418 Einträge in der Chronik

: Wurzen/Eilenburg (Nordsachsen)

Rechte und Nazis bei den Kommunalwahlen

Bei den Stadtratswahlen am 26. Mai 2019 werden im Landkreis Leipzig neben der AfD noch weitere rechte Optionen auf den Wahllisten stehen. In Wurzen tritt das Neue Forum Wurzen (NFW) zur Wahl an, auf dessen Listenplatz 5 der rechte Kampfsportler und Hooligan Benjamin Brinsa zu finden ist. Das NFW hat in den letzten Jahren wiederholt rechte Demonstrationen in der Stadt organisiert und vor allem der Netzwerk für demokratische Kultur e.V. war immer wieder Angriffen ausgesetzt. 

In Eilenburg tritt der Freigeist e.V. Eilenburg zur Wahl an. Auf deren Webseite ist zu lesen, der Verein stünde für "ein tolerantes Weltbild" und sei gegen "Extremismus". Der bereits seit 2014 im Stadtrat sitzende und im Verein aktive Max Seehaus trainiert jedoch regelmäßig u.a. mit Brinsa und anderen Hooligans und Nazis im Imperium Gym in Leipzig. Weitere Mitglieder des Vereins waren am Überfall auf Connewitz im Januar 2016 beteiligt. Der Verein engagiert sich vor allem im sozialen Bereich, organisiert Osterfeuer, Fußballturniere und plant ein Kinderfest auf dem Markt der Stadt. 

Quelle: Presse, Social Media

 

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: Oschatz (Nordsachsen)

Person geschlagen

Laut einer kleinen Anfrage der Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz zu rechten Straftaten in Sachsen wurde in Oschatz eine Person aus Indien geschlagen. Die Polizei ermittelt wegen Körperverletzung. 

Quelle: Kleine Anfrage

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: Taucha (Nordsachsen)

Hakenkreuz an TRAM

"Unbekannte bringen an der Scheibe der TRAM 7 ein Hakenkreuz an. Dieses wurde gegen 14 Uhr bei einer Fahrt Richtung Böhlitz-Ehrenberg bemerkt."

Quelle: Chronik.LE

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: Taucha (Nordsachsen)

Abschied mit Hitlergruß

Zur Mittagszeit fuhren drei Personen mit der S-Bahn von Leipzig Richtung Eilenburg. Ein Mann aus der Gruppe verabschiedete sich beim Ausstieg in Taucha mit dem Zeigen des Hitlergrußes. Die beiden anderen fuhren in Richtung Eilenburg weiter. 

Quelle: AugenzeugInnen

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: Eilenburg (Nordsachsen)

"Afghanen dürfen hier nicht rein"

In den Sprachen Paschtu und Dari wurde auf einem Zettel an einem Eilenburger Getränkemarkt mitgeteilt, dass Afghanen den Laden nicht betreten dürften. Der Zettel habe sich laut Markinhaberin Helga L. nur an zwei bestimmte Afghanen gerichtet, die davor bei ihr geklaut hätten. In den sozialen Medien aber sorgte das pauschal anmutende Betretungsverbot für Empörung. 

Quelle: Presse

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: Torgau (Nordsachsen)

Torgauer Bürgermeisterin (CDU) via Facebook bedroht

Romina Barth, Torgauer CDU-Bürgermeisterin, will über soziale Netzwerke eigentlich Bürgernähe herstellen - wird dort aber immer wieder von Neonazis und anderen Rechten bedroht und beschimpft. Dort heißt es unter anderem: "Wir stürmen dein Rathaus, du F****!". Auch gegen Asylsuchende wird gehetzt: "Wir haben die Schnauze voll von Dreck, Müll und Asylanten!" Auch der Nazi-Code "88" (steht für "Heil Hitler") wurde benutzt.

Quelle: Presse

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: Torgau/Leipzig (Nordsachsen)

Urteil nach Mordversuch

In Fall des versuchten Mordes an einem Syrer am 7. Juli 2017 im nordsächsischen Torgau ist nun am Landgericht Leipzig ein Urteil gesprochen worden. Der Angeklagte Kenneth E. wurde wegen versuchten Mordes in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung zu 13 Jahren Haft und anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt, das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Der betroffene Syrer wurde damals von zwei Kugeln aus geringer Entfernung im Oberkörper getroffen und überlebte nur knapp. Der vorsitzende Richter Jagenlauf kam auch zu dem Schluss, dass der Angeklagte rechtes Gedankengut vertrete, bereits bei der Hausdurchsuchung im Verlauf der Ermittlungen wurden Gegenstände mit Hitler-Motiven gefunden. Auch einige Zeugen traten in rechter Szenekleidung vor Gericht auf. Ob seine Gesinnung letztendlich aber ausschlaggebend für die Tat war, sei nicht abschließend zu klären gewesen und konnte deswegen nicht als strafverschärfend gewertet werden. 

Quelle: Presse

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: Delitzsch (Nordsachsen)

Körperverletzung in Delitzsch

Laut einer kleinen Anfrage der sächsischen Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz wurde eine deutsche Person in Delitzsch geschlagen. Die Polizei wertet den Angriff als "fremdenfeindlich" und ermittelt wegen Körperverletzung.

Quelle: Kleine Anfrage

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: Oschatz (Nordsachsen)

Afghane angegriffen

Laut einer kleinen Anfrage der sächsischen Landtagsabgeordneten Kerstin Köditz eine Person aus Afghanistan im nordsächsischen Oschatz geschlagen. Die Polizei wertet den Vorfall als "fremdenfeindlich" und ermittelt wegen Körperverletzung. 

Quelle: Kleine Anfrage

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: Krostitz (Nordsachsen)

Hakenkreuz in Krostitz

Direkt neben an der B2 besprühten unbekannte Täter einen Altglascontainer mit einem großen Hakenkreuz. 

Quelle: Polizei

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