589 Einträge in der Chronik

: Dresden Friedrichstadt (Stadt Dresden)

Rassistischer Angriff in der Straßenbahn

Am Sonntagnachmittag waren eine 38-jähirge Frau sowie ein 53-jähriger Mann, beide ägyptischer Herkunft, in einer Straßenbahn der Linie 2 in Richtung Gorbitz unterwegs. In Höhe der Haltestelle Bahnhof Mitte traten zwei Männer an sie heran und begannen sie rassistisch zu beleidigen. Doch es blieb nicht nur bei Worten: Die Männer schlugen auf das Paar ein, wobei sie die 38-Jährige verletzten. Weitere Fahrgäste wurden nun auf die Situation aufmerksam und eilten den Betroffenen zur Hilfe. Sie alarmierten die Polizei und konnten einen der Täter (45) bis zu deren Eintreffen festhalten.

Quelle: Polizei, Presse

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: Dresden / Sächsische Schweiz (Stadt Dresden)

Alltäglicher Rassismus

In einem Artikel der Sächsischen Zeitung schildert ein 28-jähriger Medizinstudent aus Syrien seine Erfahrungen mit Alltagsrassismus in Sachsen. Beosnders in Erinnerung blieben dem 28-Jährigen zwei Vorfälle:

Mitte September war er mit einer Freundin in der Sächsischen Schweiz zum Wandern unterwegs, als sie in einer Gaststätte einkehrten, um ein Bier zu trinken. Auf ihre Bestellung erhielten sie von der Kellnerin die Antwort, dass sie ihnen kein Bier geben könne. Als die beiden die Kellnerin fragten, warum sie denn kein Bier erhalten würden, antwortete diese: "Einfach so".

Ein weiterer Vorfall ereignete sich in der Dresdner Innenstadt: Der 28-Jährige verließ gerade die Sparkasse am Altmarkt und telefonierte auf arbaisch mit seinem Bruder, als ein unbekannter Fahrradfahrer an ihm vorbei fuhr, ihn anspuckte und dabei "Deutschland den Deutschen" skandierte.

In Erinnerung blieb ihm außerdem, dass in beiden Fällen niemand auf die Situation reagierte oder Partei für ihn ergriff.

Quelle: Presse

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: Dresden Blasewitz (Stadt Dresden)

Rassitischer Übergriff in Straßenbahn

Im Bereich der Haltestelle Schillerplatz beleidigte ein unbekannter, ca. 50 bis 60 Jahre alter Mann eine 25-jährige Studentin ägyptischer Herkunft. Als diese in eine Straßenbahn der Linie 12 stieg, folgte ihr der Mann und forderte sie auf Deutschland zu verlassen. Im Folgenden bedrängte der Mann die Studentin weiter und versuchte ihr das Telefon aus der Hand zu reißen. Beamt*innen des Staatsschutzes haben die Ermittlungen in dem Fall übernommen.

Quelle: Polizei, Presse

 

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: Dresden Seevorstadt West (Stadt Dresden)

Angriff und Pöbelein nach PEGIDA-Demonstration

Nach Beendigung der PEGIDA-Demonstration und den Gegenprotesten kam es im Bereich des Wiener Platzes zu einer Konfrontation von PEGIDA-Teilnehmer*innen und Gegendemonstrant*innen. Ausgehend von einer verbalen Auseinandersetzung versuchte eine ehmalige Teilnehmerin von PEGIDA einen Gegendemonstranten mit einem Regenschirm zu attackieren - dieser setzte sich gegen den Angriff zu Wehr.

In Folge des Angriffs wurde eine Spontandemonstration unter dem Motto "Kein Bock auf Nazis" angemeldet, welche sich wiederrum verbalen Anfeindungen ausgesetzt sah. Einer der Pöbler zeigte gegenüber der Versammlung sogar den Hitlergruß. Gegen ihn wird nun wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ermittelt.

Quelle: Polizei, Augenzeug*innenbericht

 

 

 

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: Dresden Tolkewitz (Stadt Dresden)

Mädchen aus Afghanistan in Straßenbahn angegriffen

Ein 17-jähriges Mädchen afghanischer Herkunft stieg am Montagnachmittag in Tolkewitz in eine Straßenbahn der Linie 4, woraufhin sie von einem bisher unbekannten Mann angesprochen wurde. Nach kurzer Zeit trat der ca. 30 bis 35 Jahre alte Unbekannte der 17-Jährigen gegen den Unterschenkel und beleidigte sie mit Gesten und Worten. Anschließend verließ er die Straßenbahn.

