News

Hier finden Sie eigene Meldungen, sowie Informationen von Kooperationspartner und Medien, die in Zusammenhang mit unserem Aufgabenbereich stehen.

Der Prozess gegen die "Gruppe Freital" – Teil II

Am 31. Juli 2017 wurde am Oberlandesgericht in Dresden der Prozess gegen die sogenannte Gruppe Freital fortgesetzt. Fanden bis zur Sommerpause 34 Verhandlungstage mit insgesamt 55 gehörten Zeug*innen statt, waren es bis Jahresende noch einmal 29 Tage, an denen 32 weitere Zeug*innen zu Wort kamen bzw. kommen sollten: Weitere Betroffene, Anwohner*innen der Anschlagsziele, Kolleg*innen der Angeklagten, auch Zeug*innen aus dem politischen und persönlichen Umfeld der Angeklagten, Polizeibeamt*innen und Ärzt*innen, außerdem ein weiterer Gutachter. Auch Gordian Meyer-Plath, Präsident des sächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz und Oberstaatsanwalt Dr. Christian Richter sagten vor dem OLG aus.

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Arabisch: Prozess gegen die "Gruppe Freital" - Teil II

العملية القضائية ضد "مجموعة فرايتال" الجزء الثاني

في التاريخ الموافق ل الواحد والثلاثين من شهر تموز سنة 2017 تم استئناف القضية ضد ما تسمى "مجموعة فرايتال". حتى العطلة الصيفية تم اجراء 34 يوم محاكمة والاستماع ل خمسة وخمسين شاهد وشاهدة. ومن وقتها حتى نهاية السنة كان هنالك تسع وعشرون يوم محاكمة إضافية حيث قام خلالها 32 شاهد وشاهدة بالإدلاء بشهاداتهم: متضررون اخرون، الساكنون في أماكن الاعتداءات، زملاء المتهمين وشهود اخرون من الوسط السياسي والشخصي للمتهمين، عناصر شرطة، أطباء بالإضافة لخبير. أيضا غورديان ميير بلاث Gordian Meyer-Plath، ورئيس المكتب الإقليمي لهيئة حماية الدستور ومكتب الادعاء العام الدكتور كريستيان ريشتر سيقومان بالإدلاء بإفاداتهم أمام المحكمة الإقليمية العليا. الشهود تمت دعوتهم لمرة ثانية أو أحيانا أيضا لمرة ثالثة. بعد الشهود لا يحضرون وقت إدلاء الشهادات ويستخدمون حقهم في الامتناع عن الإدلاء بالشهادة. المحكمة أطلعت على بيانات مهمة: بروتوكولات التواصل، رسائل، مقاطع صوتية من مراقبة الهواتف، تقارير. أيضا قام الادعاء والدفاع بتقديم العديد من الأدلة ولكن القسم الأكبر منه تم رفضه من قبل المحكمة.

في اليوم ال 65 من أيام المحاكمة أغلقت المحكمة جمع الأدلة. يتبع الان مرافعات مكتب الادعاء العام والادعاء والدفاع، قبل أن تأخذ المحكمة قرارا بحق مجموعة فرايتال. في هذا الوقت نقدم تلخيصا إضافيا على مجريات أيام المحاكمة.

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Spendenaufruf für die Betroffenen aus Wurzen für Unterbringung und rechtlichen Beistand

In der Nacht vom letzten Freitag, den 12. Januar,  kam es zu wiederholten rassistischen Angriffen von Neonazis in Wurzen, bei dem mehrere Menschen verletzt wurden. Dies ist nun ein weiterer trauriger Höhepunkt in einer Reihe von Gewalttaten gegen Geflüchtete in der Stadt.  Der Angriff fand in einem Wohnhaus statt, in dem viele Geflüchtete  untergebracht waren. Einige der BewohnerInnen sind  von den Angreifern im Schlaf überrascht worden. Die meisten Betroffenen sind noch in der gleichen Nacht aus Wurzen geflüchtet. Der Rassismus in Wurzen ist alltäglich und sehr enthemmt: Fensterscheiben werden eingeschmissen, Geflüchtete körperlich attackiert, Familien werden beim Verlassen der Wohnung bespuckt und Neonazis versuchen direkt in den Wohnbereich einzudringen.

Damit die Betroffenen kurzfristig in Sicherheit gebracht werden können und anwaltlich vertreten werden, benötigen sie dringend finanzielle Unterstützung.

Spendenkonto: RAA Sachsen e.V.
Commerzbank AG
IBAN: DE33 8508 0200 0643 9986 00
BIC: DRESDEFF857
Verwendungszweck: Wurzen

Im Namen der Betroffenen, danken wir für jede Unterstützung!

