RAA Sachsen - Opferberatung
Workshops in Schulen
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Unsere Workshops PDF

Ein wesentliches Ziel unserer Arbeit ist, BürgerInnen für Rassismus und rechtsmotivierte Gewalt zu sensibilisieren. In Projekten und Workshops z. B. an Schulen, Freizeiteinrichtungen und Migrantenunterkünften thematisieren wir folgende Schwerpunkte:

 

Die Gerichtsverhandlung. Ein Planspiel in Zusammenarbeit mit Polizei und Rechtsanwälten.

ist ein gemeinsames Projekt mit der Polizeidirektion Westsachsen und Dresden sowie RechtsanwältInnen. Anhand eines nachgestellten Falles wird der gesamte Ablauf nach einer Straftat - von der Anzeige bis zur Gerichtsverhandlung - dargestellt. Dabei durchlaufen die TeilnehmerInnen - SchülerInnen der 8. bis 10. Klassen - in Gruppen jeweils drei Stationen:

  • Modul der Polizeidirektion (Das polizeiliche Handeln, Ermittlungen werden aufgezeigt.)
  • Modul der Opferberatung (Die Situation aus der Perspektive des Betroffenen wird beleuchtet.)
  • Modul des Rechtsanwaltes (Aspekte des Strafrechtes und der Verhandlung werden besprochen.)

An diese Module anschließend spielen die SchülerInnen in Rollen die Gerichtsverhandlung nach.

 

Die weiteren Präventionsveranstaltungen sind kombinierbar und werden direkt auf den Bedarf der Bildungs- und Freizeiteinrichtungen zugeschnitten:

 

Rechtsmotivierte Gewalt. Was ist das?

Was sind rechte Motive? Woran erkenne ich, dass es sich bei einem Angriff um eine rechtsmotivierte Tat handelt? Wer ist betroffen von rechtsmotivierter Gewalt? Diese Fragen werden in diesem Modul interaktiv geklärt. Darüberhinaus erfahren die Teilnehmenden von der aktuellen Dimension rechtsmotivierter Gewalttaten.
Die Kombination mit dem folgenden Modul "Zivilcourage. Eingreifen, aber wie?" empfiehlt sich.


Zivilcourage. Eingreifen, aber wie?

Rechtsmotivierte und rassistische Angriffe geschehen meist im öffentlichen Raum – auf der Straße, in der Straßenbahn oder an der Haltestelle. In solchen Situationen ist die Zivilcourage der Umstehenden oder Mitreisenden gefordert. Doch was ist eigentlich Zivilcourage? Wie kann ich handeln, wenn ich Zeug_in eines Angriffs werde? Wie fühlen sich Betroffene in der Situation? Welche rechtlichen Aspekte muss ich kennen?
Der Workshop vermittelt dazu grundlegendes Wissen, erarbeitet verschiedene Handlungsmöglichkeiten und versucht die Wirkung des eigenen Handelns bewusst zu machen.


Opferperspektive. Rechte und Möglichkeiten.

beinhaltet die rechtliche und psychosoziale Situation von Opfern. Rechte und Möglichkeiten hinsichtlich des juristischen Verfahrens wie auch der psychischen Verarbeitung des Gewalterlebens werden vermittelt.


Diskriminierung im Alltag. Rassismus und Sprache.

Rechtsmotivierte Gewalttaten sind für weite Teile der Bevölkerung als unrechtmäßig erkennbar. Hingegen hält sich der Alltagsrassismus auf bedenklich hohem Niveau. So erscheinen Auffassungen wie „´Die Ausländer` nehmen ´den Deutschen` die Arbeitsplätze weg“ normal. Der Komplex Rassismus und Sprache setzt sich mit alltäglichen Redewendungen und ihrer Bedeutung auseinander. Dabei wird reflektiert, inwieweit die Sprache das Denken und Handeln prägt. Gemeinsam wird überlegt, wie diesen Stereotypen begegnet werden kann, inwieweit Gegenargumente vorhanden sind. Die TeilnehmerInnen sollen dafür sensibilisiert werden, wie Menschen auf alltägliche Art und Weise diskriminiert werden.

 

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