Quelle: Polizei, Presse

 

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: Dresden Innere Altstadt (Stadt Dresden)

Übergriff bei PEGIDA-Demonstration

Als eine 21-jährige Passantin den Demostrationszug von PEGIDA durchquerte, wurde sie von mehreren Personen umzingelt und berängt. Einsatzkräfte der Polizei wurden auf die Auseinandersetzung aufmerksam und enfernten die jungen Frau aus der Versammlung. Überrascht vom unvermittelten Eingreifen der Polizei wehrte sich die Frau gegen die Maßnahme, woraufhin sie zu Boden gebracht und in Handschellen abegführt wurde. Im Kontext des Geschehens wurden Anzeigen wegen Beleidigung und versuchter Körpervereltzung aufgenommen.

Quelle: Polizei, Augenzeug*innenberichte

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: Dresden Innere Altstadt (Stadt Dresden)

Versammlungsverbot für Haverbeck-Stand

Am Montagabend verboten Polizeibeamt*innen und Mitarbeiter*innen des Ordnungsamtes einen Stand der Heidenauer Wellenlänge, der für die Freilassung der verurteilten Holocaustleugner*in Ursula Haverbeck werben sollte. Schon im Vorfeld der Versammlung hatte sich das Ordnungsamt Auslagematerial des Standes zuschicken lassen, um dieses auf den Verdacht der Volksverhetzung zu überprüfen. Bei einer ersten Sichtung stellte sich heraus, dass mit mindestens einer Broschüre volksverhetzende Inhalte verbreitet werden. In dieser war nicht nur ein Hakenkreuz zu finden, sondern auch eine Coullage, die den Holocaust leugnet.

Quelle: Polizei

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: Dresden Gorbitz (Stadt Dresden)

Einschusslöcher in Wohnungsfenstern eines Geflüchteten

Am Sonntagabend machte ein 30-jähriger Mann eritreischer Herkunft eine besorgniseregende Entdeckung: Im fünften Stock einer dezentralen Unterkunft für Geflüchtete stellte er drei Einschusslöcher in zwei Fenstern seiner Wohnung fest. Glücklicherweise durchdrangen die Schüsse jedoch nur die Außenverglasung der Fenster. Das Dezernat Staatsschutz hat die Ermittlungen in dem Fall aufgenommen.

Quelle: Polizei, Presse

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: Dresden Innere Altstadt (Stadt Dresden)

Rechte behindern Dreh eines Musikvideos

Im Rahmen der Gegenaktivitäten zum "Europa-Nostra"-Festival der Identitären Bewegung lud die Gruppe Singasylum für den Samsatgnachmittag öffentlich zu einem Videodreh auf den Theaterplatz ein. Von diesem Aufruf fühlten sich auch ca. ein Dutzend Rechte angesprochen. Mit Deutschlandfahnen, Plakaten (u.a. "Singen für Mörder und Vergewaltiger") sowie Sprechchören versuchten sie den Videodreh in unmittelbarer Nähe zu stören. Unterstützung erhielten sie dabei von einer Blaskapelle, die die Aufnahme des Videos durch das Spielen der deutschen Nationalhymne behinderte. Nachdem Polizist*innen am Ort des Geschehens eintrafen, verflüchtigte sich die Gruppe langsam und der Videodreh konnte erfolgreich abgeschlossen werden.

Quelle: Polizei, Betroffenenbericht, Zeug*innenberichte

 

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: Dresden Seevorstadt Ost (Stadt Dresden)

Provokationen und Behinderung von Journalist*innen bei Festival der Identitären Bewegung

Beim "Europa Nostra"-Festival der Identitären Bewegungen auf der Cockerwiese an der Lennéstraße kam es zu mehreren Zwischenfällen.

Auf dem Festivalgelände versuchten zunächst mehrere Teilnehmer*innen der Veranstaltung fünf Journalist*innen an Fotoaufnahmen zu hindern. Dazu bedrängten sie die Journalist*innen und griffen in Richtung der Objektive ihrer Kameras. Die Polizei schritt zügig ein und stellte die Personalien von fünf Männern und einer Frau fest. Gegen sie wird wegen des Verdachts der Nötigung ermittelt.

Auch außerhalb des Geländes gingen Teilnehmer*innen des Festivals gegen in ihren Augen missliebige Personen vor. So bewegten sich mehrmals größere Gruppen in Richtung des Gegenprotestes und versuchten diesen durch Provokationen zu stören. In einem Fall kam es dabei auch zu einem körperlichen Übregriff durch Teilnehmer*innen der rechten Veranstaltung.

Quelle: Polizei, Presse, Zeug*innenberichte

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