343 Einträge in der Chronik

: Dölitz (Stadt Leipzig)

Nazi-Devotionalien auf Agra-Flohmarkt

Auf dem regelmäßig in Leipzig stattfindenden Agra-Flohmarkt verkauft ein 46-jähriger Mann an seinem Stand Kerzen, auf denen Hakenkreuze zu erkennen sind. Des Weiteren hat er mehrere Bilder von Adolf Hitler im Angebot. Ein Flohmarktbesucher meldet diese Nazi-Devotionalien der Polizei. Als diese eintrifft, hatte der Verkäufer die Nazi-Symbole größtenteils abgeklebt. Die Polizei ermittelt nun wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Quelle: ChronikLE, Tag24, Pressemitteilung der Polizei

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: Probstheida (Stadt Leipzig)

Rassistische und antisemitische Sprechchöre bei Stadtderby

Beim Stadtderby des 1. FC Lokomotive Leipzig gegen die BSG Chemie Leipzig im Bruno-Plache-Stadion kommt es zu rassistischen und antisemitischen Sprechchören von Seiten der Lok-Fans. Dabei ertönt in der ersten Halbzeit der Ruf "Türken, Zigeuner und Juden - Ultras Chemie" durch das Stadion. In einer Unterbrechung in der zweiten Hälfte rufen einige Fans "Juden Chemie".

Quelle: Chronik.LE

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: Plagwitz (Stadt Leipzig)

Antisemitische Aufkleber vor Stadtderby verklebt

Im Vorfeld des Fußballspiels zwischen Lok Leipzig und Chemie Leipzig sind weitere antisemitische Aufkleber, die sich gegen Chemie Leipzig richten, in Leipziger Stadtteil Plagwitz aufgetaucht. Die Aufkleber sind mit der Abkürzung "ACAJ", welche für "All Chemiker Are Jews" steht, versehen.

Quelle: Chronik.LE

 

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: Stadt Leipzig (Stadt Leipzig)

Leipziger Jura Professor träumt von "weißem" Europa

Der Leipziger Prof. für Rechtswissenschaften Thomas Rauscher veröffentlicht auf seinem Twitteraccount einen Beitrag über die ultranationalistische Unabhängigskeitsdemonstration in Polen. Zu der Demonstration hatten u.a. auch mehrere polnische Neonazi-Gruppierungen aufgerufen. Die Forderungen der Demonstration nach einem "weißen Europa bürgerlicher Nationen", sei auch für Rauscher ein "wunderbares Ziel".

Quelle: Twitter, Facebook

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: Stadt Leipzig (Stadt Leipzig)

Antisemitisches Bild vor Stadt Derby

Im Vorfeld der Begegnung zwischen Chemie Leipzig und Lok Leipzig am 22. November 2017 wird in sozialen Netzwerken ein Bild verbreitet, auf welchem Anne Frank in einem Chemie-Trikot zu sehen ist. Weiterhin wird angedeutet, dass sich Anne Frank bereits auf die Begegnung mit Lok Leipzig freuen würde. In diesem Kontext kann das in sozialen Netzwerken verbreitete Bild als Verharmlosung des Nationalsozialismus bzw. als eine positive Bezugnahme auf diesen gesehen werden. Abgerundet wird das Bild durch den Schriftzug "JDN CHM", die Kurzform für: "Juden Chemie". Ähnliche Aufkleber verbreiteten bereits die neonazistischen Fanszenen von Lazio Rom und Borussia Dortmund. Für den Verein Lok Leipzig ist dies nicht der erste antisemitische Vorfall, immer wieder fällt die Fanszene von Lok Leipzig durch antisemitische Inhalte auf.

Quelle: LVZ, Facebook

 

 

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: Leipzig Südvorstadt (Stadt Leipzig)

Neonazis grölen und randalieren in der Südvorstadt

In der Nacht von Dienstag zu Mittwoch gegen 0:30 Uhr ziehen zwei Neonazis grölend und randalierend durch die Leipziger Südvorstadt. An einer Baustelle am Steinplatz werfen sie Absperrungen einer Baustelle um. Dabei rufen sie laut neonazistische Parolen wie "Sieg Heil", "Arbeit macht frei", "Wir sind zu zweit allzeit
bereit", "Kommt runter scheiß Antifa", "Warum kommt hier keiner von den
scheiß Zecken raus", "Wo bleiben die Bullen" und immer wieder "Ahu".

Quelle: Chronik.LE

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: Leipzig-Liebertwolkwitz (Stadt Leipzig)

Neonazi-Sticker in Liebertwolkwitz

Im Leipziger Stadtteil Liebertwolkwitz wurde um das Wochenende herum in großem Ausmaß neonazistische Propaganda verklebt. In der Bornaer Straße sowie an der Straße "Zum Wasserturm" klebten am Montag etwa 15 DIN-A5-große Sticker der JN mit der Parole "Nationaler Sozialismus jetzt". In Meusdorf wurden gleichartige Aufkleber auf dem Schwarzenbergweg verklebt. Bereits am Vorabend sind im Bereich Günzstraße sowie Papiermühlstraße jeweils etwa 40 Sticker von verschiedenen neonazistischen Organisationen, Kampagnen und Versandhandeln bemerkt worden.

Quelle: Chronik.LE

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: Stadt Leipzig (Stadt Leipzig)

Gefährliche Körperverletzung

Am Leipziger Hauptbahnhof kam es am 15.10 zu einer gefährlichen Körperverletzung, die nach Polizeiangaben rassistisch motiviert war. Eine Perseon wurde leicht verletzt.

Quelle: Parlamentsanfrage Kerstin Köditz

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: Leipzig-Neustadt-Neuschönefeld (Stadt Leipzig)

Antisemitische Graffiti auf der Eisenbahnstraße

Auf Eisenbahnstraße werden an einem in Renovierung befindlichen Ladengeschäft mehrere antisemitische Graffiti gesprüht. Über mehrere Schaufenster stehen die Worte „Jude“, „Rolex“, „Schindlers Liste“ und ein angedeuteter Davidstern. Gerade die Anbringung an ein Ladengeschäft erinnern an die Attacken und Boykott-Aufforderungen der Nationalsozialisten. Am 1. April 1933 standen überall in deutschen Städten uniformierte, teils auch bewaffnete SA-, HJ- und Stahlhelm-Posten vor jüdischen Geschäften, Arztpraxen und Anwaltskanzleien und hinderten etwaige Kunden den ganzen Tag daran, diese zu betreten. Schilder und Plakate forderten: "Deutsche! Wehrt euch! Kauft nicht bei(m) Juden! – Die Juden sind unser Unglück! - Meidet jüdische Ärzte! – Geht nicht zu jüdischen Rechtsanwälten!" Der Boykott war der Anfang, der in der Shoah endenden, Judenvertreibung- und vernichtung durch die Nationalsozialisten.

Quelle: Chronik.LE

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: Universität Leipzig (Stadt Leipzig)

Plakate und Flyer der Identitären Bewegung an der Universität Leipzig verteilt

Mitglieder der "Identitären Bewegung" legen Flyer und A5-Plakate am Infopunkt und in den Flyerständern im Neuen Augusteum am Campus der Universität am Augustusplatz aus. Auf einem sind im Vordergrund der Slogan "Deutschlands Zukunft" und im Hintergrund Menschen mit Burkas zu sehen. Auf der Rückseite wird erklärt, warum der Islam angeblich nicht zu Deutschland gehöre.

Quelle: Chronik.LE

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