461 Einträge in der Chronik

: Bad Lausick (LK Leipzig)

Unbekannte sprühen in Bad Lausick an den Eingang einer Schule ein 1,60 x 1,40 Meter großes Hakenkreuz. Zusätzlich beschmieren Sie das Pflaster vor dem Eingang mit einen 2,40 x 1,20 Meter großen Schriftzug.

Quelle: Pressemitteilung Polizei

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: Borna (LK Leipzig)

Hakenkreuze in Borna

In der Bornaer Leibnitzstraße wurden zwei ca. 40x40 cm große Hakenkreuze an eine Hauswand geschmiert. Im dem Haus wohnen Geflüchtete. In einiger Entfernung wurde weiterhin ein Hakenkreuz an einen Baum geschmiert.

Quelle: Chronik.LE

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: Wurzen (LK Leipzig)

Wurzner wehrt sich gegen Verurteilung wegen Holocaust-Leugnung

Ein 42-Jähriger Mann aus Wurzen wurde bereits im Oktober 2016 vom Amtsgericht in Grimma wegen Volksverhetzung verurteilt. Im März 2016 hat der Mann auf der Facebook-Seite der NPD behauptet, es habe nie sechs Millionen tote Jude gegeben, dies sei "alliierte Kriegspropaganda". Das Gericht verhängte daraufhin eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 40 Euro.

Der Angeklagte wehrt sich nun gegen die Höhe des Strafbefehls, die Verurteilung wegen Volksverhetzung bleibt rechtskräftig.

Quelle: LVZ

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: Borna (LK Leipzig)

Identitäre Bewegung verklebt Aufkleber in Borna

Im Stadtbild von Borna sind in der Nacht von Sonntag auf Montag viele Aufkleber der sogenannten "Identitären Bewegung" verklebt worden. Auf diesen war u.a. "Sichere Grenzen statt Asylwahn" und "Jugend ohne Migrationshintergrund - Heimat verliebt" zu lesen.

Die "Identitäre Bewegung" kommt ursprünglich aus Frankreich und ist seit 2012 auch in Deutschland vertreten. Ihre Ideologie begründet sich dabei im Ethnopluralismus. Diese kulturrassistische Argumentation geht davon aus, dass es unterscheidbare und homogene Kulturkreise gäbe, die durch Migration bedroht seien. Die "Identitäre Bewegung" tritt betont jugendlich und popkulturell auf, ihre rassistischen und islamfeindlichen Positionen werden dabei aktionistisch verpackt. Sie treten außerdem besonders im Internet in Erscheinung. (Mehr Infos: Bundeszentrale für politische Bildung 2014)

 

Quelle: Chronik.LE

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: Kitzscher (LK Leipzig)

Hakenkreuze in Kitzscher gesprüt

Unbekannte Personen brachten am Wochenende an mehreren Fenstern eines Geldinstitutes vier Hakenkreuze in einer Größe von jeweils 1 Meter x 0,80 Meter an. Die nationalsozialistischen Symbole ließen sich am folgenden Montag von der Scheibe entfernen, Farbreste blieben jedoch an den Fensterrahmen zurück. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 500 Euro.

Quelle: Polizei

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: Wurzen (LK Leipzig)

Angriff auf Wohngemeinschaft von Flüchtlingen

Für Robel T. und seine drei Mitbewohner war es kein angenehmes Wochenende in ihrer gemeinsamen Wohnung in Wurzen. Sie wurden am Freitag von unbekannten Männern bedroht und beleidigt. Am Sonnabend wurden Fensterscheiben eingeworfen und es flog ein Brandsatz in Robels Zimmer. Ehrenamtliche kamen zu Hilfe. Die Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung beim Operativen Abwehrzentrum laufen, aber es regt sich Kritik am Verhalten der örtlichen Polizei.

http://www.mdr.de/sachsen/leipzig/angriff-auf-fluechtlings-wg-wurzen-100.html

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: Borna (LK Leipzig)

Kleintransporter in Brand gesetzt

Die Rettungsleitstelle wurde durch einen Hinweisgeber darüber informiert, dass ein
Auto in Brand geraten war. Unbekannte Täter setzten vorsätzlich einen abgestellten
Kleintransporter, einen Ford Transit, mittels Brandbeschleuniger in Brand. Am
Kleintransporter befanden sich mehrere großflächige Folien und Werbeaufschriften der
Partei „Die LINKE“. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Borna waren schnell
am Ort. Sie stellten fest, dass an mehreren Stellen Brandbeschleuniger gelegt wurden
sind und eine Scheibe des Kleintransportes eingeworfen wurde. Das Fahrzeug brannte
aus. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 18.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die
Ermittlungen aufgenommen. (Vo)

