Dokumentation der Bündnisaktivitäten

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Erstes Treffen des Bündnisses gegen Antisemitismus in Dresden und Ostsachsen

Nach einer halbjährigen Planungs- und Antragsphase kamen am 6. Oktober 17 Vertreter*innen der jüdischen Community und der Zivilgesellschaft zum ersten Treffen des "Bündnisses gegen Antisemitismus in Dresden und Ostsachsen" zusammen.

Bei Kaffee, Kuchen und koscheren Snacks standen zunächst das gegenseitige Kennenlernen der Bündnismitglieder und die Vorstellung des Projektentwurfs im Vordergrund. Im Anschluss ging die Arbeit des Bündnisses sodann richtig los: In drei verschiedenen Arbeitsgruppen legten wir nicht nur die Grundlage für die analoge und digitale Struktur unserer Arbeit, sondern diskutierten auch über Weiterbildungsbedarfe im Bündnis, mögliche Veranstaltungsformate sowie über die Aufnahme weiterer Vereine und Initiativen in unseren Zusammenschluss. Mit dem Austausch über die Ergebnisse der Gruppenarbeit und ersten verbindlichen Verabredungen ging das Treffen schließlich zu Ende.

Das Fazit des Tages: Schon jetzt engagieren sich in Dresden und Ostsachsen zahlreiche Akteur*innen im Kampf gegen Antisemitismus und sammeln dabei täglich wertvolle Erfahrungen und Expertisen. Um dem derzeit wieder grassierenden Antisemitismus effektiv begegnen zu können, bedarf es jedoch einer gesamtgesellschaftlichen Anstrengung. Und zu dieser will das Bündnis seinen Teil beitragen: Es will das Wissen und die Angebote seiner Mitglieder bündeln und verstärken und zugleich eigene Formate im Kampf gegen den Antisemitismus entwickeln. Mit dieser Perspektive schauen wir zuversichtlich in die Zukunft und freuen uns auf den weiteren Austausch.

PS: Einen besonderen Dank möchten wir an das Herbert-Wehner-Bildungswerk und das Kulturbüro Sachsen aussprechen. Die toll ausgestatteten Räume und die sehr gute Beratung und Begleitung bei der Planung und Durchführung des Treffens haben wesentlich zu dessen Erfolg beigetragen.