RAA Sachsen Opferberatung

Unterstützung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt

Aktuelles

Ausschreibung Onlineberatung

Der RAA Sachsen e.V. sucht für sein Projekt: „Support für Betroffene rechter Gewalt“ einen/eine zusätzliche/n Berater*in für sein Team „Onlineberatung“.

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Ringvorlesung & Praxiswerkstätten

“Inklusive Schule in der Migrationsgesellschaft: Handelnde Teilhabe für alle, aber wie?”

Die Schulen in Dresden und Sachsen stehen vor der Aufgabe, inklusive Schulen zu werden, das heißt das Recht aller Schüler*innen auf diskriminierungsfreie Bildung zu realisieren. Die Institution Schule in der Migrationsgesellschaft ist damit herausgefordert, bestehende Ordnungen, Routinen sowie das Verhältnis zwischen Voraussetzungen der Schüler*innen und institutionellen Erwartungen und Angeboten zu überprüfen und anzupassen. Die Situation an den Schulen ist jedoch durch einen gravierenden strukturellen Mangel an Lehrpersonal und Ressourcen gekennzeichnet, der die bisherige Bewältigung des Schulalltags eher erschwert anstatt die neuen Herausforderungen zu unterstützen.

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Call for volunteers/Freiwillige gesucht!

We are searching for new volunteers for our project Helpline Dresden.

language skills: English, German and Arabic

The Helpline Dresden is an emergency number which can be called in any urgent or dangerous situations. It doesn’t replace the general emergency system nor the work of the police, but it is supposed to ensure that people receive help, no matter their missing German language skills.

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Wir suchen neue Freiwillige für unser Projekt Helpline Dresden.

Sprachkenntnisse: Englisch, Deutsch und Arabisch

Die Helpline Dresden ist eine Notfalltelefonnummer, die in akuten Problem- oder Gefahrensituationen gewählt werden kann. Sie ersetzt nicht den Notruf der Polizei, soll jedoch sicherstellen, dass geringe oder fehlende Deutschkenntnisse nicht zu einer verzögerten Hilfe in Krisensituationen führen.

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Erinnerungsgang zum Todestag von Jorge Gomondai

Samstag, 6. April 2019 15:45 am ALAUNPLATZ

Am 6. April jährt sich der Todestag von Jorge Gomondai zum 28. Mal. Aus diesem Anlass finden in diesem Jahr mehrere Aktivitäten rund um das Gedenken an den mosambikanischen Vertragsarbeiter statt, der 1991 an den Folgen eines rassistischen Überfalls in Dresden starb. Diese beginnen mit einem ERINNERUNGSGANG DURCH DIE DRESDNER NEUSTADT,* an denen Orte aufgesucht werden, die bereits Tage vor der Tat Schauplätze rechter Gewalt waren.

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Pressemitteilung zur Statistik 2018

317 rechtsmotivierte und rassistische Angriffe in Sachsen mit mindestens 481 Betroffenen – Anstieg der Angriffe von 229 um 38% - ein Mensch wurde getötet.

„Dieser Anstieg ist unter anderem auf die Ereignisse im Sommer in Chemnitz zurückzuführen. Mehrere tausend Rassist*innen, Rechte und Neonazis gingen mehrere Tage in Chemnitz auf die Straße. Bei Demonstrationen von AfD, Pro Chemnitz und Pegida instrumentalisierten sie die Tötung eines Menschen um gegen Geflüchtete, Migrant*innen, Linke und Medien zu hetzen und Gewalt auszuüben. Es häuften sich rassistisch motivierte Attacken in der Stadt, und es kam zu Anschlägen auf Restaurants. Eine Gruppe von Neonazis ging sogar als „Bürgerwehr“ gegen Migrant*innen vor, bis sie wegen des Verdachts der Bildung einer rechtsterroristischen Vereinigung festgenommen wurden.“ erläutert Andrea Hübler, Fachreferentin im Projekt Support für Betroffene rechter Gewalt des RAA Sachsen e.V., die Zunahme der Gewalt.

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Rechtsmotivierte und rassistische Gewalt in Sachen 2018

Jährlich veröffentlicht die Opferberatung "Support" des RAA Sachsen e.V. ihre Statistik zu rechtsmotivierten und rassistischen Angriffen in Sachsen und zu den Beratungsfällen der Opferberatung.

Im Jahr 2018 zählten die Opferberatungsstellen in Sachsen 317 Angriffe. Damit stieg die Zahl der Angriffe im Vergleich zum Vorjahr (229) um ca. 38 %. Von diesen 317 Angriffen sind 481 Personen direkt betroffen gewesen.

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Warum wir den Aufruf „Polizeigesetz stoppen“ unterstützen

Der RAA Sachsen e.V. schließt sich der Kritik am durch die Landesregierung eingebrachten Gesetzesentwurf für ein neues Polizeivollzugsdienstgesetz und Polizeibehördengesetz an und unterzeichnet den Aufruf des Bündnisses „Polizeigesetz stoppen!“

  1. Weil der Schutz der Berufsgeheimnisträger eingeschränkt wird
  2. Weil Racial Profiling begünstigt wird
  3. Weil die Rechtssicherheit verletzt wird

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