136 Einträge in der Chronik

: Radebeul (LK Meißen)

Rassistischer Angriff an Haltestelle

Gemeinsam mit einer 35-jährigen Frau verließen am Samstagabend gegen 22 Uhr vier Männer und eine Frau einen Ersatzlinienbus der Linie 4 an der Haltestelle Gerhard-Hauptmann-Straße. In der Folge wurde die Frau unmittelbar aus der Gruppe attackiert und verletzt. Einer der Männer trug bei dem Angriff ein T-Shirt mit der Aufschrift "White People Germany". Aufrgrund der Umstände der Tat will die Polizei ein "fremdenfeindliches Motiv" nicht ausschließen.

Quelle: Polizei, Presse

 

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: Riesa (LK Meißen)

Hitlergruß gegen Anti-AfD-Kundgebung

Am Rande einer Kundgebung gegen den AfD-Bundesparteitag zeigte ein 29-jähriger Mann aus einer Gruppe heraus den Hitlergruß in Richtung der Protestierenden.

Quelle: Polizei

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: Großenhain (LK Meißen)

Hitlergruß an Tankstelle gezeigt

An einer Tankstelle auf der Elsterwerdaer Straße zeigte ein 30-jähriger Mann den Hitlergruß in Richtung von anwesenden Polizeibeamt*innen.

Quelle: Presse

 

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: Nossen (LK Meißen)

Hakenkreuz in Auto geritzt

Bisher Unbekannte haben im Ortsteil Rüsseina ein ca. zehn mal zehn Zentimeter großes Hakenkreuz in die Heckklappe eines nicht für den Straßenverkehr zugelassenen Autos geritzt. Vermutlich handelt es sich bei den Täter*innen um eine Gruppe Jugendlicher. Diese soll nach Zeug*innenaussagen in der vorangegangen Nacht mit dem Auto herumgefahren sein und dieses anschließend auf das Dach gelegt haben.

Quelle: Polizei

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: Coswig (LK Meißen)

Hakenkreuze an Gartenhaus geschmiert

In der Zeit zwischen dem 3. und 6. Oktober haben Unbekannte den Garten einer aus Russland stammenden Familie verwüstet. Die Täter*innen zertrampelten die Bete und rissen Pflanzen aus dem Boden, außerdem besprühten sie die Laube mit zwei Hakenkreuzen und den Worten "AUS" und "MORD".

Quelle: Polizei

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: Riesa (LK Meißen)

Antisemitische Parolen skandiert

Aufgrund von geöffneten Fenstern hörten Passant*innen am Sonntagnachtmittag auf dem Amselweg, wie ein Mann in seiner Wohnung lautstark antisemitische Parolen skandierte. In der Folge stellte die Polizei den 34-Jährigen in seiner Wohnung fest. Gegen ihn wird nun wegen Volksverhetzung ermittelt.

Quelle: Polizei

 

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: Riesa (LK Meißen)

Rassistische "Schutzzonen"-Streife der NPD

Wie schon am 27. Juli im Dresdner Stadtteil Gorbitz führte die NPD am Montag nun auch in Riesa eine "Schutzzonen"-Streife durch. Nach Eigenauskunft seien Mitglieder und Sympathisant*innen der Partei den ganzen Tag mit einem Fahrzeug präsent gewesen, um eine "mobile Schutzzone" in einem vermeintlich von "Ausländern dominierte[n] Brennpunkt" zu errichten.

Beamt*innen des Dresdner Staatsschutzes sowie des Polizeilichen Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrums werteten die Aktion als Gründung einer Bürgerwehr, die nicht in Einklang mit dem staatlichen Gewaltmonopol zu bringen sei. Im Nachgang der Streife richteten sie sich daher mit einer Gefährderansprache an den NPD-Landesvorsitzenden Jens Baur.

Quelle: Polizei, Presse

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: Radebeul (LK Meißen)

Rechte Schmierereien am Elberadweg

Wie aus einem Bericht der Sächsischen Zeitung vom 14. Juni hervorgeht, haben Unbekannte Anfang Juni mehrere rechte Schmierereien im Umfeld einer Bankgruppe am Elberadweg hinterlassen. Zum einen wurde ein Hinweisschild mit dem Wort "Heil" sowie der Zahl "88" beschmiert - die 88 wird in der rechten Szene als Zahlencode für die Parole "Heil Hitler" verwendet. Auf eine der Bänke schmierten die Unbekannten außerdem das Wolfsangel-Symbol. Dieses diente seit 1980 als Erkennungszeichen der "Jungen Front", bis diese 1982 als Jugendorganisation der "Volkssozialistischen Bewegung Deutschlands" gemeinsam mit ihr verboten wurde.

Quelle: Presse  

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: Zeithain (LK Meißen)

Hakenkreuzgraffiti in Bahnunterführung

Im Zeithainer Ortsteil Röderau-Bobersen sprühten Unbekannte mit blauer und roter Farbe mehrere Hakenkreuze und SS-Runen an die Wände der Bahnunterführung auf der Zeithainer Straße. Die Symbole hatten jeweils eine Größe von ca. 50 mal 50 Zentimetern.

Quelle: Polizei

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: Nossen (LK Meißen)

Fremdenfeindliche Beleidigungen am Arbeitsplatz

Wie aus einem Bericht der Sächsischen Zeitung vom 24. März 2018 hervorgeht, wurde ein aus dem Kosovo stammender Mann während seines Leiharbeitsverhältnisses bei der Firma Schollglas von einer Betriebsrätin ohne Anlass als "Kanake" beschimpft. Mindestens zwei weitere Kollegen hätten ihn in der Folge außerdem als "scheiß billigen Arbeiter" bezeichnet. 

Der Betroffene entschied sich, die Vorfälle aus dem Zeitraum Oktober 2017 bis Februar 2018 zu veröffentlichen, nachdem die Sächsische Zeitung am 15. Februar 2018 über fremdenfeindliche Aufkleber bei der Firma Schollglas berichtete. Diese wurden im Zuge eines monatlichen Produktionsrundgangs in einem Bereich der Firma festgestellt.

Quelle: Presse

 

 

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