Aktuelles
Redebeitrag
Rede der Opferberatung Dresden des RAA Sachsen e.V. auf der Kundgebung in Gedenken an Jorge Gomondai am 06. April 1013
Liebe Freund_innen, liebe Anwesende,
wie jedes Jahr im April treffen wir uns hier an diesem Platz um Jorge Gomondai zu gedenken. Am 31.03.1991 – vor inzwischen 22 Jahren – wurde er in einer Straßenbahn rassistisch beleidigt, bedroht und angegriffen. Im Zuge dieses Angriffs stürzte er aus der fahrenden Bahn und verletzte sich dabei schwer. Aus dem Koma erwachte er nicht mehr, er verstarb einige Tage später.
Pressemitteilung
"Die Bundesregierung muss Verantwortung für eine dauerhafte Förderung des Engagements gegen Rechtsextremismus übernehmen."
Gutachten im Auftrag von Verbänden, Gewerkschaften und Initiativen erklärt dauerhafte Förderung für verfassungsrechtlich möglich. Fehlende Kontinuität in staatlicher Unterstützung für Initiativen stärkt Neonazis und Demokratieverdrossenheit.
Pressemitteilung zur Jahresstatistik
155 rechtsmotivierte und rassistische Angriffe im Jahr 2012 in Sachsen
Mindestens jeden dritten Tag ereignete sich nach der Statistik der Beratungsstellen für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt des RAA Sachsen e.V. ein rechtsmotivierter oder rassistischer Angriff im Freistaat. Von 155 Angriffen im Jahr 2012 waren 215 Menschen direkt betroffen. In die Statistik fließen ausschließlich Gewaltdelikte ein.
Stellenausschreibung
Beraterin / Berater in der Opferberatungsstelle Chemnitz
Im Rahmen einer Elternzeitvertretung ist im Projekt Opferberatung – Unterstützung für Betroffene rechtsmotivierter und rassistischer Gewalt des RAA Sachsen e.V. ist ab 01.Mai 2013 bis 31. Dezember 2013 (Verlängerungsoption bis 31.12.2014) eine Teilzeitstelle in Chemnitz zu besetzen.
Pressemitteilung Netzwerk Tolerantes Sachsen
Dresden, 11. Februar 2013
Das Netzwerks Tolerantes Sachsen zur Abwicklung von Projektschultagen des Netzwerks für Demokratie und Courage
Erste drastische Auswirkungen der Mittelkürzungen für sächsische Initiativen im Landesprogramm Weltoffenes Sachsen
Die mit Haushaltsbeschluss von Dezember 2012 von CDU und FDP vorgenommenen Mittelkürzungen im Landesprogramm Weltoffenes Sachsen für Initiativen zur Demokratieentwicklung führen jetzt zu ersten Schließungen. Das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC), von Anbeginn Mitglied im Netzwerk Tolerantes Sachsen, ist der erste Träger, der die massiven Kürzungen der Staatsregierung im Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen“ zu spüren bekommt. Das NDC muss sein Büro in Leipzig schließen und kann für große Teile Sachsens damit keine Projektschultage mehr anbieten.