Pressemitteilung der Polizei

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: Groitzsch (LK Leipzig)

Ein Hakenkreuz und weitere verunglimpfende Zeichen
Am Dienstagnachmittag bemerkten Mitarbeiter eines Einkaufsmarktes in der
Schusterstraße in Groitzch, dass das Namensschild des Marktes mit roter Farbe
besprüht war. Der aufgebrachte Tag ist 20 Zentimeter hoch, 1,5 Meter lang und zeigt
ein Hakenkreuz, die Zahl 88 und den Schriftzug ACAB. Die Polizei ermittelt. (Ber)

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: Groitzsch (LK Leipzig)

Schild "Schule ohne Rassismus" nach Einweihung entwendet
 
Zwei Tage nachdem die Oberschule Groitzsch den Schultitel "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" erhalten hatten, wurde das, an der Außenfassade angebrachte, Schild mit derselben Aufschrift entfernt. Zuvor wurde es bereits zweimal mit Klebeband überklebt.
Quelle: Chronik.LE

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: Grimma (LK Leipzig)

Rechte Musik im Schulbus nach Grimma

Ein unerhörter Vorfall erhitzt die Nutzer in den sozialen Netzwerken. So soll vor wenigen Tagen rechte Propaganda in einem Bus der Regionalbus Wurzen laut geworden sein. „Im Schul/Linienbus nach Grimma hörte der Fahrer heute laut rechte propagandistische Musik“, hatte einer Userin am vergangenen Freitag auf Twitter gepostet. „So laut, dass man es ganz hinten noch hörte.“ Mitgeschnitten habe das der Freund des Users morgens kurz nach sieben auf der Fahrt von Leipzig nach Grimma. Vom Unternehmen Regionalbus Leipzig als Betreiber dieser Buslinie wurde der Vorfall am Dienstag auf Nachfrage der Leipziger Volkszeitung bestätigt, jedoch differenziert dargestellt und bewertet.

„Ein mitfahrender Fahrgast hat uns in dieser Sache angeschrieben und wir gehen diesem Vorwurf natürlich nach“, sagte Thomas Fröhner, Leiter der Organisation und zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im Unternehmen. Es müsse ausgelotet werden, was sich konkret zugetragen habe. „Inzwischen liegen uns drei verschiedene Versionen vor. Einmal wurde rechte Musik gehört, dann waren es rechte Tonkonserven im Sinne von Reden und eine dritte Version besagt, der Busfahrer hätte rechte Musik gesungen. Und diese unterschiedlichen Übermittlungen machen es uns nicht leichter, herauszufinden, was tatsächlich vorgefallen ist“, sagte Fröhner.

„Wir wissen natürlich, um welchen Busfahrer es sich handelt und wir haben ihn zwischenzeitlich auch befragt. Er bestreitet die Vorwürfe und distanziert sich von der Darstellung, dass es rechte Musik gewesen sein soll“, erklärte Fröhner weiter. Aufgrund dieser Tatsache verwies der Regionalbus-Manager auf die Zuverlässigkeit von Aussagen in sozialen Netzwerken. „Es soll bitteschön nicht der Eindruck entstehen, dass ich den Vorfall kleinrede. Aber wir möchten uns auf sachlicher Grundlage damit beschäftigen und da wissen wir im Moment nicht mehr, als dass der Vorwurf im Raum steht und der Busfahrer sich dazu positioniert hat. Den Kollegen daraufhin anzuprangern, wäre zu früh und ich glaube auch nicht wirklich fair. Ich bin aber auch weit davon entfernt, den Beschwerdeführer als unglaubwürdig abzustempeln“, so Fröhner.

Als Schützenhilfe für den betroffenen Fahrer stellt Regionalbus fest, dass mehrere Fahrgäste in jenem Bus saßen, die Anschuldigungen jedoch von nur einem User stammen, von anderen lediglich kommentiert wurden. Dabei wird echte Sorge deutlich: „Ich möchte nicht, dass meine vierzehnjährigen Kinder morgens mit Deutschland erwache zur Schule gebracht werden“, schreibt Userin Mulke, die den Vorfall öffentlich machte. Er zeige, wie rechtes Gedankengut Einzug in den Alltag und unsere Umwelt gehalten habe. Und: „Es ist leichter, dummes Zeug in den Kopf zu bekommen, als es wieder herauszuholen.“

LVZ

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