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Beratungsstelle Leipzig: Neue Adresse!

Am 19.12.2017 haben wir den Peterssteinweg verlassen und neue Räumlichkeiten in der Kochstraße 14 bezogen.

Sie erreichen uns mit den Straßenbahnlinien 10 oder 11, Haltestelle Südplatz.

Telefonisch sind wir wie gehabt erreichbar. Wir freuen uns auf ihren Besuch!

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Spenden statt Geschenke - Opferfond für Betroffene

Mit der Aktion „Spenden statt Geschenke“ füllen Sie den Opferfonds für Betroffene rechter Gewalt wieder auf. Sie ermöglichen schnelle Hilfe um unkompliziert die Folgen rechter Angriffe für die Betroffenen zu mindern.

Täglich werden Menschen in Deutschland aus rechten, rassistischen und antisemitischen Motiven angegriffen. Über 1500 Menschen waren seit 2015 in Sachsen von dieser Gewalt betroffen: Geflüchtete, Migrant*innen, Menschen die sich gegen Rassismus engagieren, alternative Jugendliche u.v.a.m.

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Sprechstunde in Bautzen

Monatliche Sprechstunde der Beratung für Betroffene rechter und rassistischer Gewalt "support" des RAA Sachsen e.V.

Wann? Erster Mittwoch des Monats von 16 bis 19 Uhr

Wo? Steinhaus - Steinstraße 37, 02625 Bautzen

Kontakte zur Terminvereinbarung:
Telefon: 0351 8894174 oder 0172 9741268
Mail: opferberatung.dresden@raa-sachsen.de

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Der Nationalsozialistische Untergrund in und unter Sachsen

Lesung und Diskussion

mit den HerausgeberInnen von "Unter Sachsen" Heike Kleffner und Matthias Meisner, Dirk Laabs, Journalist und Mitherausgeber "Heimatschutz: Der Staat und die Mordserie des NSU", Hannah Zimmermann vom Kulturbüro Sachsen e.V., ein*e Verterter*in von „Wachsam in Chemnitz“

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Arabisch: Prozess gegen die "Gruppe Freital" - Eine erste Bilanz

المحاكمة ضد "مجموعة فرايتال" - سجل أول

تلخيص

  • سبع رجال وامرأة حمٍّلوا مسؤولية خمسة اعتداءات على الأقل في دريسدن وفرايتال. (متهمين كتنظيم إرهابي حسب المادة 129a من قانون العقوبات القانونية)
  • المنهج اليميني للمتهمين بات واضحا من خلال بعض الأقوال من المتهمين وبعض الموجودات عند تفتيش منازلهم (أعلام بصليب معقوف، رموز يمينية، سيديهات وملصقات ذات معنى يميني متطرف)
  • اثنان من المتهمين اعترفوا بالنقاط الإساسية من الاتهام في إفاداتهم في المحكمة. هذه الإفادات واثنين من التقارير يؤكدون على القوة المميتة المستعملة من خلال العبوات الناسفة.
  • الآثار الجانبية للعمليات على حضور الضحايا كانت ولا تزال كبيرة. الشهود بلغوا عن مخاوف من الأماكن العامة وعن رغبتهم بالانتقال من فرايتال.
  • بحكم نتائج سلطات التحقيق كان هنالك تقسيم واضح للوظائف من التخطيط والاستعداد وارتكاب الجرم. إفادات شهود من الشرطة تفيد بأن المدعي العام لم يقم بأي اجراءات دستورية.

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Ausschreibung Projektassistenz

Der RAA Sachsen e.V. sucht für sein Projekt:  "Support – Beratung für Betroffene rechter Gewalt“ eine Projektassistenz für den Zeitraum Januar 2018 bis September 2018. Die Einstellung erfolgt vorbehaltlich der Mittelbereitstellung durch den Fördergeber.

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Spendenaufruf

Skatepark Pegau: Unterstützt alternative Jugendkultur vor Ort!

Anfang August kam es erneut zu Vandalismus am Skatepark Pegau. Belagplatten und anderes Baumaterial wurden von Unbekannten in den Mühlgraben geworfen und mussten mühsam wieder herausgezogen werden. Immer wieder haben die Jugendlichen mit Aufräumarbeiten zu tun und sind Anfeindungen ausgesetzt. Seit über fünf Jahren engagiert sich eine Gruppe junger Menschen für den selbstverwalteten Skatepark. Die Rampen werden in Stand gehalten und das Angebot stetig erweitert, z.B. für Hortkinder der Grundschule. Außerdem organisieren sie jährlich ein kostenloses Musikfestival. Mit ihrer Arbeit setzen sich für ein offenes und tolerantes Miteinander ein und werden deswegen immer wieder zur Zielscheibe.

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