

Alle Beiträge sehen